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BeitragVerfasst: Fr 23. Jan 2015, 22:17 
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Meine letzte Bestellung bei Foxtech enthielt den kleinen 200mW-Sender TS5823 32Ch für 20$. Er ist schon einige Zeit erhältlich, und es gab auch schon negative Berichte dazu, auch hier im Forum. Grund genug, ihn mal selbst ausgiebig zu testen.

Die Schachtel enthält den Sender, die obligatorische Wegwerf-Antenne, drei Anschlusskabel (eins mit offenen Litzen, eins mit 11pol. Mini-USB und BEC-Stecker, und noch ein weiteres mit einem 4pol. Ministecker) und eine Minianleitung. Der Sender ist 40x20x8mm groß und wiegt 7g. Der Antennenanschluss ist Foxtech-typisch RP-SMA, bei Banggood gibts wahlweise auch SMA. Die Platine hat einen Aufdruck REV.1.2, ist gegenüber den ersten Lieferungen also schon geändert. Hier ein paar Bilder.
Dateianhang:
TS5823.jpg
TS5823.jpg [ 99.7 KiB | 19144-mal betrachtet ]

Dateianhang:
TS5823_Bestückungsseite.jpg
TS5823_Bestückungsseite.jpg [ 240.44 KiB | 19144-mal betrachtet ]

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TS5823_Buchse.jpg
TS5823_Buchse.jpg [ 116.31 KiB | 19144-mal betrachtet ]

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TS5823_Stecker.jpg
TS5823_Stecker.jpg [ 89.41 KiB | 19144-mal betrachtet ]


Beim ersten Test fällt mir der kleine Ministeckverbinder mit Rastermaß 1mm negativ auf. Er hält nicht sehr fest, zwischen fest und ab ist nur ein halber mm Steckweg. Im Modell sollte man ihn unbedingt sichern, z.B. mit Heißkleber.

Die Kanäle und das jeweilige Band werden über fünf DIP-Schalter eingestellt, der sechste ist unbelegt. Die Schalter wirken sofort nach Betätigung, nicht wie bei Nexwave (Beta band Version) nur nach erneutem Einschalten. Die Anleitung zur Kanalwahl auf der Schachtel ist diesmal erfreulich verständlich und eindeutig, für Ü50 allerdings nur mit guter Lesebrille erkennbar :P .
Dateianhang:
TS5823_Anleitung.jpg
TS5823_Anleitung.jpg [ 228.18 KiB | 19144-mal betrachtet ]


Der Spannungsbereich ist mit 7-24V angegeben. Bei mir wurde er mit 12V (3S) getestet, der Stromverbrauch ist dabei ca. 180mA. Die Bildqualität ist gut, Unterschiede zum bekannten TS351 oder Bildstörungen wie in machen anderen Tests im Netz konnte ich nicht feststellen.

Im Betrieb fällt jedoch sofort die hohe Wärmeentwicklung auf, besonders da ich den Sender zur stabilen Leistungsmessung lange auf dem Labortisch ohne Kühlung betreiben musste. Die Leistungsmessung erfolgte mit dem Powermeter von ImmersionRC. Unmittelbar nach dem Einschalten bei 20°C ergab sich auf Kanal A1 eine Leistungsabgabe von 378mW. Nach ca. 8 Minuten Betrieb pegelt sich die Gehäusetemperatur am Blechdeckel auf bedenkliche 65°C und die Leistung auf 195mW ein. Über alle Kanäle gemessen ergibt sich ein Verlauf der Sendeleistung ähnlich meinen bisherigen Messungen an anderen Sendern. Das Diagramm zeigt, mein Skyzone TS5823 liegt mit durchschnittlich 250mW etwa im Mittelfeld.
Dateianhang:
Sendeleistung_3.JPG
Sendeleistung_3.JPG [ 59.53 KiB | 19144-mal betrachtet ]


Nun zu den "inneren" Werten, denn natürlich musste ich den Sender gleich öffnen :) . Verbaut ist ein ganz normales Boscam-Modul TX5823, das auf SPI umgebaut ist (SPI-Widerstand nicht bestückt, wie auch hier beschrieben). Die SPI-Ansteuerung übernimmt ein 14poliger Controller, leider ist die Typbezeichnung abgeschliffen. So sieht's im Modul aus.
Dateianhang:
TS5823_Modulseite.jpg
TS5823_Modulseite.jpg [ 311.7 KiB | 19144-mal betrachtet ]

