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BeitragVerfasst: So 7. Aug 2016, 20:26 
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Lange hat es gedauert, aber Heute war der Testflug meiner Opal nach der Reperatur. Sie war total vertrimmt bzw. besser gesagt den Trimm den ich vor der Reparatur benötigte war Fehl am Platz.
Sie hing beim F-Schlepp schon so komisch hinten drann, beim Ausklinken dann das Chaos.
Gut dass die Opal vollgasfest ist, weil das was ich zusammengetseuert hatte muß erst ein Flieger aushalten.
Erst auf ca. 100 Meter Höhe hatte ich sie unter Kontrolle, zu Tief zum Thermiksegeln, eine kleine Ablösung hatte ich dennoch gefunden aber konnte nur gut 20 Höhenmeter gewinnen bevor sie abriss.
phpBB [video]

Beim Landen hatte ich die Geschwindiglkeit voll unterschätzt und mußte Notlanden vor der Teerbahn, dabei verschob es vermutlich das Blei in der Nase.

Als ich dann alles durchtesten wollte für den 2. Start starb das Hitec Servo für die Schleppkupplung.

Sepp

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Habe ne kleine Heliflotte, einiges an Fliegern. FPV mit 2,40 Meter Skysurfer, Mercury und Nuris.


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BeitragVerfasst: Mo 8. Aug 2016, 08:26 
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Tja was soll man da noch sagen?
Da sind ziemlich viele Dinge im Argen.
Und Du bist mit dem Modell überfordert schon im Schlepp sieht man dass das Modell nicht exakt horizontal liegt, ständig neigt es sich in irgendeine kurve bis kurz vor der Notklinkung das Modell sogar übere eine längere zeit 90 grad nach rechts gerollt liegt und dadurch extrem an Höhe verliert. Sprich mal mit Segelfliegern wie man sich ium F-schlepp als Segler verhaelt...
Hast Du die Sonnenbrille vergessen und den flieger nicht gesehen?
Dann der gesamte Flug wird in keinster Weise dazu benutzt das Modell mal ordentlich geradeaus fliegen zu lassen um Eigenstabilitaet und trimmung zu überprüfen.
Wenn dass dann schon nicht geht kann man doch keine thermik kurbeln schon gar nicht wenn man das Abreissverhalten nicht getestet hat.
Und nach der Landung gaebe es bei uns am platz einen einlauf oder ein Flugverbot wegen Gefaehrdung, du kannst im Anflug nicht sehen was hinter Dir los ist und musst selber noch zur Seite gehen, dabei hat das Modell Störklappen die eine präzise Punktlandung möglich machen.
Als Flugaufsicht, täte ich Landungen auf dem Grün zwischen Asphaltpiste und Zaun eh untersagen, da stehen die Piloten.

Sepp, Du musst wirklich etwas mehr auf Sicherheit bedacht sein. Und ein so altes Modell was wahrscheinlich auch noch etwas zu schwer ist, das muss laufen, sonst ist der ganze Flug schwammig und abrissgefaehrdet, das kann man nicht so langsam fliegen wie einen Foamie.

In den letzten Metern über Eurem Patz fällt auch auf, dass das Modell extrem um die Hochachse pendelt, das spricht fuer viel zu schwere Aussenfluegel und eine schlechte Aerodynamik am SLW, ist da evtl viel Spiel im Seitenruder?

Selbiges Verhalten Zeigt der Segler nach dem Start wo er nach rechts ausbricht, da haette man schon ausklinken muessen.

Sei vorsichtig und frag mal um Hilfe, da muss doch ein erfahrener Segelflieger mal mit Dir das modell richtig einfliegen...

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BeitragVerfasst: Mo 8. Aug 2016, 19:25 
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Matze Du siehst doch vor dem start den Trimm nach rechts, der ist massiv und den hatte ich vor der Reperatur benötigt. Da waren ja Teile der Tragfläche eingedrückt und bauten keine gute Ströhmung und damit Auftrieb mehr auf.
Der musste wieder raus. Deshalb drehte Sie ständig nach rechts weg und nur solange ich Sie gut sehen konnte war ich in der Lage gegenzusteuern. Im Nachhinein kann man sagen dass ich besser mit neutralem Trimm hätte starten sollen, abe rnachher ist man immer schlauer.
Austrimmen während des schleppens kannst vergessen, da habe ich andere "Sorgen".
Zusätzlich flog der Schlepper für die Opal extrem langsam, das ist ein Kunstflieger und kein Thermikschleicher, die braucht Fahrt, deshalb kam ich auch beim landen flott rein.
Sie ist noch nicht ganz ausgetrimmt und eventuell durch die Reperatur doch einen Tick Hecklastig.

Das unruhige Verhalten war mir auch aufgefallen. Ich habe die Unterseite der Tragfläche ziemlich Rauh da ich zu wenig Farbe aufgesprüht hatte, eventuell ist auch das mit eine Ursache.

Wo die Kollegen standen wusste ich und hate ich vor dem Anfliegen, als ich meine Landung angekündigt hatte, geprüft. In diesem Streifen landen fast alle Modelle die kein Fahrwerk haben, auch schnelle Jets.
Das sehen wir bei uns etwas lockriger.

