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 Betreff des Beitrags: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Fr 16. Dez 2016, 20:40 
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Für den Winter wollte ich einen kleinen Flieger zum Üben, der 1.) im Gegensatz zum großen SkyEye nicht erst zusammen gebaut werden muss und 2.) dessen Schaumgerüst im Schadensfall nicht viel kostet und 3) auch noch mit der APM-Firmware als Technikspielwiese und Testplattform dient.

Durch Zufall bin ich auf diesen Thread um den Wing Wing Z-84 gestossen:
https://www.rcgroups.com/forums/showthr ... ain-flight

Ich will zwar keine 70 km Waypoint - Rundflüge machen, aber die Flugdauer und die LiIonen Akkus machen neugierig.

Ich habe mich dann bei Motor (AX 2100kV 1806N), Prop (5x3), Servos und ESC (Turnegy 12A ESC) an den RCGroups Thread-Ersteller gehalten.
http://www.banggood.com/AX-19g-1806N-21 ... 23681.html
https://hobbyking.com/en_us/turnigy-plu ... -besc.html
https://hobbyking.com/en_us/turnigytm-t ... ec-9g.html

Als GPS habe ich lieber ein mehrfach bereits eingesetztes ebenfalls ohne Gehäuse lediglich 10 Gramm schweres M8N genommen. Ein Ausnahme China GPS, das rasch einen Fix hat und EGNOS - Korrekturdaten hier empfängt.
http://www.banggood.com/Ublox-NEO-M8N-F ... 05394.html

Als Herz musste (zum reinen Fliegen Overkill) ein Pixracer rein.
http://www.auav.co/product-p/xr-v1.htm

Zusammen mit dem 50 Cent großen Mini-Power/Sensormodul von Nick Arsov.
http://www.auav.co/product-p/acsp5.htm

Da das Powermodul den Empfänger (FRSKY X4RSB 16 Ch. SBUS ) , GPS , Airspeedsensor, ggf. WIFI-Modul und den Pixracer selbst bereits mit Strom versorgt, habe ich auf ein Extra BEC erst Mal mutig verzichtet und lasse das BEC im ESC somit lediglich die beiden Servos versorgen.

Telemetrie zur Taranis funktioniert direkt mit dem Pixracer ohne seperate Hardeware.

Für bidirektionale Verbindung zu einer Groundstation brauche ich nur den WiFi-Chip, der serienmäßig beim Pixracer beiliegt, aufzustecken. Zum Fliegen benutze ich die eher nicht. Zum Parametrisiern, ohne erst eine Kabelverbindung anzuschliessen, ist das klasse.

Nachdem der Wing Wing beim Zollamt gegen eine Hand voll Euros Einfuhrumsatzsteuer ausgelöst wurde, ging es ans Probeliegen: Überlegen und Probieren, wo welche Bauteile verbaut werden sollen.

Letztlich ist das die fertige Variante mit ausreichend Spiel zum verschieben des Akkus, um den Schwerpunkt anzupassen.

Fast direkt am Motor das ESC, darunter quer der Empfänger. Davor in dämfendem Schaumstoff der Pixracer um 90° nach rechts gedreht eingebaut passt der genau unter die Querstrebe. Durch den gedrehten Einbau liegen USB-Anschluss und SD-Karten Slot vorne. Damit kann nach Rausnehem der Batterie ohne Probleme ein USB Kabel angeschlossen werden und/oder die SD-Karte raus/reingeschiben werden. Damit rechts nichts ausgeschnitten werden muss, habe ich die Kabel für die Servos und das ESC direkt angelötet.

Für den Airspeedsensor habe ich links eine "Bucht" ausgeschnitten, für das Powermodul rechts und für das GPS auf der rechten inneren Tragfläche was Schaum weggefräst.

Die Haube passt somit Millimetergenau ohne irgendwo an den elektronischen Innereien zu drücken. Gewicht abflugbereit 435 Gramm.

Heute hatte ich den Maidenflight mit dem kleinen Wing Wing.

Mit den Standart PIDs von Arduplane 3.7.1 schaukelte er sich um die Querachse im FBWA Modus ordentlich auf, besonders wenn er zu schnell wurde (max. heute 20 m/s Groundspeed). Oder könnte der Schwerpunkt zu weit hinten gelegen haben ? (Eigentlich einen Hauch vor der Solllinie). Beeindruckend fand ich den Langsamflug mit richtig hohem Anstellwinkel. Mit Geschick und Können könnte der ja in der Luft im Langsamflug mit der Hand gegriffen werden.

