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 Betreff des Beitrags: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 10:56 
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4k60, 1080p240 - schon beeindruckend.
Der Preis ist allerdings heftig, 570 Euronen Startpreis. :shock:

https://de.shop.gopro.com/EMEA/cameras/ ... aster.html

Hoffen wir mal, dass bald eine Session 6 folgt, die normale H6 Black hat ja leider ein Display, was das ganze unnötig schwer und empfindlich macht...

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 13:18 
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Pilot

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Danke für die Info!
Ein Versuch mit der Yi 4K pro gleich zu ziehen, ob das wohl gelingt :D
Diese kostet hier in DE 329€
Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 13:53 
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Ich will gar nicht wissen, was die an Speicherkartenfutter haben will. Schätzungsweise U3, und mit 32GB wird man da nicht weit kommen....

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 14:19 
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WDZaphod hat geschrieben:
4k60, 1080p240 - schon beeindruckend.


...macht mein Telefon auch! :D

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 14:32 
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Das ist aber NOCH unförmiger im Wind als die GoPro :D
Aber dafür kann es auch nach hinten filmen und Selfies vom Copter machen :lachen:

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 13:30 
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Hm, wenn die Protune (oder was ähnliches) und 4k/60 können, wäre das eine Alternative.
Aber - können die das?

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 13:38 
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Wofür braucht man das?


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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 14:42 
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Moin
Viele brauchen so eine Action Cam um sich selbst beim Snowboarden zu filmen, so der Eindruck den man auf den Seiten aller Hersteller sieht.
Wie weit man da finanziell gehen möchte ist ein Einkommensgeheimnis ;)
Ich selbst habe von mir den Eindruck diese Dinger zu sammeln :lol:
Bin kein Sportler
Hoffe nicht noch mehr Verwirrung gestiftet zu haben :winken:


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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 00:00 
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Nein ich meine wofür braucht man 4k/60?


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 Betreff des Beitrags: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 00:04 
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zb für slo-mo ohne framerate-upscaling.

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Mo 2. Okt 2017, 10:05 
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Oder um effektive Belichtungszeit im Verhältnis zur Frame-Rate lang zu halten, um damit ein stotterndes Bild zu vermeiden. Sozusagen ein digitaler Neutralgraufilter :)
Und Protune ist wichtig, da normale Actioncams gerne die dunklen Töne absaufen lassen, und die hellen Richtung Weiss klatschen. So günstig die Yi(ng) und Ya(ng) Cams auch sind, mit einer 5Black oder einer Session5 im Protune-Mode konnte bisher noch keine mithalten. Aber vielleicht hat sich in den letzten 5 Monaten da ja etwas getan...

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Fr 6. Okt 2017, 07:32 
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@gewitterflieger: völlig unabhängig vom kameramodell hängt alles von der nachbearbeitung ab. die frage, wozu man 60fps „braucht“, ist darum mit mehr freiheit in der post zu beantworten. wenn man 50 oder 60 fps footage in 24, 25 oder 30 rendert, hat man sehr wohl mehr spielraum und kann ohne umwege speed reduzieren.

das mit protune, flachem farbprofil und HDR geht in deinem text bisschen doll durcheinander. eventuell nochmal nachlesen. nur in kürze: protune beinhaltet neben vielen anderen settings genau diese option eines „rohen“ farbprofils für mehr freiheit in der nachbearbeitung, genau dafür ist protune da.

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Mo 9. Okt 2017, 10:04 
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Gewitterflieger hat geschrieben:
Welche Kamera kann denn das? Das würde ja bedeuten, dass jeder Frame mehrfach belichtet werden muss und das auch noch helligkeitsunabhängig.


Der Stotter-Effekt entsteht dadurch, dass bei einem Frame mit fester Dauer (z.B. 1/30Sec) nur ein kurzer Teil belichtet wird. Der Rest der Framedauer bewegt sich die Szene aber weiter, so dass mit Beginn der nächsten Belichtung schon ein grosser Unterschied im Bild feststellbar ist. Wenn man die Belichtungszeit nun künstlich verlängert (oder die Frame-Dauer verkürzt!), dann wird das harte Stottern durch eine leichte, für das Auge deutlich angenehmere Bewegungsunschärfe ersetzt. Darum ist es sinnvoll, entweder auch höhere Bildfrequenzen haben zu können, oder halt einen Graufilter aufzustecken.