Hier konnte ich auch gleich die Ursache für die hohe Wärmeentwicklung ausmachen, denn es wurde ein Modul mit integriertem linearen Spannungsregler verwendet, und dieser produziert zusätzlich 0,6W Wärme! 0,6W zusätzlich zu den 1,1W des eigentlichen Sendemoduls ist auf so begrenztem Raum schon bedenklich viel. Die üblichen TX5823-Module werden als 3,3V Versionen verkauft, ohne diesen Regler, dafür mit Brücke, da durch den Regler zuviel Wärme entstehen würde. Warum die Entwickler hier wieder einen Schritt rückwärts gegangen sind und ein 5V Modul mit integriertem Linearregler verwenden, wissen wohl nur die Götter :wat: . Ich hab mal nach dem Reglertyp gesucht. Im Modul ist ein RT9167/A von Richtek verbaut. Dieser ist für max. 0,4W Verlustleistung ausgelegt. Hier wird er jedoch mit P=U*I= (5-3,3V)*0,34A=0,58W weit außerhalb seiner Spezifikation betrieben. Ganz schlecht, sowas macht man nicht. Aber die Chinesen nehmen es halt nicht so genau mit Datenblättern, das hatten wir ja schon öfter :wat: .

Nun mein Fazit: Der Sender ist klein, leicht, hat 32 Kanäle, liefert ein gutes Bild und hat eine gute Sendeleistung. Allerdings wird er durch seine unmögliche Konstruktion sehr heiß. Wer ihn im Sommer am Flugmodell betreibt, sollte mit Ausfällen rechnen! Ich würde den Betrieb nur gut gekühlt im Luftstrom empfehlen, sinnvoll ist zusätzlich ein kleiner mit Wärmeleitkleber auf den Blechdeckel geklebter Kühlkörper.

Was ich mit dem Sender mache, ob ich ihn jemals fliegen lasse, weiß ich noch nicht. Eigentlich hab ich ihn ja nur zum Auseinandernehmen und Testen gekauft ;) . Naja, 20$ war diese Erkenntnis auf jeden Fall wert.

Gruß Jörg

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Zuletzt geändert von jreise am So 25. Jan 2015, 15:15, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr 23. Jan 2015, 22:30 
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BeitragVerfasst: Fr 23. Jan 2015, 22:34 
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Immer wieder sehr interessant deine ausführlichen "Schnüffeleien"!


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BeitragVerfasst: Fr 23. Jan 2015, 22:47 
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Coole Review ! :ugeek2: Danke dafür ! :ugeek2:

Ich werde am sonntag eventuell was zu dem angeblichen DIY 600mW Sender schreiben. Mal sehen ob meine freundin bis dahin ein paar vernünftige fotos machen kann ^^

Gruß
Moe

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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 14:56 
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Habe diesen und den Vorgängersender ebenfalls hier liegen. Bisher hatte ich den "neuen" Sender noch nicht genauer angesehen... jetzt hatte ich mal einen Grund ;-)
Die erste Version hatte noch eine Eingangsspannung von 3,3V am Modul und leider unschöne Linien im Bild, verursacht wohl durch den Schaltregler. Die neue Serie hat tatsächlich 5 V Eingangsspannung :o Wenn ich in das Datenblatt des Spannungsreglers schaue, würde ich sagen, reichen aber auch 4V locker aus. Müsste man jetzt nur dem Schaltregler irgendwie beibringen...


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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 16:29 
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Dann ist das also der Unterschied zw. den Rev. 1 und 2. Da haben sie es sich ja einfach gemacht. Kannst du vielleicht noch ein gutes Platinenfoto von der ersten Version machen? Vielleicht wurde da auch noch was geändert.

Ja, lt. Datenblatt des RX5808 Moduls (das intern auch diesen Linearregler verwendet) reichen >3,5V, gemessen hatte ich bei meinen 5V TX Modulen mal >3,6V, damit intern 3,3V ankommen. Man müsste nur einen Widerstand auf der Platine des TS5823 ändern, um auf vielleicht 3,6-3,8V umzustellen. Ich weiß nur (noch) nicht welchen :| . Kann jemand rausbekommen, welcher Stepdown Chip hier verwendet wird, ich finde den SMD Code nicht (IF8EJ steht auf dem SO-23-6 Chip drauf)?