Mit den ersten "Verbauchs" - Daten bin ich zufrieden, größenordnungsmäßig passen sie:
Beim Start mit sogar lediglich 5 Ampere bin ich gut unter den nominell erlaubten 10 Ampere für die LiIonen Akkus geblieben. Bei ca. 40 km/h lag der Stromverbrauch bei 1,5 bis 2,5 Ampere. Bei 3500 mAh bedeut alles unter 3 Ampere mehr als 1 Stunde Flugzeit.

Die analogen Airspeedsensor-Daten wurden mitgelogged, aber die Nutzung für den Flightcontroller zur Sicherheit erst mal ausgeschaltet. Das war auch gut so, denn da kam nur Datenmüll raus. Ursache ist mir noch nicht klar - muss ich noch rausfinden.

Vor dem nächsten Flug PID-Werte verbessen und nach dem Fehler des Airspeedsensors suchen.

LG Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Sa 17. Dez 2016, 09:58 
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Hatte ich auch schon überlegt mir so einen auf zu bauen, aber da is ja noch weniger Platz als im SkyFun, wenn man da noch ein Sender und ne Kamera drauf klebt wird der Frame wieder schwerer, Verbrauch geht hoch....
Außerdem war für mich das Gewackel eines kleinen Nuris ein Gegenargument.
Der SykFun verträgt auch etwas mehr Wind und liegt dabei sehr ruhig in der Luft.

Was aber echt beeindruckt ist der Durschnittsverbrauch von ican3d's Z-84. Um den zu erreichen muss man aber sehr leicht bauen.
Für so nen kleinen Wing bieten sich natürlich die Motor+ESC Kombos an ala Black Widow.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Sa 17. Dez 2016, 13:44 
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Rolf hat geschrieben:
Oder könnte der Schwerpunkt zu weit hinten gelegen haben ? (Eigentlich einen Hauch vor der Solllinie). Beeindruckend fand ich den Langsamflug mit richtig hohem Anstellwinkel. Mit Geschick und Können könnte der ja in der Luft im Langsamflug mit der Hand gegriffen werden.


Rolf, erstmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Modell und Deinem Erstflug.
Du hast die Frage im Prinzip selber beantwortet.
Wäre Dein Modell hecklastig, dann wäre es spätestens bei sehr hohem Anstellwinkel irreversibel abgeschmiert, aber kleiner Wermutstropfen was ich immer predige: Autopiloten sollten erst eingeschltet und getestet werden wenn das Modell eingeflogen ist denn jetzt rätst Du ob hecklastig oder PID ;-)

Grundsaetzlich ist eine oszilierende Rollbewegung um die Längsachse kein Schwerpunktthema, da geht es eher um die Rollstabilitaet die wird durch die V-Form getrieben, die gibt hier der Hersteller vor (o.k. die haben partiell auch keinen Check :lachen: )

Dann 9999 unfallfreie Starts und Landungen,
lg Matze

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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Sa 17. Dez 2016, 21:28 
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Schalonsus hat geschrieben:
Was aber echt beeindruckt ist der Durschnittsverbrauch von ican3d's Z-84. Um den zu erreichen muss man aber sehr leicht bauen.
Für so nen kleinen Wing bieten sich natürlich die Motor+ESC Kombos an ala Black Widow.

Danke für den Tipp mit einem leichten BlackWidow. Denn die Lager des kleinen Motorchen mit dem schweren und langen Prophalter sind mir schon völlig ausgeleiert. Dabei dachte ich, gut montiert und sogar den Miniprop ausgewuchtet zu haben. DIe Laufprobe am Boden zegte keine besonderen Vibrationen. Hatte mich da so etwas auf Ican3d verlassen, der so ja 50 km geflogen ist - vermutlich wuchtet er besser als ich.

Erst mal Motor ausbauen, anschauen, ggf. neues Lager und bei dem Preis einen Neuen mit kürzerer und leichterer Prophalterung und auch mal einen Blackwidow. Solange ich wegen der LiIonen Akkus uner 10 Ampere beim Start bleibe, soll es mir nicht auf ein Gramm ankommen.

Zum Gewicht: Meiner wiegt 435 Gramm und ist an ican3d*s "V2" angelehnt. Wie der aber auf 390 Gramm Gewicht kommt, ist mir unklar, wenn er dabei tatsächlich die Mobius mit gewogen haben sollte. Ok, er ist ohne Pitotrohr geflogen (wären etwa -15 Gramm), dafür aber 3DR Telemetrie.

Als FPV-Sender habe ich eigentlich den TrampHV vorgesehen, ohne den schweren Stecker wie auf dem Bild sondern mit einer direkt verbundenen Antenne müssten das 6 Gramm sein, die Leseplatine (1-2 Gramm) zum drahtlosen Ändern von Frequenz und Leisung inklusive.
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Dann fehlt entweder noch eine leichte Kamera oder auch eine evtl. um den Akku erleichterte Mobius, um beim Flug aufzeichnen zu können.

