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 Betreff des Beitrags: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 08:45 
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Spotter

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Name: Carsten
Moin zusammen und noch ein frohes, neues Jahr 2019!

Ich komme zurück auf meinen Vorstellungsthread hier: viewtopic.php?t=9235

Inzwischen hat sich einiges getan.
Mit der Quadfliegerei bin ich gut vorangekommen da der heiße, trockene Sommer 2018 viel Gelegenheit zum Üben geboten hat.

Daher möchte ich jetzt tatsächlich mal das neue Projekt angehen und zusätzlich in die Flächenfliegerei einsteigen.
Das "Fernziel" geht in Richtung Long Range (erstmal so zwei bis drei km).
Allerdings habe ich bisher noch nie einen Flächenflieger geflogen.

Mit dem Quad klappt es aber recht gut; leichte Kunstflugfiguren wie Rollen, Flips, Powerloops gelingen sicher und ich sause mittlerweile recht dicht über dem Acker und eng um Bäume herum und der letzte Crash ist auch schon länger her.
Vorhanden ist schon eine Taranis QX7 mit R9 Modul und entsprechenden Empfängern (R9 Slim und R9mm in den Quads verbaut).

Für den Einstieg in das Flächenthema habe ich mir folgendes vorgestellt:

Basis:
Sonicmodell AR-Wing Stealth
oder
Eachine Fury Wing
-> der Fury Wing scheint mit seinem Carbonkäfig sehr stabil aber ich höre auch in jedem Video, dass der nicht wirklich langsam zu fliegen geht.
Von daher frage ich mich, welches dieser beiden Chassis sich besser für Anfänger eignet bzw. ob es noch etwas Besseres für den Anfang gibt?

FC:
Furious FPV F-35
oder
ein Matek Wing FC (F405 / F722)

VTX:
Furious FPV Stealth (5,8 Ghz)
oder
TBS Unify
oder
AKK FX2

Als Akkus würde ich gern die vorhandenen 4S 1.550 Tattu Akkus aus dem Quad verwenden.

Zudem frage ich mich, ob man auf der Fläche auch einen 5' Quadpropeller verwenden kann (ich habe hier Dalprop Triblade 5045 rumliegen).

Ich weiß, das sind jetzt eine ganze Menge Informationen und Fragen aber vielleicht mag der Eine oder Andere ja seine Meinung zu dem Setup - insbesondere auch zur Eignung für jemanden, der zwar Flugerfahrung hat aber auf der Fläche gerade anfangen möchte -äußern.

Über ein paar Rückmeldungen würde ich mich jedenfalls freuen.

Viele Grüße,
Carsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 10:57 
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Hi Carsten,

CaRo76 hat geschrieben:
Mit dem Quad klappt es aber recht gut; leichte Kunstflugfiguren wie Rollen, Flips, Powerloops gelingen sicher und ich sause mittlerweile recht dicht über dem Acker und eng um Bäume herum und der letzte Crash ist auch schon länger her.


Das ist doch schonmal gut, ich fand zuerst am schwierigsten, die Entfernungseinschätzung per FPV-Cam in den Griff zu bekommen. Sobald man dafür ein Gefühl hat, und keine Beklemmungsgefühlt wegen der doch etwas eingeschränkten Sicht mehr hat, ist es eigentlich egal ob man Fläche fliegt oder Copter.

Zitat:
Basis:
Sonicmodell AR-Wing Stealth
oder
Eachine Fury Wing
-> der Fury Wing scheint mit seinem Carbonkäfig sehr stabil aber ich höre auch in jedem Video, dass der nicht wirklich langsam zu fliegen geht.
Von daher frage ich mich, welches dieser beiden Chassis sich besser für Anfänger eignet bzw. ob es noch etwas Besseres für den Anfang gibt?


Wie wäre es mit einem Bixler?
Wings sind etwas zickig was den Schwerpunkt angeht, sie neigen zum Pendeln um die Hochachse, und man hat Einschränkungen beim Platz. Ausserdem sind sie auf Sicht schwerer zu erkennen. Aber - hab auch mit einem Wing angefangen, und es hat nach und nach geklappt :daumenhoch:

Zitat:
FC:
Furious FPV F-35
oder
ein Matek Wing FC (F405 / F722)


Hab beide (F35 und F405, dazu noch einen F411) im Einsatz - kann man nichts falsch machen. Das F35-Set ist halt volles Plug und Play, nur für den Unify muss man ein paar Kontakte am Stecker umsortieren.

