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 Betreff des Beitrags: Turbo Immersive Thermic Soarer 1000
BeitragVerfasst: Mi 5. Jul 2017, 21:57 
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Sichtflieger

Registriert: Di 29. Dez 2015, 13:59
Beiträge: 26
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Guten Abend,
ich wollte Euch mal mein aktuelles Bastelprojekt vorstellen.
Und zwar habe ich von zwei meiner Modellbau-Werkstatt-Hiwi-Kollegen vom FSD (von denen ich einen mit FPV infiziert habe :mrgreen: ) zum Geburtstag ein, wie ich finde, echt schickes kleines Fliegerchen geschenkt bekommen, dass die beiden aus einem Ausschussflächenkern bzw. Probeschnitt zusammengezimmert haben.

zunächst ein paar Bilder der Verpackung, mit den technischen Daten :lol: :
Dateianhang:
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DSC_0748.JPG [ 159.3 KiB | 1515-mal betrachtet ]

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DSC_0749.JPG [ 167.58 KiB | 1515-mal betrachtet ]

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DSC_0750.JPG [ 177.93 KiB | 1515-mal betrachtet ]


und hier die enthaltenen Bauteile:
Dateianhang:
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DSC_0740.JPG [ 203.19 KiB | 1515-mal betrachtet ]


nach dem Wiegen der Einzelteile musste ich mich leider von der Idee unter 250g zu bleiben verabschieden.
Das Material hat eine recht hohe Dichte. Rumpf, Flügel und Leitwerk wiegen bereits 142,6g.
Dazu kommen noch:
vier 5g Servos
Kamera 12g
Omnibus F3 Pro 8,2g
GPS 10g
Empfänger 3g
Videosender 12g
Akku > 35g
Motor > 30g
wird also eher so richtung 300g gehen.


Gebastelt wird immer mal wieder nach Feierabend.
Bisher habe ich die EPP Flächenhälften verklebt und etwas Carbon zur Versteifung eingezogen.
Bei den zwei schwarzen Flecken in der Mitte habe ich das EPP ausgespart und mit Epoxi mit reichlich Baumwollflocken ausgegossen. Dort wird die Fläche verschraubt und so die Kräfte direkt in die Holme eingeleitet.
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DSC_0744.JPG [ 232.54 KiB | 1515-mal betrachtet ]

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Bezüglich des Antriebs wurde recht lange hin und her überlegt und diskutiert..
Oben auf einen Klappmast, Zweimot... gefiel mir aber alles nicht so recht an dem Flieger.
Die Idee brachte dann ein defekter Motor, dem die Wellenlager fehlen (und dessen Anschlussleitungen jemand direkt am Stator abgeknipst hat :x ). Kurz mit einer Reibahle die ehemaligen Lagerflächen bearbeitet und der Stator passt super auf ein 8mm Kohlerohr. Bei Ebay noch schnell zwei passende Flanschlager bestellt und das Ganze sieht dann schonmal so aus:
Dateianhang:
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DSC_0746.JPG [ 237.5 KiB | 1515-mal betrachtet ]


und hier zwei Bilder vom CAD modell:
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motorglocke1.JPG [ 34.18 KiB | 1515-mal betrachtet ]

Dateianhang:
motorglocke 2.JPG
motorglocke 2.JPG [ 32.93 KiB | 1515-mal betrachtet ]


denke es dürfte klar sein, worauf das Hinauslaufen soll :mrgreen:

Rohmaterial ist schon bestellt, einer der Institutsmitarbeiter hat eine Drehmaschine Zuhause stehen und ne CNC Fräse steht bei einem Freund.

Bevor ich aber jetzt das Teil fertige würde ich gerne nochmal genauer über die Motor- und Propellerwahl nachdenken und würde mich sehr über eure Vorschläge freuen, da das bisher nicht so mein Fachgebiet ist.
Wie gesagt ich rechne mit einem Gewicht ab etwa 300g.
Die Spannweite beträgt 1100mm.
Betrieben werden soll das modell mit 2 und/oder 3s Lipos
und wie man am CAD Modell sieht würde ich gerne eine Dreiblatt-Klappluftschraube realisieren .

Mein Wunsch wäre eine etwas flottere Gangart unter Vollgas, aber gleichzeitig soll der Motor nicht den Akku innerhalb von 10 Minuten leersaugen, wenn man nur gemütlich im Cruseflight über den Platz Schaukelt...