Matzito hat geschrieben:
Rolf, erstmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Modell und Deinem Erstflug.
Du hast die Frage im Prinzip selber beantwortet.
Wäre Dein Modell hecklastig, dann wäre es spätestens bei sehr hohem Anstellwinkel irreversibel abgeschmiert, aber kleiner Wermutstropfen was ich immer predige: Autopiloten sollten erst eingeschltet und getestet werden wenn das Modell eingeflogen ist

Danke Matzito,
Du hast natürlich völlig Recht mit dem manuellen Einfliegen. Den Glückwunsch zum neuen Modell nehme ich gerne an, den Glückwunsch zum Maiden müsste ich ehrlicherweise an Andrew Tridgell (Tridge), dem "Chefentwickler" von Ardupilot, weitergeben. Die Firmware hat schliesslich mit den Standartwerten den Kleinen nach dem seitlichen Wegwerfen (am Flügel aussen gehalten) unfallfrei im FBW-A Modus gesteuert.

Man mag es sehen wie man will: Als Flächenanfänger, dessen Reflexe im fortgeschrittenen Alter auch nicht mehr die besten sind, hätte ich den WingWing wohl beim Erstflug nicht so einfach heil wieder auf den Boden zurück bekommen.

Naja, jetzt ist erst Mal Motorinstandsetzung angesagt :)

Gruß Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Sa 17. Dez 2016, 21:36 
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ican3d fliegt ja nicht FPV sondern per Telemetriemodul.
Also spart er sich Videosender/CCD Kamera/OSD/RC Empfänger

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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: So 18. Dez 2016, 17:20 
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Die YT-Videos sind wohl mit einer Mobius gemacht, die muss er also mitgeschleppt haben.


Die Lager am Motor sind heile. Die Madenschrauben, welche den Stator mit der Motorhalteplatte fest verbinden sollen , waren gelockert. Mit Sicherungslack neu angezogen und das Motörchen kann wieder rein :D

Gruß Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: So 18. Dez 2016, 20:13 
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eine ganz kleine Fase auf der Welle darunter tut Wunder...

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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: So 18. Dez 2016, 21:23 
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ich rauh sie an ;)

und habe mir einen leichten Propmitnehmer für die 3mm Motorwelle bestellt, schätze mal 2 Gramm statt der schweren 10 Gramm, die der bisherige Prophalter wiegt. - 8 Gramm ;-)

LG Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: So 18. Dez 2016, 21:49 
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Rolf hat geschrieben:
Die YT-Videos sind wohl mit einer Mobius gemacht, die muss er also mitgeschleppt haben.


Ja der hat ne Mobius/Runcam oben drauf, aber nur für Aufnahme.
Außerdem hat er alle Pins der Elektronik abgelötet und Kabel direkt angelötet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Mo 19. Dez 2016, 06:14 
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Ich hab meine Mobius oben auf den WingWing geschnallt. Der trägt die locker trotz meines Mini Motors :) hab einen von AXN floater drin.
Also tragen kann das Teil ne ganze Menge. Ich war echt überrascht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Mo 19. Dez 2016, 09:00 
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Ich baue auch gerade an meinem zweiten Z-84 :D
Allerdings ein fliegendes Kassengestell: Motor, Servos, Crossfire-Receiver. Sonst nix :)
FPV: Runcam HD2 als FPV-Cam, dazu ein 250mW 5.8 Sender. Vielleicht klaue ich noch das GOSD aus dem Skyfun :)
Die Ruder würde ich allerdings noch gegen welche aus Balsa ersetzen, die originalen schlabbern schon ziemlich herum. Und die Servos nach oben!

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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2016, 18:07 
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Crossfire-Receiver ein Kassengestell :D :?:

Meiner ist wieder fertig Motor + Befestigung und neuer Propmitnehmer eingebklebt. Durch den leichteren Propmitnehmer -4g = 431 Gramm.

Hoffentlich wird das Wetter hier nicht ganz so nieselregnerisch/stürmisch wie angesagt.

Gruß Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2016, 18:23 
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Wir haben ueber Winter ab und zu ne Turnhalle, das ist interessant in einer "Hardbox" mit was schnellerem :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Fr 23. Dez 2016, 07:55 
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Matzito hat geschrieben:
Wir haben ueber Winter ab und zu ne Turnhalle, das ist interessant in einer "Hardbox" mit was schnellerem :D


:D Mal sehen, wie langsam der zu fliegen ist. Die Indoorversion bräuchte noch zwei große Seitenruder, um nicht mit 80° Bankwinkel wie ein Steilwandfahrer durch die Halle zirkeln zu müssen :lol:

Oder gleich mit zwei weiteren Servos für den Vektorantrieb die Indoor-Kartbahn im Tiefflug entlang :idea:

Gestern Abend Ardupilot für das beim Flightcontroller mitgelieferte WLAN Modülchen parametrisiert:
SERIAL5_Baud muss auf 921 (=921600 Baud ) gestellt werden und im Missionplanner UDP 14550 mit gleicher Geschwindigkeit auswählen.