Zitat:
VTX:
Furious FPV Stealth (5,8 Ghz)
oder
TBS Unify
oder
AKK FX2


Passt, zumindest die oberen beiden. Den letzten kenne ich nicht.

Zitat:
Zudem frage ich mich, ob man auf der Fläche auch einen 5' Quadpropeller verwenden kann (ich habe hier Dalprop Triblade 5045 rumliegen).


Kann man, problemlos. Zumindest bei langsameren Wings, da die Copter-Props ehr auf Standschub als auf Speed ausgelegt sind. Ist aber für die ersten Flüge ehr ein Vorteil, weil gerade der Start das kritischste ist, und man da gerne etwas mehr Schub hat. Vorteil ist, man kann den Prop wählen, bei dem im Betrieb die Befestigungsmutter von selbst festgezogen wird. Bei einem Pusher und normalen Flieger-Props ist es umgekehrt, der "rückwärts" laufende Motor versucht permanent, die Mutter zu lockern. Den Prop im Flug zu verlieren, sorgt immer wieder für Erheiterung, speziell bei FPV, wo man es nicht merkt / sieht.

Achja - Simulatoren sind da auch zu empfehlen. Hilft sowohl beim Quad (FPVFreerider ist genial), als auch bei Fläche (z.B. Aerofly).

Viel Erfolg!

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 11:00 
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Was auch gegen einen Wing spricht ist dass ein Bixler, Twinstar o.ae sehr einfach zu starten ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 11:06 
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Jo. Einen Bixler kann man mit laufendem Motor gut starten, bei einem Wing ist das entweder gefährlich für die Hand (wenn man Ihn in der Mitte nimmt), oder für den Wing selbst (am Flügel geworfen). Bei letzterem ist die Gefahr gross, dass man Ihm beim Start eine Drehbewegung verpasst, was meist suboptimal endet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 12:10 
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Jo, Bixler nehmen, ist billig (Version 1 oder 2), ist leicht ausbaubar für FPV, ist schon oft genommen worden, gibt viele Bilder wie (schau mal was Sepp so alles getrieben hat mit den Dingern), ist ein Flieger auf den man immer wieder mal "fall back just for fun" kann (oder weil ich den anderen kaputt gemacht habe) und mit den billigen 2200er 3S zu fliegen.
Auf den anderen Seite gibt es natürlich heute Wings die schon für FPV dermaßen weit vorgefertigt sind, daß es vom Aufbau ein Spaziergang ist. Flugeigenschaften sind halt eben nicht unbedingt Anfängertauglich. Es gibt Leute die kriegen das hin, aber... nun... es ist eben etwas anderes ob man ein klassisches Modell "verstanden" hat oder den Teil weglässt und zu einem fortgeschrittenen Flieger greift.
Einer der Punkte ist daß wir immer wieder im Internet Videos und Fragethreads vorfinden wo die Leute offensichtlich nicht verstanden haben daß ihr Wing gerade einen krassen Strömungsabriss erlebt hat, der sich schon lange angekündigt hat - oder andere merkwürdige Dinge macht- die Leute aber aufgrund der übersprungenen "Ersten Lektionen" gar nicht wissen was da flugphysikalisch passiert, und vor allem wie sich das zeigt. Der Teil fehlt eben komplett in der Erfahrung. Ein montierter FC verhindert einen Lerneffekt auch noch ziemlich heftig - so ein Modell verhält sich eben nicht mehr natürlich. Was ich damit sagen will: Ein Flugzeug braucht keinen FC um zu fliegen. Interessante Erfahrungen lassen sich damit machen.
Wenn Du trotzdem gleich einen Wing starten willst, okay, aber tu Dir den Gefallen und probiere erst mal mit einem Simulator. Das erspart Dir vermutlich einigen Frust und verlängert das Leben des Modells.
Willst du doch eher klassisch rangehen, wirst Du sicher ganz viele Tipps und Beispiele finden, die alle schon hier mal besprochen wurden.