Den defekten Motor könnte ich verwenden. Das wäre ein Flyware microRex220/12-1800kv.
An sonsten hab ich noch einen alten Dymond GTX 2828 mit 1350 kv in meiner Restekiste rumfliegen.
Aber wie gesagt: würde für das Projekt auch einen anderen Motor kaufen und zerlegen. Wichtig ist nur, dass man den Lagersitz auf 8mm aufbohren kann.

Über Tipps würde ich mich sehr freuen :up:

viele Grüße
Julian


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BeitragVerfasst: Do 6. Jul 2017, 11:28 
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4 x 2g Servos reichen, Motor unter 10g, ESC 4g.
Kamera und GPS kannst abspecken, GPS4 Gramm oder gestrippt 1 Gramm geht auch.
Videosender geht auch mit 2 Gramm oder leichter.
https://www.banggood.com/Eachine-ATX03- ... ds=myorder 3,5Gramm
https://www.banggood.com/2_4-GHz-8-CH-W ... ds=myorder muss ich mal wiegen

Leichtbau heißt eben nicht Standard Teile zu verwenden sondern abspecken auf das Minimum.
Kabel so kurz wie Möglich, so dünn wie Möglich und Möglichst gelötet.
Machne machen sogar die Isolierung ab und verlegen die Adren im schaum getrennt, sparrt auch wier 0,x Gramm.

Aber schöner Flieger!

Sepp

_________________
Habe ne kleine Heliflotte, einiges an Fliegern. FPV mit 2,40 Meter Skysurfer, Mercury und Nuris.


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BeitragVerfasst: So 9. Jul 2017, 18:16 
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Schöne Idee, sieht bestimmt geil aus mit dem zentralen Prop.

Bin gespannt wie groß der Propdurchmesser sein muß, damit die Wirbelschleppen der Blattspitzen, das Höhenruder nicht mehr ärgern. Und ob die Querruder dann noch groß genug sind, um dem Propdrehmoment ausreichend entgegen zu wirken.

Die Motorglocke wird ja sicher aus Alu werden. Da muß dann auch noch ein magnetischer Rückschlußring aus Stahl mit rein. Ich würde größere und wenigere Lüftungslöcher(Langlöcher) in der Glocke machen, eventuell sogar im der Motordrehrichtung entsprechendem Winkel. Aauch alles um die Verwirbelungen am Heckleitwerk zu minimieren.

Gesendet von meinem GT-N8010 mit Tapatalk


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BeitragVerfasst: Mo 17. Jul 2017, 23:51 
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Sichtflieger

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Von der Idee mit den 250g hab ich mich wie gesagt verabschiedet. Dafür hab ich die Fläche schon zu sehr verstärkt.
Aber vielen Dank für die Tipps, irgendwann werd ich mich mal an einen miniSolius geben da wird das dann umgesetzt.

Das mit dem Propdurchmesser kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Beispielsweise bei einem Skywalker mini wird das Leitwerk auch voll vom Prop angeströmt und der fliegt auch.

Apropos Propeller: Habe mir mal eine Jahreslizenz für eCalc geholt und einiges rumprobiert.
Wird wohl auf etwas in Richtung Graupner CAM Folding Prop 14*10cm als Dreiblatt mit dem Dymond 2828 hinauslaufen.
Jetzt wird mein Propmittelstück aber nicht den gleichen Durchmesser haben, wie der vom Hersteller für die Blätter vorgesehene Mitnehmer. Der Spinner hat wohl einen durchmesser von 27 mm. Die Bohrungen für die Blattbefestigungen liegen ja weiter innen.
Der Durchmesser von Bohrung zu Bohrung beträgt bei mir 26 mm.
Wenn dadurch der tatsächliche Propdurchmesser dadurch ansteigt, steigt auch die vom Blatt bestrichene Kreisfläche
(A=3,14*(Di²-Da²)/4 blablabla).
Der Pitchspeed wird auf Grund der geringeren Drehzahl etwas Sinken. Der Einfluss auf Schub und Strom dürfte deutlich größer sein.
Ich habe als Näherung bei Ecalc den Propdurchmesser um einem Zentimeter größer angegeben. Meint Ihr das kommt grob hin oder ist meine Ansatz komplett falsch?

Bei den Kühlbohrungen muss ich mal schauen was fertigungstechnisch möglich ist.
Den magnetischen Rückschlussring behalte ich von der originalen Motorglocke bei. Diese wird nur abgedreht und der Stahlring mit den Magneten in die neue Glocke eingesetzt.

