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 Betreff des Beitrags: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Sa 7. Okt 2017, 03:29 
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Team Maulwurf
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Hab ich mir vorgestern bestellt.

https://www.youtube.com/watch?v=f0qS46GpIg4

Hier gibts seit gestern ein Video dazu.
Der Flieger ist eine nicht ganz neue Konstruktion, welche vom Polaris (HK-Kopie: "Skipper") abgeleitet ist. Zu finden seit einigen Jahren hier http://modelaero.com/ als Depron Bausatz als "Polaris EX". Irgendwo auch als Community-Bauplan. Die Chinesen erfinden sowas nicht neu.
Wie man sieht ist der Motor auf einem Pylon als Schubmotor gesetzt, und nicht wie bei der Polaris ins Leitwerk eingebaut. Leider ist das im HK Video nervig laut. Mal sehen ob man dem mit einem größeren Prop/Motor noch nachhelfen kann.
Zudem wir der Flieger durch die gnadenlos eckigen Kanten ausgebremst. Sieht zwar schnell aus, kann er aber so nicht. Ob man da noch ohne größeren Aufwand nachhelfen kann ohne daß es Kacke aussieht (Kanten schnitzen, Flächenvorderkante Rundung aufkleben) weiß ich noch nicht. Immer optisch problematisch bei diesen bedruckten Gummischaum-Fliegern.
Der Style von dem Flieger hat mir schon lange gefallen, da es den jetzt für nicht viel Geld und wenig Aufwand von HK zum basteln gibt, habe ich zugeschlagen. Natürlich für FPV.

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Sa 7. Okt 2017, 14:40 
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Sieht schon cool aus irgendwie ...

mit den Motorspecs dürfte es schwierig sein, ihn deutlich leiser zu kriegen ... diese kleinen schnell drehenden Dinger sind tendenziell einfach für gut hörbare hohe Frequenzen "gemacht" ....

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Schwerkraft ist ein Mythos ... die Erde saugt ...


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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: So 8. Okt 2017, 00:26 
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Team Maulwurf
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Vielleicht kann ich den Träger ein bisschen nach oben verlängern, so daß eine etwas größere Latte dran geht. Mal sehen wie viel Luft da ist. Im Video sagen sie daß sie eher "zu kleine" Motoren verwendet haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: So 8. Okt 2017, 17:57 
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Habe mir auch gerade eine Artic Cat bestellt. Ich hatte mir vor einiger Zeit aus der Glue-N-Go Serie 2 Stück des Prime Jet Pro bestellt und heute mit dem Bau begonnen. Bau ist eigentlich übertrieben, ein paar Teile mit Uhu Por zusammen pappen, die beiliegenden Carbonverstärkungen mit 2K einkleben genau wie den Motorspant und fertig ist die Flugzelle, das gefällt.

Einer von den beiden Jet´s kriegt ein ultraleichtes 2S Setup und der andere ein flottes 3S Setup, habe da noch einen neuen Motor des Floater Jet´s mit 2100 KV liegen der bringt an 6x4 um die 600 Gramm Schub. Das sollte für diesen Vogel mehr als ausreichen.

Die Artic Cat bekommt einen bereits vorhandenen Turnigy D2826/6 - 2200 KV mit einer 6x4 Dreiblatt Master Airscrew. Gibt gute 700 Gramm Schub das müßte reichen. Mit der 3 Blatt ist das Dingens ein wenig leiser. Da kommt aber kein FPV Zeugs rein ist nur für spassige LOS-Fliegerei gedacht. Konstruktionsbedingt wird die Artic Cat, genau wie Skipper und Polaris, Probleme wegen dem Schwerpunkt bekommen. D.h. die Dinger vertragen vorne keine zusätzliches Gewicht und es ist ein Graus da eine vernünftige FPV-Ausstattung einzubauen.
O.K. man könnte ein schwereren Motor einbauen um mehr Gewicht nach hinten zu bekommen, was aber bei max. 6´´ Prop wenig Sinn macht weil es dann auch wieder entsprechende KV-Zahlen braucht um genügend Schub zu erreichen. Und den Motor höher setzen um niedriger drehende Motore mit grösseren Props zu verbauen wäre theoretisch möglich. Dann wird der Hebel aber entsprechend länger was wieder andere Probleme ergibt und das höhere Wirkmoment dreht den Vogel dann beim Start seitlich weg. Leise wird man dieses Ding nie bekommen, selbst man wenn eine Zugversion daraus bastelt.

