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BeitragVerfasst: Di 20. Aug 2019, 10:26 
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Nachdem wir mal wieder lange über unsere Jugend (sie ist ja noch in vollem Gange :lachen:) philosophiert haben und unser damaligen Träume immer noch lebendig sind, möchten wir sie auch mal wieder anfassen und fliegen. So haben Ingo und ich beschlossen die Beta von Graupner wieder aufleben zu lassen.

Infos zur Beta gibt es einige im Netz, den original Plan gibts bei :
https://outerzone.co.uk/plan_details.asp?ID=7557
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Nach einiger Recherche und Erinnerungen von damals haben wir uns überlegt die Aerodynamik komplett neu zu machen und die Luftmolekühle zu verkleinern um 20%, also das Modell eben statt in 2m in 2,4m zu bauen. Der Rest soll so original wie möglich sein.
Als Profil setzen wir ein Selig S3021 low Reynolds mit 9,5% ein, daß für die Flugaufgabe sehr ordentliche Leistung verspricht.
Weiterhin hat die Erfahrung gezeigt, daß das Flugzeug am Heck gerne zu viel Eigengewicht mit sich bringt. Auch das wollen wir durch ein modifiziertes S7055 Flat-Bottomed modifiziert auf 10% so beeinflussen, daß wir den CG leicht von 40 auf 60% der Wurzeltiefe schieben können. Damit sollte dann alles wieder im Lot sein und die oft beschriebenen Strömungsabrisse bei glatter Bügelfolie im Aussenflügel heute im Vergleich zu den rauhen Papieroberflächen aus anno knick sollten nicht auftreten bei viel höherer Gleitleistung.

Das Modell soll genau wie das original Gummiseilhochstart machen, am Hang fliegen und ggfs ne kleine Cam tragen :ugeek2:

Den Plan hätte ich früher einfach auf 120% vergrößert und losgelegt, da wir aber mind. 2 Stück bauen wollen und wegen der neuen Profile macht es Sinn sich die Profile lasern zu lassen. in dem Zuge kann man natürlich die Seitenwände mit auslasern, das spart enorm Arbeit und dann ist es auch nicht weiter schwierig die Spanten mit zu fertigen.
Am Ende braucht es dadurch nur noch ganz wenige Teile wie Verstärkungen etc. die man von Hand anfertigen muss. Das Sr lassen wir auch gleich passend lasern.

Der Plan ist dass die Laserteile unterm Weihnachtsbaum liegen, aber es darf auch gerne früher losgehen mit dem Bau. Es gibt mittlerweile auch einen ersten Entwurf:
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BeitragVerfasst: Di 20. Aug 2019, 12:25 
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... wäre eine 18g Caddx Tarsier hier das Richtige für FPV und 4K ;) ?

Bin mal wieder erstaunt, was Du alles so anfängst. Ich wäre voll erschlagen mit deinem anderen Projekt und freue mich z.B. über ein Loch in meinem Schaum von meinen Fliegern :DD ...

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BeitragVerfasst: Di 20. Aug 2019, 12:48 
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Whow, cool!
Muss auch mal mit meiner Siren C30 Edelweiss weitermachen, Originalbaukasten aus den 80ern :D
Stellst Du die Teile auch per DXF zur Verfügung? Könnte für die Fräsenbesitzer hier interessant sein ;)

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BeitragVerfasst: Di 20. Aug 2019, 20:59 
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Edelweiss wollte ich mal in 5 m bauen m gfk rumpf aber meine Hangspezis hatten grad keine tinte im füller :lachen:
Da bin ich gespannt berichte mal das ist als original wie als modell schon n Oldie.

Das mit den dxf hängt davon ab ob es eine komerzielle nutzung gibt wenn nicht kein Problem. Bauteilabstände sind aber nicht auf werkzeuge abgestimmt sondern auf laser.

Günni mir is bewusst dass ich mich nicht teilen kann aber es gibt Babys da muss man einfach Geburtshilfe leisten auch wenn 10102020 dann zu 01052021 wird. :up:

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BeitragVerfasst: Di 20. Aug 2019, 23:01 
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Schick! Ich kenne das Modell, allerdings wäre bei mir ein Multiplex Filius das Modell für so ein Projekt.
Allerdings wollte ich heute kein 2m Modell mehr nur mit Seitenruder steuern.
Ich würde QR vorsehen und die V-Form verkleinern.