Zitat:
Wenn man die 4k sinnvoll ausnutzen will und damit nicht nur ein YT-Pixelmatsch-Video erzeugen will, muss man das Video ohnehin manuell nachbearbeiten. Dabei sind die meisten Funktionen von Protune sogar eher noch hinderlich und ein eher flacheres Farbprofil von Vorteil.


Protune IST ein flaches Profil, und erfordert zwangsweise ein Postprocessing. Man gewinnt damit aber erheblich mehr Feinkontrolle des Bildes.

Zitat:
Was du mit den Dynamikumfang ansprichst, ist nur eine Funktion von Protune und bei anderen Herstellern unter WDR oder HDR bekannt. Das haben sie alle. Die Technik dahinter kenne ich bei den Actioncams nicht genau.


Das merkt man :) Protune hat mit WDR oder HDR nicht das geringste zu tun. Und ich kenne keine Kamera für weniger als 5-Stellig, die gescheites HDR beherrscht.
Die WDR-Funktion meiner Runcam HD3 ist zwar wirklich nett, allerdings nichts, was man aus einer Session5 mit Nachbearbeitung nicht auch herausholen kann. Allerdings zeigt die Runcam Split (mit gleichem WDR) das ganze schon im FPV-Bild, war eine wirklich feine Sache ist, wenn man gerne bei Sonnenschein im Wald fliegt :daumenhoch:

Zitat:
Ich weiß aber, dass es bei einigen Spiegelreflexkameras die Möglichkeit gibt, verschiedene ISO-Werte zu überlagern, um einen HDR-Effekt zu erzeugen. So einen guten habe ich bei Actioncams noch nicht gesehen. Jedoch haben diese Sensoren ohnehin einen höheren Dynamikumfang als die der Actioncams.


Für HDR verwendet man keine ISO-Reihen, sondern Belichtungszeit-Reihen (Bracketing). Gleiche Bilder mit verschiedenen ISO-Einstellungen bringen Dir verschieden helle Bilder mit verschieden starkem Bildrauschen, aber kein HDR.

Zitat:
Mit wenig Nachbearbeitung lassen sie sich auf gleiches Niveau bringen. Daher werden Preis und Lieferumfang immer wichtiger, wobei Gopro ja schon immer am schlechtesten abgeschnitten hat.


Das ist Geschmacksache. Zum einen lässt sich schlechtes, komprimiertes und gestauchtes Filmmaterial nicht auf das gleiche Niveau bringen wie welches mit hoher Datenrate, wenig Kompression und mit neutralen Kurven aufgezeichnet wurde. Und zum anderen ist das Preis/Leistungsverhältnis sehr von den persönlichen Vorlieben abhängig. Für den Neupreis einer D700 (nur Body) hätte man locker 3 Sony Nex6 bekommen. Ob es das wert ist, hängt allerdings nur von dem ab, der dafür zahlen will/soll :) . Gleiche Frage mit Taranis vs. Jeti DS16. Oder eben GoPro vs. ChinaCam. Die Bildqualität der Gopro IST besser, das wird sicher niemand bestreiten. Die Frage ist nur, ob es einem die zugegebenermassen teilweise drastische Preisdifferenz wert ist. Ich dachte, es wäre mit das nicht wert, darum hatte ich mich auf Runcam HD3 bzw. Split konzentriert. Seitdem ich aber mal mit einer Session5 filmen konnte, weiß ich wieder: Falscher Weg, der Aufpreis ist es definitiv wert. Zumindest wenn's nicht auf das Mehrgewicht gegenüber einer RcSplit ankommt :)

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Di 10. Okt 2017, 09:47 
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die stabilisierung der hero6 scheint deutlich bessere ergebnisse zu liefern als die der hero 5:

https://youtu.be/PPLc8goaaCM

der major drawback für mich ist allerdings, (wie bei der 5) das fehlende av out. ohne dies ist sie leider nicht sinnvoll an nem standard gimbal nutzbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Di 10. Okt 2017, 10:29 
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Gewitterflieger hat geschrieben:
Wie "man" HDR erzeugt sei mal dahingestellt, ...
da "man" (manuell) während eines Videos keine Belichtungsreihen erstellen kann.
...Ähnliches lässt sich aus unterschiedlichen Belichtungen über ProTune erzeugen. Ist dann etwas gemogeltes HDR aber eventuell gebrauchbar.