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Gruß, Thorsten

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 12:44 
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Ich sags mal so: Ein Wing ist für den Flächenanfänger im Gegensatz zum Standard Flugzeug schon sehr ambitioniert, ein Mini Wing mit 1m oder weniger und dann vielleicht noch überladen mit FPV-Kram und größerem Akku ist schon eher als verrückt einzustufen ;) . Das heisst nicht, dass es nicht geht. Vielleicht hast du ja jemanden, der dir beim Einfliegen und vor allem beim Starten helfen kann. Ohne solche Hilfe wirst du eher Frust und ne Menge Bruch erleben.

Gruß Jörg

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 14:37 
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Wing für einen Flächenanfänger und dann auch noch gleich mit FPV, würde ich mal etwas ambitioniert nennen. Das mögliche Frustpotential dabei ist doch relativ groß.

Modelle der "Easy Star" - Klasse, wie die z.B. die Bixler Modellreihe bieten sich mehr dafür an.

Eine Empfehlung meinerseits, diesen hier:

https://eu.banggood.com/Wholesale-Wareh ... ds=myorder

z.Zt. gerade im EU-Warehouse günstig als PNF-Variante erhältlich.

phpBB [video]


anschaffen und damit ohne irgendwelches Gedöns die LOS Flächenfliegerei erlernen. Dieses kleine Modell ist günstig und macht schon mit dem Standardsetup durchaus Spaß.

Für die ersten FPV-Versuche eines der Bixler Modelle aufbauen, wobei ich den Bixler 3 empfehlen würde. Duch die oben montierte Fläche guter Zugang zu dem Stauraum unter den Tragflächen. Leider ist der Bix 3 aber auch der teuerste Bausatz von den Bixler Modellen, z.Zt. ca. 90,-- Euronen.

Evtl. auch eine Überlegung Wert der Bausatz eines Multiplex Easy Star 2. Vorteil hierbei ist die gute und schnelle Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Da happert es bei den Bixler Modellen, Ersatzteile hierfür (wenn überhaupt erhältlich) zumeist nur aus dem globalen Lager lieferbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 14:46 
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Spotter

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Hallo zusammen und erstmal vielen Dank für die Antworten.

Den Bixler hatte ich bisher nicht auf dem Schirm; da werde ich mich nochmal mit befassen und was die Elektronik anbetrifft scheint es ja soweit schon zu passen.
Was denkt Ihr denn über den ZOHD Dart oder den Nano Talon?
Wären die auch für den Anfang geeignet?

Zum Thema "fliegt auch ohne FC" gibt es folgenden Hintergrund:
Bei den Quads (und vorher schon bei versuchen mit einem MCPX-Heli) habe ich festgestellt, dass ich mich mit LOS-Fliegen eher schwer tue. Das Umdenken von "Flugggerät zeigt mit dem Heck zu mir" zu Fluggerät zeigt mit dem Bug zu mir" fällt mir schwer. Sobald ich dann die Brille aufsetze und FPV fliege geht es dann plötzlich :oops:
Von daher würde ich bei der Fläche auch ziemlich bald FPV fliegen wollen - und dafür hätte ich gern den FC. Z.B. um erstmal im stabilisierten Modus anzufangen und sich dann über horizontal Mode zu Acro / Airmode voranzuarbeiten aber auch um RTH zu realisiren oder über die GPS Koordinaten im OSD einen gecrashten Flieger leichter finden zu können.

Zum Starten kann ich vielleicht meine Frau rekrutieren, die hat auch manchmal als Spotterin fungiert. Muss nur aufpassen, dass ich sie bei den Startversuchen nicht kaputtmache :mrgreen:

Und ich muss mir evtl. nochmal Gedanken um einen geeigneten Flugplatz machen. Bisher bin ich immer auf einer großen Wiese geflogen aber die ist nicht ganz eben und das Gras ist manchmal auch ganz schön hoch. Mit dem Quad war das kein Problem, da habe ich mir so einen Nylonlandeplatz hingelegt aber so eine richtige "Landebahn" habe ich da nicht.