Mit der Wahl der 5V-Variante des TX-Moduls haben sie übrigens noch einen weiteren Designfehler gemacht. Der externe Controller liefert (da auch mit 5V versorgt) einen high-Pegel von knapp 5V an die SPI-Pins CH1-3 des Moduls. Das ist für den intern mit 3,3V versorgten Chip zuviel und belastet die integrierten Schutzdioden übermäßig, diese dürfen nur max. 0,3V über Vcc, also max. 3,6V belastet werden. Bei privaten Basteleien kann man sowas machen, wenn man weiß was man tut. Bei gewerblichen Entwicklungen geht das eindeutig nicht :wat: .

Gruß Jörg

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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 17:07 
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jreise hat geschrieben:
Kann jemand rausbekommen, welcher Stepdown Chip hier verwendet wird, ich finde den SMD Code nicht (IF8EJ steht auf dem SO-23-6 Chip drauf)?


den find' ich auch nicht. aber die Chinesen erfinden (ausser kryptischen SMD-Codes und neuen Bezeichnungen für altbewährtes Silikon) ja nie was neu - ich tipp auf nen Clone von irgendwas gängigem.

der Feedback ist in der Regel auf Pin3 oder4. Stutzig machen mich die ZWEI Schottkys.

grtz
Lutz

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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 17:42 
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Lutz, die obere Diode im Bild ist nur ein Verpolschutz am Eingang.

So, hab die Stelle zum Verringern der Spannung gefunden. Dazu muss der mit Pfeil markierte Widerstand verringert werden, z.B. durch Parallelschalten eines weiteren Widerstands, entweder direkt auf den vorhandenen löten (sehr klein und fummelig) oder wie eingezeichnet außen anlöten. Ich werd das mal ausprobieren.
Dateianhang:
TS5823_Mod_1.jpg
TS5823_Mod_1.jpg [ 105.28 KiB | 19092-mal betrachtet ]


Gruß Jörg

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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 18:18 
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jreise hat geschrieben:
Lutz, die obere Diode im Bild ist nur ein Verpolschutz am Eingang.

jo, dacht ich mir schon. aber DU hast die Bilder vor der Lupe.

Zitat:
(sehr klein und fummelig)

ach, hat der alte Mann auch schon Probleme mit 0402? - ich auch. geht aber trotzdem :D

Zitat:
denn es wurde ein Modul mit integriertem linearen Spannungsregler verwendet

das Ding ist doch insgesamt ne Fehlkonstruktion, oder?

Zitat:
welcher Stepdown Chip hier verwendet wird

nur Interessehalber - wie schnell clockt der denn? - dann findest auch das Original.

Zitat:
übernimmt ein 14poliger Controller, leider ist die Typbezeichnung abgeschliffen.

ach, komm - so schwer isses nicht - GND, VCC, die SPI-Pins...
ich tippe auf nen PIC.

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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 19:13 
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Overtuner hat geschrieben:
ach, hat der alte Mann auch schon Probleme mit 0402?

der alte Mann hat gar kein neumodisches SMD-Zeugs, bei mir sehen Widerstände noch so aus :mrgreen: .
Dateianhang:
Widerstände.jpg
Widerstände.jpg [ 117.26 KiB | 19072-mal betrachtet ]


So, 100k eingelötet, jetzt passt die Spannung. Nun bekommt das Modul statt 5V nur 3,6V und wird nicht mehr so heiß. Intern regelt es immernoch auf 3,3V. Ich denke, so lass ich das jetzt. Und nochmal danke an Feldsalat Dirk für den Tipp mit der Spannung :winken: .
Dateianhang:
TS5823_Mod_fertig.jpg
TS5823_Mod_fertig.jpg [ 137.79 KiB | 19072-mal betrachtet ]


Gruß Jörg

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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 20:15 
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Zitat:
bei mir sehen Widerstände noch so aus :mrgreen


:lol:
hätt' ich mithalten können - wär' ich nicht zu oft umgezogen...

ich seh' schon - Du hast auch Röhrenraduios repariert - mit nem "feuchten Finger" und Bauteilen mit kyrillischer Beschriftung - erzähl' das mal einem der Jungspunde...

Gruß
Lutz

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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 22:23 
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Habe es heute mittag auch schon versucht und konnte mit 180k an der gleichen Stelle 4v einstellen. Bei mir war 3,7V am Modul das Minimum, darunter ging die Stromaufnahme zurück. Dummerweise habe ich durch ein kleines Missgeschick den Regler gekillt :o Der mag keine 8V an der falschen Stelle. Bin ungeschickterweise beim messen abgerutscht... :(

Nachtrag:
Die einzige weiter Änderung im Vergleich zur ersten Version ist übrigens die LED. Auf dem anderen Sender fehlt diese.