Nein, es ist nicht dahingestellt. Es gibt eine klare definition für "Dynamik", und die von Dir genannten Techniken ergeben KEINE höhere Dynamik. Mit viel gutem Willen ergibt es eine Spreizung der verwendbaren Bereiche, unter Inkaufnahme von Auflösungsverlusten (nicht Bildauflösung, sondern Farbraumauflösung).
Ein Bildsensor "füllt" seine Pixel über einen Zeitraum mit einer Ladung, welche von der Lichtmenge abhängt, und das zum einen innerhalb gegeber Grenzen, wieviel Ladung aufgenommen werden kann, und zum anderen über die Abtastgenauigkeit des folgenden Wandlers. Mit Deinem per ISO-Reihen erzeugten "HDR" hast Du stets die gleiche Bandbreite an Ladungsmengen der einzelnen Pixel zur Verfügung, Du erzeugt einfach nur durch verschieden "laute" Einstellung der Verstärker vor dem A/D-Wandler ein breiter aussehendes Signal, welches danach bei der Pseudo-HDR-Bildbearbeitung wieder in schmale 8Bit-Jpg verwandelt wird. Das dabei nötige Tonemapping ergibt einen HDR-Artigen Effekt.
Bei echtem HDR wird jedes einzelne Pixel mehrfach mit verschiedenen Belichtungszeiten "befüllt", was je nach Bildteil bei manchen Pixeln zu völliger Überbelichtung führt, bei anderen zu völliger Unterbelichtung. Dies geschieht bei ISO-Reihen nicht, dort tritt ein ähnliche aussehender Effekt im A/D-Wandler auf, der aber mit echtem HDR nichts zu tun hat. Bei echtem HDR werden nun die verschieden belichteten Aufnahmen unter Berücksichtigung deren "Ladungsversatz" (=> Differenz in der Belichtungszeit) zu einem HDR-Bild zusammengefügt. Dabei werden über- und unterbelichtete Pixel verworfen, und die brauchbaren Pixel gemäss Ihrer Position im breitbandigen Informationsband (welche von deren Wert UND dem Unterschied in der Belichtungszeit abhängt) angeordnet. Solche HDR-Bilder kann man nicht einfach ansehen! Es gibt keine Wiedergabemedien, die diese Bandbreite anzeigen können. Um das ganze dann sichtbar zu machen, müssen diese Bilddaten in den sichbaren, bzw. wiedergebbaren Bereich gemappt werden. Was dabei herauskommt, ist ein normales Bild (kein HDR mehr), welches mehr Details in hellen und dunklen Bereichen hat.
Wie gesagt, mit Magic Lantern kannst Du ein ähnlich aussehendes Ergebnis (!) bekommen, aber weder ein HDR-Bild, noch die detailtreue eines HDRs nach Tonemapping.
HDR im Video geht natürlich - mit einem Bildsensor, der mehr Blendenstufen hat als normal. Eine gute Red kommt auf 17 Blendenstufen, was noch immer weit unter dem ist, was man per DSLR bei Standbildern hinbekommt. Allerdings landet man bei so einer Kamera auch schnell im 6-stelligen Bereich.

So sieht ein Bild aus einem echten HDR aus, und das wirst Du mit ISO-Reihen nie hinbekommen:

Bild

Aufwendig wird's, wenn man ein HDR-Pano machen will. 4 Bilder vertikal, jedes aus 6 Bildern Belichtungsreihe. Erst stitchen, dann korrigieren, dann HDR draus machen, dann Tonemappen, nach nochmal korrigieren. Danach war der Kanal gestrichen voll von Bildbearbeitung für 4 Wochen :lachen:

Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: GoPro Hero6 im Anflug...
BeitragVerfasst: Di 10. Okt 2017, 16:31 
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bimogi hat geschrieben:
Wofür braucht man das?