VG Julian


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BeitragVerfasst: Fr 11. Aug 2017, 01:02 
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Sichtflieger

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Soo, Es geht nochmal etwas weiter.
bin gerade im Klausurstress, daher komm ich zur Zeit nicht zum Basteln.

aber trotzdem gibt es ein paar Fortschritte:
Zunächst einmal hat die Kamera ihren Platz im Rumpf gefunden.
Mir war wichtig, dass sie bei einer unsanften Landung nicht als erstes in Kontakt zum Boden oder einem Baum aufnimmt, das Sichtfeld sollte aber auch nicht eingeschränkt sein. Musste daher am Ende leider mehr wegschneiden als mir lieb war :roll: .
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DSC_0807.JPG [ 201.98 KiB | 1233-mal betrachtet ]


Da ich mich nicht komplett auf eCalc verlassen wollte, habe ich das Motorglocken/Propmitnehmer Teil probehalber in einer verstärkten Version gedruckt und ein Paar Tests durchgeführt. Das hat sich in zweierlei Hinsicht gelohnt: Der kleinere Motor reicht völlig aus und zieht weniger Strom als berechnet (8 statt 13A). Außerdem ist schon das gedruckte Teil absolut ausreichend Stabil (dynamischer Dauertest: das Rohr eingespannt und per Arduino zyklische Gaswechsel gefahren,
Statisch: an gegenüberliegende Blattwurzelachsen ein Seil gebunden und ein paar Gewichte (etwa 18kg) drangehangen) und wiegt auch weniger als der berechnete Wert für das Aluteil. Daher habe ich dann nochmal eine aerodynamisch verbesserte Version gebastelt.
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Außerdem auf den Bildern zu sehen ist der Motorträger mit Kühleinläufen (der Motor wird mit der Kunststoffglocke relativ warm),
das Teil an dem später die beiden Leitwerksflächen befestigt werden (Abnehmbar, damit die Glocke Getauscht werden kann), sowie ein paar NACA-Ähnliche Öffnungen für den Rumpf zur Kühlung von VTX und ESC.

mitte September bin ich mit den Klausuren durch, dann geht es Spätestens weiter :lol: :?


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BeitragVerfasst: Mi 27. Dez 2017, 18:31 
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Sichtflieger

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Erstmal noch Frohe Weihnachten zusammen!

Der Flieger ist mittlerweile soweit fertig (und wartet auf den Erstflug), aber ich bin leider nicht mehr dazu gekommen hier alles zu dokumentieren. Das wollte ich jetzt mal endlich nachholen.

Zunächst wurden mal die Aussparungen für alle Komponenten geschnitten und alle Kabel durch das Heckrohr gezogen, bevor letzteres mit Hilfe von 3D-gedruckten Leeren eingeharzt wurde.

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DSC_0898.JPG [ 131.95 KiB | 690-mal betrachtet ]

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DSC_0911.JPG [ 142.43 KiB | 690-mal betrachtet ]


Zum Befestigen der Tragfläche dienen zwei größere Kunststoffabstandshaler für Platinen mit m4 Gewinde. Diese wurden ebenfals Eingeharzt. (Das Bild wurde nachträglich aufgenommen) Auch zu sehen ist die Servosteckverbindung zur Tragfläche.
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DSC_1023.JPG [ 113.23 KiB | 690-mal betrachtet ]



Die ursprünglichen Leitwerksflächen hatten ebenfalls ein Clark-Y Profil und waren für diesen Zweck etwas zu dick (mal vom Auftrieb ganz abgesehen).
Auf der Styroschneide habe ich daher noch schnell zwei neue Kerne mit NACA 0010 geschnitten.
Zur Befestigung der Leitwerksflächen an der gedruckten Wurzel, hatte ich vorgesehen je zwei Carbonstäbe ins Leitwerk zu kleben und diese in das Wurzelteil zu stecken.
Für die Bohrungen durch die EPP Flächen habe ich mir eine Bohrleere gedruck, in die die Leitwerke eingesetzt werden können und durch die das Bohrwerkzeug (ein angeschliffenes Messingrohr) geführt wird.