Ich werde mir vor dem Zusammenbau für die einzelnen Bauteile Pappschablonen erstellen, damit ist dann schnell eine Reservesatz aus Depron zu schneiden wenn das "Original" irgendwann zerbröselt ist. (Habe ich bei den Prime Jet´s auch gemacht)


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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: So 8. Okt 2017, 18:22 
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Man könnte aber mehr Gewicht nach hinten bringen, indem man die Servos im Leitwerk einbaut. Ich habe gesehen daß die da lange Schubstangen benutzen. Müsste dann auch genug Platz haben um den Akku in oder nah an den SP zu setzen. Ins Wasser kommt dat Dingen eh nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: So 8. Okt 2017, 18:41 
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Das Servo für das Höhenruder sitzt, soweit man das erkennen kann sowie schon hinten im Leitwerk. Das Seitenruderservo kann auch weiter nach hinten. Und für die Querruder verbaue ich die Servos sowieso in die Fläche (= bei den Prime Jet´s auch so schon ab Werk vorgesehen).
Für die Artic Cat ist nur 1 Servo für die beiden Querruder vorgesehen das auch im Rumpf sitzt.

Du hast Recht Servos für Höhe und Seite nach hinten, 2 x Quer in die Fläche dann wäre der Rumpf hinten kpl. leer. Der Regler oben auf den Rumpfdeckel, so wie man es bei dem HK-Video sehen kann (ist sowieso für die Reglerkühlung besser). Damit sollte dem Einbau von FPV dann nix mehr im Weg stehen, zumindest auf den Bezug mit dem Schwerpunkt.

In´s Wasser kommt meine Artic Cat auch nicht, FPV und/oder Stabilisation werde ich aber trotzdem nicht verbauen. Ist nur als Spaßflieger für den Sichtbereich gedacht. Und das kantige Design stört mich auch nicht, muß (für mich) kein Highspeed Teil werden, was geht das geht und gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Mo 9. Okt 2017, 13:55 
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Gerade war GLS da, und ich zufällig auch noch.
Das Paket ist gekommen. Ein bisschen gequetscht, aber der Fliegerkarton ist so flach, nix passiert. Lieferung ist deutlich oversized.

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Auf dem letzten Bild sieht man das Material. Mir war nicht ganz klar was das ist. Ich vermutete etwas wie EPP oder evtl. mit einem Trägermaterial beklebtes Depron, wie die Flitetest-Dinger.
Ist es aber beides nicht. Kenne ich so nicht. Evtl. ist das ein wie Depron so fein geschäumtes EPP, aber ehrlich gesagt rate ich das nur. Das hatte ich noch nie.
Wie man sehen kann ist es deutlich biegsamer als Depron, hat aber auch eine viel feinere Oberfläche wie die EPP-Modelle die man sonst so kennt. Farbe ist direkt darauf gedruckt.
Einen SK3 habe ich auch gleich mitbestellt, ein 2836 2500kv. Wie gut der harmoniert weiß ich noch nicht. Ich bin nach der Wattzahl gegangen und habe das als Vergleich herangezogen. Er ist eher stärker als das was man braucht. Und über mehr Gewicht hinter dem SP haben wir uns ja schon unterhalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 10. Okt 2017, 14:43 
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Habe gestern Abend daran gebaut. Wenn man alles mit Seppfix machen könnte ginge das ziemlich schnell. Geht aber nicht so richtig. Bisweilen muss man schon etwas mehr Zeit haben und dann nehme ich POR.
Damit hat man aber das Problem daß die Karbonstäbe nur sehr bedingt daran kleben. Mit Waschbenzin reinigen und anschleifen hilft, ändert aber nichts daran daß die Stäbe keine Poren haben in denen der Kleber eindringen kann.
Im Video zeigen sie so schön wie die Stäbe an den Kurven zum trocknen mit Tape fixiert werden. Davor warne ich insofern daß man die Farbe mit dem Tape abzieht. Geht also eher nicht. Deswegen scheidet auch 2k Harz aus - was aber eh tendenziell zu hart ist und die Klebestellen unter Last aufreissen. Altes Problem.
Ich habe also POR im Kontaktklebeverfahren genommen. Beide Seiten bestreichen, antrocknen lassen und dann fest andrücken. Ich überlege mir noch klares Tape als Dauerfixierung darüber zu legen.