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Gruß, Thorsten

Sei Pilot, nicht Drohnen-Benutzer.
Und versuch´s mal mit einem Modell aus der EU. Bei uns gibt es erstklassige Konstrukteure. Echt jetzt. Buy local!

YT: https://www.youtube.com/channel/UClpSni ... -a3i4folnA


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BeitragVerfasst: Mi 21. Aug 2019, 07:29 
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Matzito hat geschrieben:
Günni mir is bewusst dass ich mich nicht teilen kann aber es gibt Babys da muss man einfach Geburtshilfe leisten auch wenn 10102020 dann zu 01052021 wird. :up:


Bei mir ist das dann irgendwie so:
"Keine weiteren Modelle .... dieses Jahr ...!"

Dann kommt eine Idee oder eine E-Mail: "... klar ... review ... testbau ... natürlich!" und schwupp hängt man wieder in einer neuen Kiste! Derzeit sind es wohl die Mini-Wings ... drei mit Chance auf vier derzeit im Bau/Test ...irgendwas ist ja immer! :)

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BeitragVerfasst: Mi 21. Aug 2019, 09:29 
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Kaffiflight hat geschrieben:
Ich würde QR vorsehen und die V-Form verkleinern.

Das ist ja genau die Intension ein Modell wie früher zu fliegen mit ganz elementar wenig Mitteln d.h. auch mit wenig Masse an Board, es geht hier um Minimalismus. Ein SR modell fliegt bei richtiger Auslegung fantastisch, s.Stiegker.
Natürlich haben wir über QR nachgedacht, ABER wenn du eins zu lässt kommt als naechstes die Störklappe etc pp und dann is Essig mit "Kaninchenfurzthermik".
Die Dinger hießen damals ja schon Leichtsegler und wogen 800-1000gr.
Weiterhin soll der Bau sehr einfach bleiben weil Ingo ja erstmal langsam einsteigen will.
Auch das Bebügeln soll so einfach wie möglich sein und der FLugspaß maximal.

Das hat uns letztlich dazu bewogen keine QR einzubauen.
Wer aber unbedingt welche haben will nimmt die Säge und verkastet und hat dann welche, ich ganz persönlich werde keine brauchen zu mindest nicht wenn alles so funktioniert wie beim Amigo.

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BeitragVerfasst: Mi 21. Aug 2019, 13:59 
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Das stimmt, ohne hat andere Vorteile. Na, vielleicht bekommt ihr die Teile ja sogar extra-leicht hin, mit moderner Technik und vergrößerter Spannweite müsste da eine extrem niedrige Flächenbelastung heraus kommen.
Ich bin gespannt und finde das cool.

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Gruß, Thorsten

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BeitragVerfasst: So 25. Aug 2019, 20:46 
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Hallo zusammen

ja da werden Erinnerungen wach. :up:
In meiner Jugend hatte ich auch ein Beta, also vor knapp 40 Jahren. :lachen:
Das hier ist ein tolles Retro Projekt. :bier:

Hab selber ein Dandy, Topsy und ein Middlestick. 8-)




Gruß Rolf


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BeitragVerfasst: Fr 30. Aug 2019, 07:49 
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Da biste aber noch ganz schön jung :D

Dank Dirk habe ich sogar schon den Haubenklotz verklebt u vorgespachtelt

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BeitragVerfasst: Mo 2. Sep 2019, 19:37 
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Gfk beschichtet und gespachtelt

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BeitragVerfasst: Mo 9. Sep 2019, 14:09 
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habe den Flügel Rumpfübergang soweit abgeändert, der Fluegel wird nun zusammengesteckt mit dem Rumpfrückenformteil und dann greifen 2 Dübel vorne in den Spant und hinten gehen 2 Nylon Schrauben durch (M5). Um die Einzelteile passend auf die Zeichnung zu bringen sind die Kloetzchen und der ganze Rumpf hier nicht verschliffen. Jetzt folgt bald die Fleißarbeit der Zeichnungsableitung bzw der DXF Dateien:

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BeitragVerfasst: Di 10. Sep 2019, 18:19 
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War heute mit dem haubenklotz imModellbauladen eine fertige haube von einem anderen modell gibt es nicht bzw habe wir nicht gefunden, d.h. ich werde diesen klotz nun ganz glat machen muessen, dann wird er abgeformt und dann kommt Alupulver in die Form fuer einen exakt passenden Tiefziehklotz...wird mal wieder die Maximallösung :roll:

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Habe heute schon mit den ersten teilen im 2D begonnen, kann sein dass es nun recht schnell geht bis ich die daten zum lasern geben kann.
Das 3D Modell sieht nicht so gut aus, das liegt aber in der Natur der Sache, hier sind alle Teile unverschliffen dargestellt, damit sie auch korrekt bei der Zeichnungsableitung dargestellt werden.
Durch die Vergrößerung um 20% wird der Rumpf 1200mm lang d.h. er muss an diversen Stellen eine Schaeftung erhalten, nochmal Zusatzarbeit.