Deshalb sind Modelle mit Fahrwerk an dem Platz wahrscheinlich schwierig


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 14:50 
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jreise hat geschrieben:
Ich sags mal so: Ein Wing ist für den Flächenanfänger im Gegensatz zum Standard Flugzeug schon sehr ambitioniert [...]


Man sieht, Du kennst nicht alle Wings :mrgreen:. Parrot Disco wäre bspw. ein Modell, welches direkt vom Anfänger fliegbar ist. Die gibt es teilweise noch neu, teilweise gebraucht und ich kenne persönlich kein Modell, welches dermaßen universell zu nutzen ist:

- im Standard zum LOS-Fliegen
- im Standard zum FPV-Fliegen
- autonom mit Flugplaner, alles für ein paar EUR von Parrot
- mit eigenem RC-System, aber Steuerung via CHUCK (der integrierte Flight Controller)
- mit eigenem RC-System, aber Steuerung via ArduPlane auf dem CHUCK
- Steuerung und Video via LTE-Verbindung

Wenn ich heute noch mal anfangen würde, und so lange mach ich das ja noch nicht, würde ich ein Modell mit Flight Controller nehmen. Vorausgesetzt man bekommt etwas Unterstützung ist die Lernkurve für ein Standardmodell wie einen Bixler m.E. nicht so steil, weil schon eine gewisse Sicherheit durch die Automatik gegeben ist. Das sehen Leute, die diese Möglichkeit von Anfang an nicht hatten, i.d.R. anders, aber nichts frustet mehr, als diverse Crashes am Anfang. Ich will nicht behaupten, dass das mit einer FC entfällt, Crashes kommen aber ganz sicher nicht so häufig vor.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 14:55 
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CaRo76 hat geschrieben:
Was denkt Ihr denn über den ZOHD Dart oder den Nano Talon?


Zum Dart kann ich nichts sagen, aber den Nano Talon mit Stabi (PNP) für die ersten Versuche sehr empfehlen. Wenn dort außer RX und Akku erstmal nichts extra eingebaut wird ist der sehr leicht und macht auch aus eigener Erfahrung einiges mit. Den Stabi kann man zu-/abschalten und daran lässt sich auch nichts falsch verstellen.

Späterer Einbau von FPV-Komponenten incl. FC ist einfach. Das kleine Ding hat wirklich viel Platz wo man gut drankommt. Wichtig dabei, zusehen, dass der Flieger leicht bleibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 15:02 
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Name: Michael
CaRo76 hat geschrieben:
Was denkt Ihr denn über den ZOHD Dart oder den Nano Talon?
Wären die auch für den Anfang geeignet?


a) zu klein. Vielleicht massiv abgespeckt, keine HD-Cam, nur OSD, kein FC. Die Dinger können beim Maiden schon etwas unberechenbar sein, und die Zeit von LOS bis Brille auf dem Kopf schon zu lang sein. Die sind schnell ausser Sicht, gerade beim Wechsel zur Brille und dann zurück (wenn was schief geht), da hat man dann Probleme, den Flieger wieder zu sehen.

b) Pusher. Würde ich meiner Frau nicht antun wollen, zumal den entweder jemand mit Kraft und Erfahrung werfen sollte. Ein Bixeler mit passendem Antrieb ist bei leicht feuchter Wiese selbststartfähig. Auf Schnee sowieso.


Zitat:
Bei den Quads (und vorher schon bei versuchen mit einem MCPX-Heli) habe ich festgestellt, dass ich mich mit LOS-Fliegen eher schwer tue. Das Umdenken von "Flugggerät zeigt mit dem Heck zu mir" zu Fluggerät zeigt mit dem Bug zu mir" fällt mir schwer. Sobald ich dann die Brille aufsetze und FPV fliege geht es dann plötzlich :oops:
Von daher würde ich bei der Fläche auch ziemlich bald FPV fliegen wollen - und dafür hätte ich gern den FC. Z.B. um erstmal im stabilisierten Modus anzufangen und sich dann über horizontal Mode zu Acro / Airmode voranzuarbeiten aber auch um RTH zu realisiren oder über die GPS Koordinaten im OSD einen gecrashten Flieger leichter finden zu können.