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DSC_0944.JPG [ 131.81 KiB | 690-mal betrachtet ]

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DSC_0947.JPG [ 86.43 KiB | 690-mal betrachtet ]


Das Ergebniss sieht dann in etwa so aus:
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DSC_0953.JPG [ 129.52 KiB | 686-mal betrachtet ]


hier Noch ein Bild der linken Leitwerksfläche vor dem Bespannen. In dem verschlossenen Ausschnitt neben dem Servo befindet sich im Übrigen der Empfänger. Das Strapingtape ist leider nötig, da das Leitwerk in der Anströmung des Propellers doch etwas zittert und ich mich nicht nur auf die Folie verlassen wollte.
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DSC_0990.JPG [ 110.58 KiB | 686-mal betrachtet ]


und hier der erste Probezusammenbau :)
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DSC_0956.JPG [ 138.95 KiB | 686-mal betrachtet ]


Der Rumpf war zu diesem Zeitpunkt im Bereich des Flügels noch sehr bzw. viel zu flexiebel. Das Heckrohr ragt nicht besonders weit in den Rumpf hinein ein und außerdem wird er schon vorher nach hinten raus schmäler. Daher wurden seitlich noch Cfk Vierkantrohre, und im bereich des zusammenlaufens Rundstäbe eingeharzt.
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der Akku bekam einen Luftein- und zwei auslässe und der ESC einen einteiligen Deckel mit Ein-und Auslass.
Mittlerweile sind auch alle 3D-gedruckten Bauteile Blau.

(Die Entscheidung zur Farbgebung hat auch viel zu lange gedauert. Mit den Lackierversuchen in Silber war ich nicht zufrieden. Daher gab es nochmal ein paar neue Rollen ABS Filament von Esun: Silber sieht insbesondere nach dem Acetonglätten eher aus wie dunkel grau, ist aber trotzdem ganz ok. Gold ist eher ein komisches 70er Jahre Küchen Gelb, wie auch das Silber kompett ohne Metalliceffekt. So bin ich dann bei Blau gelandet)

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DSC_0993.JPG [ 144.3 KiB | 683-mal betrachtet ]



Zum Bespannen mit Orastick habe ich mich an Folgende Anleitung gehalten:
http://www.extremflug.de/seite082.htm

Mit dem Endergebniss bin ich einigermaßen zufrieden. Mein Fehler war vorallem, dass ich das Schleifen nicht vor allem anderen erledigt habe. Die Entscheidung überhaupt zu Bespannen ist allerdings auch erst später gefallen.
Die Randbögen werde ich wohl nochmal neu machen.


Zuletzt geändert von Wedge am Mi 27. Dez 2017, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 27. Dez 2017, 19:25 
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Sichtflieger

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Hier also ein paar Bilder vom fertigen Gerät:

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Dateikommentar: fertig bespannt
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DSC_0996.JPG [ 138.64 KiB | 682-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Dateikommentar: und mit freigeschnittenen Luftöffnungen
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DSC_1009.JPG [ 124.66 KiB | 682-mal betrachtet ]

Dateianhang:
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DSC_1010.JPG [ 94.69 KiB | 682-mal betrachtet ]

Dateianhang:
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DSC_1012.JPG [ 111.25 KiB | 682-mal betrachtet ]

Dateianhang:
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DSC_1013.JPG [ 131.46 KiB | 682-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Dateikommentar: Ruderhörner (gedruckt) und Anlenkung
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DSC_1016.JPG [ 64.26 KiB | 682-mal betrachtet ]

Dateianhang:
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DSC_1018.JPG [ 88.52 KiB | 682-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Dateikommentar: schwerpunktmarkierungen nach CGCalc
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DSC_1020.JPG [ 77.4 KiB | 682-mal betrachtet ]


zum letzten Bild mal eine Frage:
das ist die Sollschwerpunktlage nach CGCalc (rote Markierungen). die eingegebene Maße sollten stimmen, die Randbögen sind über zwei Elemente angenähert.
Die Wurzeltiefe des Flügels beträgt 16cm und als Schwerpunkt wird mir 6,52 bis 7,19cm angegeben.. kann das sein?! Das kommt mir sehr weit hinten vor.
würde mich über Input freuen! :winken:


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 Betreff des Beitrags: SBUS: probleme mit Servos
BeitragVerfasst: Mi 17. Jan 2018, 01:06 
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Sichtflieger