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BeitragVerfasst: Mi 11. Sep 2019, 06:12 
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Hier mal die Pläne...

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Beta_Bauplan.pdf [152.54 KiB]
10-mal heruntergeladen


Dateianhang:
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hc_037.jpg [ 133.66 KiB | 231-mal betrachtet ]


Dateianhang:
Beta_2mm_Birken_Sperrholz.pdf [86.9 KiB]
4-mal heruntergeladen


Dateianhang:
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hc_034.jpg [ 172.83 KiB | 231-mal betrachtet ]


Dateianhang:
Beta_3mm_Birken_Sperrholz.pdf [10.25 KiB]
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Dateianhang:
Beta_Balsa_2mm.pdf [64.76 KiB]
5-mal heruntergeladen


Dateianhang:
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hc_036.jpg [ 218.35 KiB | 231-mal betrachtet ]


Dateianhang:
Beta_Balsa_3mm.pdf [34.26 KiB]
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Dateianhang:
Beta_Balsa_10mm.pdf [73.43 KiB]
5-mal heruntergeladen

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BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 08:43 
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So das Dreamteam steht fest: Ingo, Rolf, Michael und Matze, es werden somit 4 Stück entstehen, mehr in Kürze...

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BeitragVerfasst: Fr 13. Sep 2019, 19:34 
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STARTSCHUSS !

Um 16:30 bekam ich ne email das alles fertig ist und ich bin sofort los und habe die Teile abgeholt. Wie gewohnt is absolut perfekter Qualität gemacht. Leider ist die DXF Erzeugung aus dem CAD immer ein Problem und es gibt viele Geisterlinien die alle entfernt und natuerlich identifiziert sein muessn so hat Frank leider nochmal 2-3h in die Aufbereitung stecken müssen, aber das Resultat ist absolut klasse:

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Hier kann man mal sehen wie viel Spannung in so einem Balsabrett sitzt und wie es sich wegbiegt wenn ein langes Teil einmal rundum geschnitten wird. Die Überschnitte hat Frank auch noch reingebracht. Dies ist übrigens ein Ausschußteil, der versatz ist einfach viel zu groß:
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Die Überschnitte trennt man mit einem scharfen mMesser heraus...
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...und schon hat man die Teile freigemacht!

Hier mal eine Übersicht aller Laserbauteile:
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Der Rumpf besteht aus Innen - und Aussenwänden, innen 2mm mit schlitzen für alle Spanten, aussen 3mm mit schlitzen fuer die Kufe.
Nur der Deckel oben ist nicht gedoppelt, das ist alles carry over von der original Beta!

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Oh, da hatte ich doch die Spanten ursprünglich auf 3mm konstruiert und dann spaeter aber 2mm für den besseren maßstab gehalten, d-h- 2mm bei 120% sind 2,4 also eher 2 statt 3, leider habe cih die Schlitze nicht nachträglich reduziert. Aber man kann sich da schnell helfen indem man mit 1mm Balsa doppelt. ich habe das nur an den Steckzungen der Spanten gemacht mit Sekundenkleber in paar Minuten gemacht, aber als Konstrukteur ärgert einen jeder Fehler. Sind halt Prototypen :|

Dann habe ich schon mal angefangen das SR und das SLW zusammenzukleben. Damit sich diese teile später nicht verziehen, sind sie oben und unten abgesperrt:
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Auch konnte ich es mir nicht verkneifen die Rumpfseitenschäftungen zu verkleben, schließlich ist Weihnachten Erstflug geplant :lachen:
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Man kommt mit der Weissleimflasche nicht bis in die ecken, also bringe ich den Weißleim auf beide Teile/Zacken jewels bis ca 50% der Zackenlänge auf. Dann schiebe ich sie auf dem Baubrett ineinander; der quellende Weissleim kann leicht mit nem Balsa oder mit nem feuchten Tuch abgestrichen werden und ich klebe beidseitig 2 mal Tesakrepp auf zur Fixierung, sowie die Spitze der Kante erkaelt ein kurzes Stück Krepp. Alles liegt dann flach auf einer Folie beschwert und plan auf und kann schön in Ruhe durchtrocknen.