Mit dem Problem bist Du nicht alleine. Ich kann Copter LOS gar nicht fliegen, höchstens wenn ich die sofort rumdrehe, so dass die Nase von mir weg zeigt. Flieger starte ich immer mit Brille, auch beim Maiden. Allerdings bin ich bei Fläche über den Umweg LOS gegangen. Einen günstigen Skyfun geschnappt, und LOS geübt. Danach einen Z-84 mit Spar-Ausstattung (Cam, G-OSD, Sender, kein FC) zum FPV üben. Bei einem Copter startet man aus dem Level-Flug heraus. Ein Flieger (speziell ein kleiner Wing) kommt irgendwie in die Luft, nur selten perfekt gerade. Und der Horizont ist in der FPV-Cam schnell ausser Sicht, und die Orientierung dann schwer.

Zitat:
Zum Starten kann ich vielleicht meine Frau rekrutieren, die hat auch manchmal als Spotterin fungiert. Muss nur aufpassen, dass ich sie bei den Startversuchen nicht kaputtmache :mrgreen:


Ja. Vorher Finger durchzählen, und danach wieder. Ich würde das lassen. Maren, hör jetzt mal weg:
Erinnerst Du Dich an den Sportunterricht? Wie haben sich die Mädels da beim Ballweitwurf angestellt? :lachen:
Ein Wing ist echt doof zu werfen. Kein Rumpf um gescheit zupacken zu können, leicht zu verreissen, und natürlich der Prop.

Zitat:
Und ich muss mir evtl. nochmal Gedanken um einen geeigneten Flugplatz machen. Bisher bin ich immer auf einer großen Wiese geflogen aber die ist nicht ganz eben und das Gras ist manchmal auch ganz schön hoch. Mit dem Quad war das kein Problem, da habe ich mir so einen Nylonlandeplatz hingelegt aber so eine richtige "Landebahn" habe ich da nicht.


Ist doch gut, solange es kein Maisfeld ist. Höheres Gras ist nicht schlecht, speziell wenn man am Anfang zu unangeforderten Spontanlandungen (aka Stecklandung) neigt ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 15:07 
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WDZaphod hat geschrieben:
Ein Wing ist echt doof zu werfen. Kein Rumpf um gescheit zupacken zu können, leicht zu verreissen, und natürlich der Prop.


Wings gibt es auch mit Rumpf, Eagle Eye Mini & Micro, Hektor, Viktor habe ich selbst, nur so als Beispiel. Die kann man schon gut anpacken. Prop ist natürlich hier 'ne Sache.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 15:12 
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Merke: Je kleiner das Modell, desto anspruchsvoller. Und vergiss das Fahrwerksgedöns am Ranger. Das ist nur optional und bullshit für Pussies.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 15:18 
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Target0815 hat geschrieben:
Wings gibt es auch mit Rumpf, Eagle Eye Mini & Micro, Hektor, Viktor habe ich selbst, nur so als Beispiel. Die kann man schon gut anpacken. Prop ist natürlich hier 'ne Sache.


Ja, stimmt - hatte gerade mein Caipi gedanklich vor mir. Der ist unten völlig glatt und flach :roll:
Ein schöner Beginner-Wing ist der RVJet. Nicht als erstes Fächenmodell überhaupt, aber als zweites durchaus. Top zu werfen, sehr stabil im Flug, harmlos beim COG. Etwas sperrig beim Transport.
Trotzdem würde ich für den Erstflug einen Bixler empfehlen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 16:42 
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hmm ... "möglichst schnell auf FPV umsteigen" ...

Dazu nur ein kleiner Tipp (und eigentlich sagst du es ja schon selber): Du bist damit NICHT sicher bzw kriegst des nicht gut hin.

GENAU DAS aber solltest du üben, damit Du weißt, wie dein Flieger "geht" und was er treibt/wie er sich verhält!

ERST LOS können, im Kreis etc und dann weiter ausbauen. Wenn Du das hin kriegst, dann biste eher SAFE und kannst auf FPV umsteigen. Auch schreibst Du alles, aus der Sicht eines Kopter-Piloten :) Das ist nicht schlimm, nur lös Dich davon! 5" schrauben, kleine Lipos, FC ... das alles ist nicht so gebräuchlich für die meisten Flächen. Da geht einfach MEHR und ANDERS :)

Der Tipp also mit 3s2200 und einem Bixler/EasyStar/Ranger war gut und verspricht, dass Du Erfolge erzielen kannst ... und zwar mehr, als FRUST!