Registriert: Di 29. Dez 2015, 13:59
Beiträge: 26
Wohnort: Aachen
Guten Abend zusammen,
der Erstflug steht leider immer noch aus. Abgesehen vom Wetter habe ich aber gerade ein ganz anderes Problem.
Bisher hatte ich im Flieger einen OrangeRX Empfänger für meine dx6i mit ppm verbaut.
Das ans Laufen zu kriegen war auch schon nicht ganz einfach, hat aber geklappt:
Beim Omnibus f3 pro ist ja vorgesehen, den Empfänger quasi über den UART3 anzuschließen (Bzw. laut Project Blue Falcon ist der sbus/ppm Pin mit dem UART3 verbunden)
Im Endeffekt musste nur die SBUS Brücke entfernt werden. Danach hat alles funktioniert.
Beim vorherigen rumprobieren hatte ich aber auch mal versucht unter ports „serial rx“ an UART3 zu aktivieren, mit dem Ergebnis, dass ein Leitwerksservo (PWM 6) in einen Endanschlag gefahren ist, und dem Geräusch nach zu urteilen auch noch weiter wollte.
Also schnell den Akku abgeklemmt und Serial RX wieder deaktiviert. Brauchte ich für ppm im Endeffekt ja eh nicht. So weit so gut.

Jetzt habe ich aber heute einen xm+ Empfänger eingebaut, um den Flieger mit meiner Taranis X9E zu steuern.
Also: SBus Lötbrücke wieder verbunden (also quasi den werkszustand wieder hergestellt), unter Konfiguration SBus ausgewählt, und bei UART3 wieder Serial RX ausgewählt..
Und wieder spielen die Servos verrückt. Der Empfänger arbeitet allerdings korrekt.
Die PPM brücke habe ich mittlerweile auch mal entfernt, aber das Ergebnis ist das Gleiche...
Genau genommen sieht der Fehler jetzt wie folgt aus: das Servo an PWM5 (Querruder Rechts) macht Garnichts. Es zuckt kurz wenn der Akku eingesteckt wird und das wars. Das Servo an PWM4 (Querruder Links) arbeitet einwandfrei. Das Leitwerksservo an PWM6 fährt sofort in den Endausschlag und bleibt dort unter starkem brummen. Das Leitwerksservo an PWM3 arbeitet einwandfrei.
Ich habe um Fehlerquellen auszuschließen mal die Servos hin und her getauscht: es liegt definitiv an den Ausgängen bei aktiviertem Serial RX.
Wie gesagt: mit PPM hat vorher alles wunderbar funktioniert.
Auch wenn ich jetzt Serial RX deaktiviere, unter Receiver "no receiver" auswähle und den Flieger im Anglemode von Hand bewege funktionieren alle Servos korrekt.

Unten habe ich mal einen Verdrahtungsplan angehängt.
Bitte sagt bescheid welche Informationen noch hilfreich wären!

Würde mich wirklich sehr über eure Hilfe freuen. :daumenhoch:


Dateianhänge:
verdrahtungsplan.jpg
verdrahtungsplan.jpg [ 161.98 KiB | 518-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Mi 17. Jan 2018, 17:29 
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Sichtflieger

Registriert: Di 29. Dez 2015, 13:59
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OK.
Ursache gefunden, Problem aber noch nicht behoben.

also: beim F3 pro ist UART3 auf PWM 5 und 6 verfügbar. daher die spinnenden Servos.

( quelle: https://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?2831228-OMNIBUS-F3-F3-Pro-PPM-An-extra-timer-pin)

hab die betreffenden Servos jetzt auf 2 und 7 umgelötet,
aber jetzt klappt die smixerei überhaupt nicht mehr :cry:
Genauer gesagt, funktionieren immer maximal 2 servos. Und zwar immer ein leitwerks und ein querruder servo. Die anderen machen dann nichts.
dazu jemand ne idee?


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BeitragVerfasst: Do 18. Jan 2018, 17:52 
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Pilot
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Name: Dirk
PWM 5+6 verlierst du an UART3 und auf 7+8 liegt vermutlich der I2C Bus. Zumindest beim normalen F3 Omnibus und Inav. Du verwendest Inav? dann ist auf PWM2 der zweite Motor.
Da musst du selber kompilieren, dann erst kannst du PWM 2 als Servoausgang nutzen, mit Customairplane Mixer. Hast dann halt nur ein Querruderausgang.