Demnächst mehr vom Retroflieger, ich sehe uns Vier schon im kommenden Sommer über die Wiesen laufen wie die 10jährigen :D :D :daumenhoch: :up: Mit dem Vorteil daß wir jetzt schon ein Landebier trinken dürfen :bier:
Gruss Matze

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BeitragVerfasst: Fr 13. Sep 2019, 20:14 
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:bier: Super Matthias :daumenhoch:


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BeitragVerfasst: Sa 14. Sep 2019, 18:31 
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Habe die Schäftungen heute vorsichtig vom Kreppklebeband berfeit und mit 320er vorsichtig geschliffen, (nachdem ich 2h in der Thermik geflogen bin mit der AVA :D) und dann 2h am Haubenklotz geschliffen...

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Am Ende nochmal bischen nachgespachtelt und dann gehts in Kürze zum Lackierer...

Der Lasermann hat mir kosternneutral nochmal 5 Spantensätze gemacht, Danke Frank! So dass jetzt alle die 3mm Spanten in die 3mm Schlitze stecken können!

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Probesteckung:
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BeitragVerfasst: So 15. Sep 2019, 10:51 
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Die naechsten Bauschritte:

Sind die einzelnen Rumpfseiten und Böden ordentlich geschäftet und feingeschliffen, dann folgt nun die Dopplung von Boden und Seitenteilen.

Achtung: Hier ist darauf zu achten dass eine linke und eine rechte Rumpfseite gedoppelt werden!

Der Boden:
Dateianhang:
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2019 09 15 Beta (1).jpg [ 84.78 KiB | 36-mal betrachtet ]

Der Boden sitzt später so,daß rechts und links die Aussenwandung genau in den Treppenabsatz passt. Für eine genau Positionierung nehme ich mir ein Reststück vom 3mm Balsa und schneide mir ein paar Positionierungshilfen. Stirnseitig einmal schleifen dass sie moeglichst senkrecht aufstehen.

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Wichtig, dass die Rumpfteile vorne bündig sitzen, ein leichter Längenunterschied resultiert aus der Zeichnungsableitung der gebogenen Seiten - und Bodenteile auf eine ebene Zeichnungsfläche :|

Dateianhang:
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2019 09 15 Beta (3).jpg [ 39.72 KiB | 36-mal betrachtet ]

Hier sieht man den Rumpfboden komplett mit Positionierhilfen. Das hat den Vorteil dass der Boden beim ersten Anpressen nicht wegschwimmen kann, wenn zwischen den Lagen zu viel Weissleim eingebracht wurde.

Apropos ich arbeite ausschliesslich mit Bindan Ppropellerleim wasserfest, wenn ich von holzleim spreche:
Dateianhang:
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Quelle:[https://bindulin-shop.de/de/produkt/holzleime/b3_d3_leime/bindulin_bindan-p_propellerleim_-das_original-_100g_flasche__BFL9L.html]

Der Auftrag des Weissleims kann ganz in Ruhe und mit Bedacht erfolgen, da man ihn ja oft ablüften lässt braucht man sich keine Sorgen zu machen dass er hinterher noch klebt. Ich brauche immer einige Minuten bis so eine große Fläche passend bestrichen ist. Dünn auftragen bzw mit einem Balsaspachtel (also ein Balsabrett) abziehen bis ein dünner adequater Film entsteht. Wer mag kann das an einem kleinen Reststück mal üben wie dünn bzw dick man das am besten macht damit es nicht mehr so stark aufschwimmt und kein Weissleim rausquillt.
(Überquellender Weissleim kann mit balsaholz weggestrichen werden oder mit feuchten Zewa)

Bevor ich dann die 2mm Platten auf die 3mm Platten setze, säubere ich alle schlitze weil da ja später die Spanten verzapft werden sollen, dort können wir keinen Leim gebrauchen.
Dann vorsichtig von der Nase her auf das 3mm Gegenstück legen. Jetzt merkt man wie hilfreich die kleinen Klötzchen sind, unsere Innenlage kommt sofort passend positioniert zum liegen und der bis dato leicht angezogene Weissleim sorgt für schnelle Haftung. Ich presse die Teile von hand schon leicht zusammen um später ausquillenden Weissleim zu prüfen und zu entfernen. Hat man perfekt aufgetragen quillt nichts hervor. Ist das Teil nun haendisch in Position verteile ich an der Kante ringsum sowie an Stirnseite und Ende einige Tesakreppstreifen, um beide Teile miteinander zu fixieren. Sie sollten dann in keiner Weise mehr aufeinander schwimmen, dafür ist der dünne Auftrag wichtig (und fürs Gewicht).