Ich wollte auch mit nem Wing anfangen und öhm ... endete mit einer kleinen 2s Cessna für n fuffi, mit der ich auf dem Flugplatz AUF SICHT und mit 35MHz lernte zu sehen,fliegen und LANDEN :) DANACH erst kam das WING-Thema hoch und ich wurde ruhiger, wenn der Vogel aufstieg :)

Werde Sicher in der Sache ... nicht SCHNELL :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 19:20 
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Name: Thorsten
ich kann Pairan da nur beipflichten ... insbesondere was die LOS Sache angeht ...

folgendes Szenario, dass durchaus vorkommt...

Du fliegst FPV, alles ist schick, Du bist gut drauf ... aus irgendeinem bescheuerten Grund geht Dein Video-Signal zum Teufel ... (und das passiert erfahrenen wie unerfahrenen Piloten, guck mal hier in den Brown-Pants-Thread) ... aber Du hast vorgesorgt, ne FC mit RTH drin ... geschaltet, und der Flieger kreist gemütlich in 50 m Höhe über Dir ...

und nun?? Ohne Video-Bild ??? Das Ding muss runter und zwar sicher ... (sonst Bruch und Frust) ... also auf Sicht landen ... gut, wenn Du das kannst ... und zum üben gibts für das aktuelle Wetter simulatoren ...

es gibt überhaupt nur einen Flieger, den ich nach dem (immer wieder notwendigen Wiederaufbau) auch beim ersten (Re-)Maiden nach kurzer Zeit nur FPV fliege ... und das ist der Trønd ... ;) da kenn ich aber auch jedes Depron-Brösel persönlich ...

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Schwerkraft ist ein Mythos ... die Erde saugt ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 19:48 
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Landflieger hat geschrieben:
und nun?? Ohne Video-Bild ???


AutoLand natürlich :mrgreen: Hey, dass müsstest Du doch kennen ... :lachen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 20:08 
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Name: Thorsten
aber nur theoretisch ... geht auch nur in ner Mission ... :daumenhoch:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 20:26 
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Wohnort: Bayerisch Eisenstein
Name: Sepp
Bixler ist sicher die betse Wahl zum Einstieg, der Furywing ist aber auch sehr einfach zu starten:
phpBB [video]

Hier war es etwas kritisch weil ich wegn zu viel Sicherheit sehr unvorsichtig Freigegeben habe.

phpBB [video]

so ist das normal, am Flügel ganz außen halten, Motor ein und freigeben.

phpBB [video]

hier ist es besser zu sehen.

phpBB [video]

geht auch an der Fläche innen genommen super zu starten, nur das kann ich nicht, stelle mich da zu dämlich an.
Da steht zwar Furywing drauf im Video, ist aber der Sonic-Neptune der sich in etwa gleich fliegt, nur kein CFK Mittelteil hat.

Bixler&Co ist natürlich noch einfach zu starten und zu fliegen.

Sepp

_________________
Habe ne kleine Heliflotte, einiges an Fliegern. FPV mit 2,40 Meter Skysurfer, Mercury und Nuris.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur ersten FPV Fläche
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2019, 20:38 
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Beiträge: 1269
Wohnort: Hamburg
Name: Sascha
Hast ja jetzt viele Meinungen gelesen!
Such dir deinen Weg und starte ins Hobby. ;)
Von mir ein letzter Tipp/Rat: schalte den Kopf ein beim fliegen, überlege zweimal wo du startest, gefährde niemanden, bau den Flieger gewissenhaft auf, halte ein Notfallfallplan für Ausfälle bereit (Failsafe korrekt einstellen, RTH etc.) und such dir am besten einen Mitflieger/Spotter für den Anfang.

Viel Spaß!

_________________
Wipeout, Caipi 2, Sashy 2, Easyglider, ARWing, Harrier
Antennen:CircularWireless

Homepage: http://www.fpv-brothers.de


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