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Sa 14. Okt 2017, 23:03 
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So, es gibt Neuigkeiten.
Tapen als Verstärkung geht nicht wirklich. Es ist offensichtlic EPP, Tape haftet erst mal und nach Stunden/Tagen fällt es ab. Etwas besser ist es mit dem GFK Tape das ich hier habe, das klebt besser, aber es löst sich auch an 2-3 Stellen ab. Da hilft nur Por drunter schmieren, antrockenen lassen und festheften. Das hält dann.
Aber wenn einer von Euch den auch bauen will, besorgt Euch erst mal einen Kleber der Kohlefaserstäbe mit EPP verlässlich verbinden kann. Damit meine ich nicht Epoxy, sondern einen Kontaktkleber, wie das Zeug was man bisweilen in den Chinabausätzen findet.
Egal, hier mal ein paar Fotos. Bin soweit bald flugfertig. Auf den Bildern sieht man wie ich die Servos platziert habe. Nicht unbedingt schön, aber wartungsfreundlich, man kommt überall ran.
Der SP liegt knapp vor dem blauen Servo (XT900). An der Stelle ist unten die Stufe für die Wasserstarts und Landungen, der SP liegt knapp davor. Auf einem Bild sieht man wo ich den 2100er Akku hinlegen müsste, damit der SP stimmt. der Raum hinter dem Spant ist üppig und es ist jede Menge Platz um zu schieben und vorne noch locker mindestens das Gewicht einer FPV-Cam unterzubringen.

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 19:28 
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Sehr saubere Arbeit, Kompliment!

Bin schon sehr gespannt wie die Artic Cat mit deiner Motorisierung abgeht und wie die Flugzelle sich dabei verhalten wird?

Mein Bausatz ist mittlerweile auch eingetroffen, wird aber wahrscheinlich ein Winterbauprojekt werden, da noch zu viele andere offene Baustellen momentan.


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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 20:41 
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Echt findest Du? Danke! Ich finde das Ding ist eher ein wenig grob zusammengzimmert, was aber auch in der Natur des Bausatzes liegt. Überall stehen Kanten und Ecken hervor, rund- oder abschleifen geht kaum, weil dann entweder die Farbe weg ist oder das gerundete aussieht wie abgebissenes Brot (lol). Dazu das Problem mit der Verbindung CFK+Schaum, der ich mit Por nicht wirkich traue. Das wird irgendwann trouble machen.
Aber egal, das ist eher ein einfach gezimmertes Modell das auch als selbstgeschnittener Depron-Satz so ähnlich aussieht, allerdings so wie jetzt viel weniger Arbeit macht.
So ganz simpel zusammenzubauen ist er auch nicht wirklich, es sind schon einige Schritte zu machen.
Also echt meine Empfehlung, schau Dich nach einem weiteren Kleber neben POR um, mit dem Du die Kohlestäbe sicher auf den Schaum bringen kannst. Zur Not würde ich glaube ich doch 2k Epoxy nehmen, weil der bisher das einzige in meinem Arsenal ist der das auch sicher verbindet. Bei einem Crash wird allerdings der umgebende Schaum einfach nachgeben. Das kannst du dann aber mit POR reparieren. Ich würde einen Epoxy wählen der max. 20min, zum abbinden braucht. Obwohl ich weiter oben gegenteiliges empfohlen habe, würde ich dann doch die Methode mit Tape fixieren zum aushärten nehmen, weil Du es dann MUSST. Wie es sich ja später gezeigt hat besteht die Chance daß Du nur lange genug warten musst, und das Tape geht wieder von selber ab. Hoffentlich nicht bevor der Kleber hart ist, :mrgreen:

Die Motorisierung scheint ein bisschen stark, letztlich glaube ich aber daß das mit 3S evtl. kräftig, aber doch moderat bleibt. Wenn nicht begrenze ich einfach das Gas mit einem Schalter, so wie ich das beim Skyfun gemacht habe. Dann gibt es nur einen "Nachbrenner" für den Start, ansonsten entspannt bleiben. Ich will auch eine 3Blatt verwenden, die wird ein bisschen leiser sein. Ich habe keinen Bock auf so übermotorisierte und laute Modelle.

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 21:33 
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Name: Thorsten
Hallo ihr beiden,

was ist den mit dem Affenkleber (Gorilla Glue) evtl. gemischt mit ein bißchen Weißleim ...
https://www.rcgroups.com/forums/showthr ... st29306711

hab ich bei meiner Z3 so gemacht ...

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 21:58 
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Team Maulwurf
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Kann sein, ich hab den nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 22:06 
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Wieso soll EPP und Cfk nicht halten mit Por verklebt? Ich mach das oft bei verschiedensten Modellen und hatte nie Probleme. Wenn was reisst oder bricht bleibt am Cfk etwas EPP kleben, beinahe überall. Dabei reinige ich das Cfk wenn es gut kommt vorher höchstens etwas.

Gruss Fidel

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Gruss Fidel
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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 22:29 
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Hab ebenfalls am FX-61 das GFK-Steckungsrohr mit Uhu-Por am zentralen Rumpfteil verklebt. Bislang keine Probleme damit. Das Rohr habe ich lediglich mit Spiritus vorher etwas abgewischt.

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Gruß: - Reinhard -


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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 23:13 
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Pilot
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Beiträge: 231
Ich habe aus der Glue-N-Go - Serie 2 Bausätze von den Jet Pro Modellen.

In diesem Modell sind 2 CFK-Rechteckstreifen (1 x Rumpf + 1 x im Canard) und 1 x CFK Rohr zur Versteifung vorgesehen. Die Rechteckstreifen werden in Falze eingeklebt und das Rundrohr wird stumpf aufgeklebt.

Den Rechteckstab im Rumpf habe ich mit 2K eingeklebt, den Stab im Canard mit Uhu Por naß eingeklebt und 24 Std. mit Gewicht beschwert austrocknen lassen.
Den Rundstab Abschnittsweise mit Uhu Por im Trockenverfahren und punktuell zusätzlich mit 2K verklebt. Spätestens nach dem ersten heftigeren Crash werde ich wissen welche Klebeart am besten mit diesem "komischen" Material funktioniert.

PU-Kleber ist nicht so wirklich meins, hatte mal mit Beli-Zell an unterschiedlichen Materalien rumprobiert mit nicht überzeugender Wirkung. PU Kleber schäumt mir zu dolle, ist zwar spaltfüllend aber nicht mein Ding.

Was ich allerdings gleich ändern mußte waren die Scharniere der Querruder, diese hingen nur an einem Fizelchen Material. Also abgeschnitten und mit Por wieder anscharniert und dabei gleich den Ruderfalz nach oben verlegt.

Dateianhang:
Jet Pro Unterseite1.jpg
Jet Pro Unterseite1.jpg [ 647.42 KiB | 620-mal betrachtet ]


Dateianhang:
Jet Pro Oberseite2.jpg
Jet Pro Oberseite2.jpg [ 697.37 KiB | 620-mal betrachtet ]