Das frage ich mich schon seit einigen GoPro Versionen.
Klar gibt es für 4k 60fps einen Markt, aber mich persönlich juckt das schon lange nicht mehr.
Gute Bildqualität (Lichtempfindlichkeit, wenig ISO rauschen, hoher Dynamikumfang und brauchbarer Weißabgleich etc.) finde ich schon wichtig, aber 1080p reich mir persönlich vollkommen aus und der Mehrwert, dass ich aus 4k einfach auch Vorteile in finalem 1080p Material habe (Zoom/Crop, Software Stabilisierung etc.) sind nett, aber das hat alles auch wieder Nachteile bei der Performance (Videobearbeitung und Encodierung).
Ich habe mittlerweile eine AMD Ryzen 16-threader, aber mit etwas Schnickschnack (Color Correction, Überlagerungen und Scenen Transitionen) wird die Bearbeitung (bzw. encoden) von 4k Material trotzdem etwas zäh. Bei den großen Datenmengen, die ich alleine von den 1080p Flug-Videos auf den Festplatten habe, möchte ich gar nicht wissen, was diese Anzahl als 4k Variante verschlungen hätte.

Wiedergabegeräte für 4k besitze ich nicht und bei der aktuellen Auswahl an vernünftigem 4k Material und meinem Sofa zu TV Sitzabstand, sehe ich auch keinen Anreiz zum Kaufen dieser Geräte.
Mein Onkel hat sich kürzlich einen 4k TV gekauft (müsste ein 50-Zöller sein). Sitze ich maximal 1m entfernt, kommt 4k wunderbar zur Geltung. Sitze ich 2,5m entfernt, müsste ich raten, ob das Material 4k oder 1080p hat.

Für den bescheidenen Normalo wie mich, ist der Mehrwert also nicht gegeben, bei dem Preis ohnehin nicht.
Die normale 70€ Xiaomi Yi hingegen würde ich immer wieder empfehlen und kaufen.


Gewitterflieger hat geschrieben:
[...]Mit Zeitlupe ist bei 60fps noch nix.[...]

Doch. Sobald das Endprodukt ein 24p/30p Video ist, können 50% Slowmotions durchaus sinnvoll genutzt werden.
Wer seine Projekte aber eh nur noch mit 60fps rendert, der müsste natürlich auf Slowmotion verzichten, oder sich dann zwischen Zwischenbildberechnung (motionblur artiges Ergebnis) oder weniger smoothen SlowMos entscheiden.

Gewitterflieger hat geschrieben:
[...]Dabei sind die meisten Funktionen von Protune sogar eher noch hinderlich und ein eher flacheres Farbprofil von Vorteil. [...]

Hat sich bei Protune von Gopro etwas geändert?
Früher war Protune exakt das: Ein wesentlich flacheres Farb-/Kontrast-Profil
Damit hat man halt den best-möglichen Dynamikumfang der Cam für die eigene Nachbearbeitung noch zur Verfügung.

Gewitterflieger hat geschrieben:
[...]
Mitlerweile liefern die Kameras aber alle ein gutes Bild und Unterschiede sind nur noch im direkten Vergleich zu sehen. Mit wenig Nachbearbeitung lassen sie sich auf gleiches Niveau bringen. Daher werden Preis und Lieferumfang immer wichtiger, wobei Gopro ja schon immer am schlechtesten abgeschnitten hat. Bei der Bildstabiliserung ist auch noch viel Potential, wo Sony immer noch Vorreiter ist. Dies ist wohl auch der einzige Punkt, bei dem die 6 sichtbare Unterschiede zum Vorgänger bringen könnte. Für mich Geldverschwendung.
[...]

Stimme zu.
Was mich bei den meisten Noname Kameras (ich meine damit die diversen GoPro Clone und China-Cams ohne große Bekanntheit) nervt: Weißabgleich.
Bei vielen Reviews schaue ich 10 sekunden in das Testmaterial und denke mir nur so: Aha, schon wieder viel zu künstlich blauer Himmel bzw. Blaustich und leichte Überschärfung....warum ist das bei 90% der günstigeren Chinacams der Fall?
Vom Absaufen der dunklen Bildbereiche (bzw. niedrigem Dynamikumfang) mal ganz abgesehen.

Das gefällt mir an der Xiaomi Yi so gut...die hat die gleiche, etwas wärmer gehaltene Abstimmung, wie GoPro sie auch immer hatte (vermutlich auch noch hat).

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