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BeitragVerfasst: Do 18. Jan 2018, 19:46 
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Sichtflieger

Registriert: Di 29. Dez 2015, 13:59
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hey,
erstmal Danke für Deine Antwort!
Ja ich verwende Inav.
Das mit dem zweiten Motor hab ich auch noch bemerkt. Daher hab ich jetzt statt PWM2 noch PWM8 verwendet.

die Belegung ist jetzt:

PWM3: Leitwerk links
PWM4: Querruder links
PWM7: Querruder rechts
PWM8: Querruder rechts

das mit dem I2C bus stimmt auch. extern habe ich da nichts angeschlossen. wenn jetzt nicht onboard Baro oder IMU daran angeschlossen sind (versuche ich gerade rauszufinden) sollten die Pins doch verfügbar sein.
Zumal die ja laut Pinout auch als PWM 7 und 8 deklariert sind...

Sollten die wirklich nicht verfügbar sein, kann ich im Endeffekt noch beide Querruder an einen Ausgang legen (damit fällt die Möglichkeit weg die als Spoiler zu nutzen) und wie Du sagtest den PWM2 für servos umschreiben (selber kompilieren hab ich bisher absolut keine ahnung von :/ )
Oder aber ich muss mir noch einen ppm Empfänger besorgen..
Außerdem könnte ich das Bluetooth modul abklemmen (ausbauen geht leider nicht mehr wirklich) und den xm+ da anschließen.

Alles nicht meine bevorzugten Lösungen :/


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BeitragVerfasst: Fr 19. Jan 2018, 00:39 
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Sichtflieger

Registriert: Di 29. Dez 2015, 13:59
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Sooo, habe mich jetzt erstmal für die Variante ohne Bluetooth entschieden.
jetzt funktioniert wieder alles :bier:

Außerdem gibts jetzt noch Höhen- und Querrudertrimmung über zusätzliche kanäle, die Querruder können als Spoiler, bzw Klappen gleichsinnig hoch und runter verfahren und es sind immer noch kanäle im überfluss vorhanden :)

Eine Sache ist mir noch aufgefallen, die mich etwas verunsichert: und zwar die grüne LED am XM+, die ja nach erfolgreichem Binden und vorhandenem Signal vom Sender konstant leuchten sollte. Bei mir flackert sie schon recht deutlich (Stützkondensator ist vorhanden)
habe mal ein kurzes Video dazu aufgenommen:
phpBB [video]


im Video "How To Bind FrSky XM & XM Plus Receiver" von Project Blue Falcon sieht man zwar auch Stellenweise, dass die Helligkeit etwas variiert, aber nicht so stark wie bei mir.

Gibt es da Handlungsbedarf?


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BeitragVerfasst: Fr 19. Jan 2018, 10:32 
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Team Maulwurf
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Registriert: Do 15. Aug 2013, 11:16
Beiträge: 3114
Name: Kaffi
Bist Du sicher daß XM+ und Sender gleiches Protokoll (Firmware) haben? Wenn Du glaubst ja, mache unbedingt einen Reichweitentest. EU FW auf dem XM+ hat bei mir (teilweise) mit non-EU Taranis funktioniert. Fatal, weil extrem kurze Reichweite. Ob´s geflackert hat weiß ich nicht mehr.

_________________
Gruß, Thorsten

Sei Pilot, nicht Drohnen-Benutzer.

Die coolsten Videos von überhaupt und sowieso: https://www.youtube.com/channel/UClpSni ... -a3i4folnA


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BeitragVerfasst: Fr 19. Jan 2018, 12:52 
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FPV Profi
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Registriert: Do 4. Dez 2014, 08:39
Beiträge: 679
Das Flackern ist auch bei den XnR-Empfängern normal, wenn die LBT-Firmware benutzt wird.
Leg mal den Sender ein paar Meter entfernt hin.
Einen Reichweitentest solltest Du sowieso vor dem Eestflug machen.


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BeitragVerfasst: Mo 22. Jan 2018, 22:18 
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Sichtflieger

Registriert: Di 29. Dez 2015, 13:59
Beiträge: 26
Wohnort: Aachen
So ich hab mal das interne Sendemodul und den XM+ mit der neusten EU firmware (170317 bzw. 170313) geflasht. Das Flackern ist immernoch vorhanden. Ich geh jetzt erstmal davon aus, dass es normal ist. Reichweitentest wird natürlich gemacht. :daumenhoch:
Mit der nonEU Version tritt das Flackern übrigens nicht auf.

Ich hoffe ich komme bald endlich mal zum Erstflug :cry:


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