Jetzt ist das erste Teil bereit zum Verpressen, dafür lege ich es auf eine glatte Fläche, Tisch oder Baubrett, eine Folie die breit genug ist darauf und dann die zu verpressenden Teile. Der Überstand der Folie sollte oben oder unten so gross sein, dass man nun den Überstand über das Teil klappen kann. Damit ist es passend isoliert und kann mit einem weiteren Brett belegt und dann mit allem was da ist beschwert werden.

Bei meinem Rumpfboden sieht das so aus:
Dateianhang:
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2019 09 15 Beta (9).jpg [ 97.58 KiB | 36-mal betrachtet ]


Bei den Seitenteile darauf achten, dass man eine rechte und eine linke Hälft aufbaut. Der Schnitt auf der Zeichnung zeigt dann wie die Teile zusammenkommen, der Cockpitrand sowie der hintere Rumpfrücken haben keinerlei Absatz, d.h. der 2mm Absatz ist hier nur unten an den Teilen, das macht das Auflegen etwas einfacher als am Boden, dort musste wir es wegen der Balsastücke und Nadeln "dazwischenfuddeln".

Dateianhang:
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Apropos, als Nadeln verwende ich die sogenannten Stossnadeln von Graupner.
https://www.hoelleinshop.com/Zubehoer/Werkzeuge/Bau-Hilfswerkzeuge/Stossnadeln-50-Stueck-Graupner-717.htm?shop=hoellein&SessionId=&a=article&ProdNr=G717&t=49303&c=17814&p=17814
Die benutze ich deshalb weil der Kunststoff auch bei enorm viel Kraft nicht splittert und die Nadel dann nicht im Finger landet mit dem man drückt. Hier sind die "Nadelkräfte" so gering, da tun es auch normale Stecknadeln von Mutti, aber lasst Euch nicht erwischen wenn da nacher Kleberreste dran sind und beim Nähen des nächsten Seidenhemdes diese das Gewebe verzerren oder beschädigen :oops: .

Zurück zum Baubrett:

Seitenteile, wer sich's zutraut kann sie simultan mit Leim bestreichen und zur äquivolumimösen Verteilung (geiles Wort gibts das überhaupt?) die beiden 2mm Teile ggegeneinander legen. Vorsicht beim wieder Trennen das muss man langsam machen. Dann mit Balsaspachtel auf beiden Teilen sauber ausstreichen bzw. verteilen und die Schlitze säubern.

Eine Sache noch: Aufgrund der Eigenspannungen im Balsaholz kann es passieren, daß die Teile nicht freiwillig genau deckungsgleich sind:
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Das kann man aber leicht nachrichten und nach dem händischen Vorpressen wird wieder mit Tesakrepp fixiert, die Bilder vom Tesakrepp zeige ich wenn alles aus der Presse rauskommt.
Die vorgefertige linke und rechte Seite verschwindet dann wieder zwischen 2 Folien (zugeklappt) und wird ordentlich gepresst, alles was man findet und eine Masse hat ist o.k. Kompressor, Stahlwerkzeuge und Kerosinbehälter, Sprudelflaschen sind auch immer gut oder eine "volle" kiste Bier!

Meldet Euch wenn ihr dann die Presse aufmacht ich helfe bei der Gewichtsreduktion gerne mit: :bier:

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Jetzt werde ich mal 24h warten, dass alles einigermassen durchziehen kann, zu frühes Öffnen kann zum Trennen und zum Verzug führen, also immer bisl Geduld.

lg Matzito

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BeitragVerfasst: So 15. Sep 2019, 15:40 
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Inwiefern ist die Folie wichtig? Zum Schutz gegen verkleben von Tisch und "Presswerkzeugen" ist klar, aber hat die Verwendung von Folie noch einen anderen Grund? Oder könnte man bspw. auch Backpapier nehmen?

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Gruß: - Reinhard -

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