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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 22:47 
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Abrutschende Messspitzen kenne ich leider nur zu gut, mein Beileid für den toten Regler. Ich löte deshalb temporär lieber kurze Drahtstücke an, die dann die Hakenklemmen halten.

Und danke für die Info mit der LED :) .

Gruß Jörg

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BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 23:01 
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Ich danke dir, für deinen tollen Beitrag! :mrgreen:
Habe den Sender jetzt halt auf 5V Eingangsspannung umgebaut, geht auch :)


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BeitragVerfasst: So 25. Jan 2015, 16:28 
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Hier noch eine Ergänzung. Durch die Modifikation mit dem 100k Widerstand und die damit kleinere Betriebsspannung des HF-Moduls ergibt sich durch die verringerte Verlustleistung eine merkbare Absenkung der Temperatur. Hatte der Sender vorher nach 8min Betrieb auf dem Labortisch ca. 65°C, so sind es jetzt selbst nach längerer Zeit nur noch 55°C. Das wirkt sich positiv auf die Sendeleistung aus, jetzt kann ich ca. 50mW mehr messen, und das ist schon ganz ordentlich :up: . Im Leistungsdiagramm ist das deutlich zu sehen.
Dateianhang:
Sendeleistung_4.JPG
Sendeleistung_4.JPG [ 49.06 KiB | 18963-mal betrachtet ]

Ist doch immer wieder erstaunlich, wie stark sich eine geringere Temperatur des Senders auf die Leistung auswirkt.
Gruß Jörg

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BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2015, 00:50 
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Ich hätte da noch eine Frage... Da mir leider der Schaltregler abgeraucht ist, kann ich es selbst nicht mehr nachmessen. Würde gerne wissen, wie weit man nach der Modifikation mit der Eingangsspannung runter kann? Im Originalzustand war knapp unter 7V Schluss, dann brach die Spannung ein und der Regler wurde heiß. Ich würde aber gerne bis 6V runter können.


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BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2015, 00:51 
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Wow danke Jörg, mich interessieren solche Details sehr! :daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:


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BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2015, 11:11 
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Freut mich, dann waren die Messungen ja nicht ganz umsonst :) .

Feldsalat hat geschrieben:
Würde gerne wissen, wie weit man nach der Modifikation mit der Eingangsspannung runter kann? Im Originalzustand war knapp unter 7V Schluss, dann brach die Spannung ein und der Regler wurde heiß. Ich würde aber gerne bis 6V runter können.

Ich habs mal gemessen, ich kann jetzt bis ca. 6,5V runter, dann ändert sich das Oszi-Bild der Ausgangsspannung. Hab leider kein Datenblatt zum Regler-IC gefunden, ist aber bzgl. Pinbelegung und Schaltfrequenz identisch zum im Pololu-Modul verbauten IC LMR14206. Und dort wird für 5V empfohlen, nicht unter 7V zu gehen. Ich denke, diese 2V Differenz sollte man bei Schaltreglern schon einhalten, sonst können sie nicht mehr sauber arbeiten und produzieren Wärme und Störungen.

Gruß Jörg

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BeitragVerfasst: So 8. Feb 2015, 12:14 
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Hab es doch noch herausfinden können, der auf der Platine des TS5808 verbaute Spannungsregler bzw. Stepdown-IC ist ein MP2359 von MPS. Er hat eine hohe Schaltfrequenz von 1,4MHz, was einerseits eine kleine Bauform und geringe Störspannung ermöglicht, andererseits aber auch eine höhere Dropoutspannung erfordert. Hier werden meist 2-3V Dropout angegeben. In unserem Fall bedeutet das, dass man den Sender wirklich nicht mit weniger als 7V betreiben sollte, besser mehr. Sonst bricht die Spannung ein, der Regler kann nicht mehr sicher arbeiten und schaltet evtl. ganz ab (thermische Schutzabschaltung). Ein Betrieb mit 2S geht hier also nicht.

Gruß Jörg

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BeitragVerfasst: So 8. Feb 2015, 15:26 
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Hi.

Das wäre ja auch auf den FT952 von Boscam anzuwenden.
Hat da mal jemand gemessen wo man ran müsste?
Das Layout ist etwas anders. Draufstehen tut TX5823 Rev.1.1
TX5813 Rev. 1.0

Messen kann ich 3,3V aber ob das jetzt an der richtigen Stelle ist!? Wenn das so ist dann wäre es ja richtig. Linien habe ich aber keine im bild.

Andy

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Soldering to the tiny pins on the ATmega328 is very difficult and requires good soldering skills! Do not attempt unless you feel confident in your abilities.


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