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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 23:59 
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Team Maulwurf
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Name: Kaffi
Beim A-Cat sind die Flächenvorderkanten mit je einem CFK-Flachstab versteift. Gleiches gilt für die Kanten an den Leitwerksauslegern. Ich habe diese mit Bremsenreiniger (stärker entfetten geht kaum) abgerieben, trocken gerieben, angeschliffen und mit POR trocken verklebt. Also beide Seiten bestrichen und wie man das mit einem Kontaktkleber so macht, fast trocken zusammengedrückt. Mit ein bisschen Mühe kann ich das POR wie Kaugummi vom CFK abziehen. Es geht komplett ab. Das bedeutet es haftet daran einfach nicht richtig. Die Verklebung ist an einigen Stellen auch schon locker geworden, so daß ich mit Sekundenkleber ausgebessert habe. An anderen Stellen hält es. Das CFK löst sich nicht mit Kleberesten vom Schaum, sondern vom Kleber.
Ihr müsst mir nicht glauben. Aber fantasieren tue ich auch nicht.

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Gruß, Thorsten

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 07:23 
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Co-Pilot

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Das glaube ich dir schon, wollte nur genau wissen wie:-)
Wenn ich mir das recht überlege klebe ich Cfk Profile immer nass ein, da eben im Schaum eingebettet und nicht an Kanten.

Gruss Fidel

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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 08:43 
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FPV Profi

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Beiträge: 875
Kaffiflight hat geschrieben:
Ihr müsst mir nicht glauben. Aber fantasieren tue ich auch nicht.

Du hast die meiste Erfahrung mit diesen Materialien, also wird es wohl stimmen.

Mit der Kontaktsache bin ich hier allerdings etwas anderer Meinung und hab es wie @Fidel nass verklebt, beschwert/fixiert und 24 Std. ablüften lassen. Der Kleber verbindet sich dadurch m.E. besser mit dem Schaum. Allerdings ist Schaum auch nicht gleich Schaum, insofern ist das wohl immer ein bisschen Try & Error ...

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Gruß: - Reinhard -


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 Betreff des Beitrags: Re: HK Glue-n-go Arctic Cat
BeitragVerfasst: Di 24. Okt 2017, 20:56 
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Pilot
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Registriert: Mo 3. Feb 2014, 09:30
Beiträge: 231
Habe heute mal versucht die dem Bausatz beiliegenden Rechteckstäbe auf die beiden Finnen aufzukleben.

Dazu als erstes die Rechteckstäbe mit dem Cuttermesser auf einer Seite im "X-Muster" leicht eingeritzt. Gleiches dann an der Klebestelle an den Foambordfinnen mit dem Skapell minimal ebenfalls ein "X-Muster" eingeritzt. Dann die Rechteckstäbe und die Klebestelle am Foamboard mit Spiritus gereinigt und trocknen lassen.

Nach dem Trocknen auf beide Klebeseiten (unverdünntem!) Uhu Por aufgetragen und gleichmässig verteilt. Den Uhu Por ca. eine Dreiviertelstunde bei Zimmertemperatur lang gut antrocknen lassen (klebt nicht mehr wenn man mit dem Finger auf den Kleberauftrag tippt).

Nach dem Antrocknen des Klebers auf einer ebenen Tischplatte Wachspapier ausgelegt und darauf die beiden Teile zusammen gefügt/gepreßt. Habe dazu 6mm Depronstreifen benutzt um gleichmässigen, vollflächigen Druck auf die Kebestelle ausüben zu können.

Ergebnis, eine stabile Verklebung auch an den Rundungen. Vorsichtshalber werde ich an den Rundungen noch mit Gewebebandstreifen verstärken. Dazu muß allerdings unbedingt an den dafür vorgesehenen Klebestellen zuerst mit Spiritus gereinigt und dann Uhu Por aufgetragen werden und diesen ca. 24 Std antrocknen lassen, ansonsten löst sich jede Art von Klebeband von diesem Foamboard wieder ab. Speziell auf der bedruckten Seite hält an diesem Material keinerlei Klebeband, ohne entsprechende
Vorbehandlung.

Dateianhang:
A C Verklebung CFK_01.jpg
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Dateianhang:
A C Verklebung CFK_02.jpg
A C Verklebung CFK_02.jpg [ 344.39 KiB | 532-mal betrachtet ]


@Kaffi
War deine AC schon in der Luft?


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