Sepp

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BeitragVerfasst: Mo 8. Aug 2016, 20:47 
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satsepp hat geschrieben:
Matze Du siehst doch vor dem start den Trimm nach rechts, der ist massiv und den hatte ich vor der Reperatur benötigt. Da waren ja Teile der Tragfläche eingedrückt und bauten keine gute Ströhmung und damit Auftrieb mehr auf.
Der musste wieder raus. Deshalb drehte Sie ständig nach rechts weg und nur solange ich Sie gut sehen konnte war ich in der Lage gegenzusteuern. Im Nachhinein kann man sagen dass ich besser mit neutralem Trimm hätte starten sollen, abe rnachher ist man immer schlauer.


Nimm Dir doch bei solchen Schlepps n 2. mann dazu wenn Du selber nicht trimmen kannst machen bei uns auch viele so die sagen dann trimm ein bischen so und gut.

satsepp hat geschrieben:
durch die Reperatur doch einen Tick Hecklastig.


Hast Du nicht neu ausgewogen?

satsepp hat geschrieben:
Das unruhige Verhalten war mir auch aufgefallen. Ich habe die Unterseite der Tragfläche ziemlich Rauh da ich zu wenig Farbe aufgesprüht hatte, eventuell ist auch das mit eine Ursache.

Ist das nur auf einer Seite?
Grundsaetzlich ist rau nicht schlecht im Gegenteil, es wird sogar gutmütiger, aber ach etwas mehr wiederstand.
Nur eine wirkliche Ursache fuer die Hochachsenoszillation sehe ich darin nicht. eher fuer einen leichten schiebeflug

satsepp hat geschrieben:
Das sehen wir bei uns etwas lockriger.
:shock: (sprachlos)

Schau noch mal ab ca. 5:00 als wolle er nicht gradeausfliegen. staendiges oszilierendes gieren achte auf den background. Fliegst du etwa Combiswitch? (Querruder rechts und Seite rechts gekoppelt???) Dann nimm das mal raus, denn du hast wahrscheinlich viel zu viel zugemischt. Lieber die QR ein ganz bischen differenzieren. Deshalb faellt er beim termikkreisen auch immer in die Kurve rein?!

zum testen fliege ein ganz grades stueck, zuegig und gebe QR: rechts,links,rechts,links,rechts,links,rechts,links,rechts,links,rechts,links,rechts,links,......
Wenn der Rumpf dann eiert wie Kalle PI-Quadrat nach 19 Bier isses das.

gruss Matze

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BeitragVerfasst: Fr 30. Jun 2017, 07:57 
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Bei meiner EC3 war das V-Leitwerk leider beim Liftfahren beschädigt worden, ich hatte das mit dem Bügel eingeklemmt und gebrochen.
Das Holz habe ich mit Holzleim wieder verklebt, und zum Verstärken das Leitwerk wieder montiert und außen eine Lage GFK beim rumpf drüber gezogen, das selbe mache icha uch noch innen zum verstärken. dann sollte das wieder halten.
Die andere Seite war schon mal gebrochen und diese hatte ich CFK verstärkt.
Ist nicht besonders schön, aber sollte wieder ausreichend fest sein.

Sepp


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BeitragVerfasst: Fr 30. Jun 2017, 09:50 
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Sepp weniger ist mehr!
so viel haettest du da gar nicth draufpappen muessen.
wenige cm2 haetten gereicht.
So repariert man einen GFK Bruch von aussen:
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wenn man an beide seiten drankommt kann man das von Innen genauso machen.
Das Überlaminieren von grossen Bereichen, sogar von benachbarten bauteilen, führt nur zu neuen Spannungsspruengen mit neuer Bruchgefahr und natuerlich zu Gewichtszunahme.

Wenn innen nicht genug Material ist oder teile fehlen kann man mit sand oder knetgummi formen und mit Folie isolieren um was als auflage zu haben.

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BeitragVerfasst: Fr 30. Jun 2017, 11:11 
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weiß ich, aber das ist nur Popeliges Sperrholz was durch die Bespannung (Steineranteil bzw. Gurte) richtig Festigkeit bekommt.
Und genau das ist mein Problem, das ist ja mit dem Bruch ausßen auch gerissen, innen hatte die Folie gehalten, und die Folie ließ sich nicht abmachen. Ich wollte das Holz drunter nicht beschädigen, deshalb habe ich eben versucht das wieder Stabil zu bekommen. Zusätzlich istd er rumpf durch das landen hinten eh schon angeschlagen gewesen, und Teile waren rausgebrochen.

Ich habe die Folie angeschliffen und die GFK-Matte da drauf gepappt in der Hoffnung dass sich das verbindet.
Eine Überlegung war die 125µ Laminierfolie als verstärkung drüber zu bügeln, aber dann hätte ich das vermutlich nicht mehr in den Rumpf bekommen, das geht da nur saugend rein.

Es sollte heute Abend dann ausgehärtet sein, dann teste ich das.

Sepp

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BeitragVerfasst: Fr 30. Jun 2017, 19:08 
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Wenn Du auf die Folie laminierstdann gut anschleifen so dass das Holz partiell durchguckt um Verbindung zu bekommen, wenn die Folie nicht losbar ist.

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