Trotz der Enge lässt sich die kleine Platine einfach aufstecken/abziehen. Am Kopter hatte ich in der Landschaft ohne andere WiFis in der Nähe bei erstaunlichen 400 Metern noch Verbindung zu einem GalayS5.

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Gruß Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Fr 23. Dez 2016, 09:05 
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Rolf hat geschrieben:
Crossfire-Receiver ein Kassengestell :D :?:


Ich meinte jetzt die technische Ausstattung im Sinne von "Features" :D
Hab nur noch Crossfire, alles andere 2.4-Zeug liegt im Schrank und verstaubt. Die TBS Tango hat keine 2.4GHz, Module umstecken will ich nicht, und auf den Luxus des eingebauten FPV-Displays bei der Tango will ich auch nicht mehr verzichten :D
Und der Crossfire Micro v2 geht doch preislich, 48,- ? Okay, ein Taranis-Empfänger kostet vielleicht 10-12Eur weniger, aber darauf kommts dann auch nicht mehr an. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2017, 21:43 
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Schwerpunkt des KLeinen ist jetzt genau nach Anleitung durch Verschieben der Batterie. Die P-Werte für Nick habe ich halbiert, und siehe da, das Flattern war schon deutlich besser. Beim Durchschauen der Logdaten werde ich P weiter runterregeln.

Der Start an einem Flügel geworfen klappt super, wenn er nicht flattert, kann ich mir richtig vorstellen, wie der Kleine Spaß machen kann.

ICh muss noch viel Lernen. Am Ende auf mich zukommend habe ich die Geschwindigkeit völlig überschätzt (Den größeren Skyeye gewohnt) und dann ist er in 5 Meter Höhe über die rechte Fläche bei etwa 20 kmh abgekippt, provoziert durch kräftiges Ziehen am Höhenruder.

https://vimeo.com/197696153

Der Stall mal in Zeitlupe: https://vimeo.com/197696686

Der nach vorne durchgerutsche Flightcontroller zeichnete ca. 8 G Einschlagbeschleunigung in Längsrichtung auf, der Airspeedsensor zeigte kurz beim Einschlag in die Erde 10 m/s (durch die durch die Erde komprimierte Luft vermutlich) an. :lachen:

Eine kaum zerknautschte Front, gelockertes, sandverstopftes pitotrohr und rechter Flügel an der Sollbruchstelle zum Mittelteil etwas angeknackst. Ist alles inzwischen repariert und ich kenne die Stall Speed :up:

Gruß Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2017, 22:12 
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Hi Rolf, Du hattest ja mal gesagt dass das Flattern von der Flightcontrol kaeme?!
Ich weiss es nicht mehr ganz genau.
Das Flattern ist grundsaetzlich ein Steifigkeitsproblem beim Nurfluegel eine Ueberlagerung von Schwingungen aus Biegung und Torsion.
Dein fluegel sollte also erstmal moeglichst steif sein, das betrifft auch die Servobefestigung im Fluegel, sowie die ganze Anlenkung und die Scharniere. Nix flattert besser als weiche schlabberige Ruder.
Wenn dann alles steif ist, sollte es eigentlich egal sein was man steuert, deshalb würde ich das Problem nur bedingt der Flightcontrol zuordnen. Waere der Flieger steift und man wuerde steuern wie wild duerfte er ja nicht flattern. Was komisch ist das er bis zur Mindestfahrt und bis zum Abriss flattert, d.h. die Flightcontrol sorgt evtl dafuer dass das flattern bleibt, kannst du die nicht mal ausstellen und schauen wie er sich dann verhaelt wenn er flattert und wieder langsamer wird muesste das weggehen. Flattern bis zum Stall ist was das habe cih noch nie gesehen.
as war aber nicht wie vermutet die unterste mindestfahrt deines Modells, denn der Anstellwinkel des Fluegels variierte ja sehr stark, kommst du in diese geschwindigkeit ohne die varriation, fliegt er stabil weiter, erst die variation von 5-10 grad brachte den Abriss. Der sieht dann aber so aus, dass sich die Stroemung nicht wieder anlegt und man den Sender eigentlich auch wegstellen koennte.
Kontrolliermal die Steifigkeiten deiner steuerflaechen, evtl wird die Flctr kontraproduktiv angeregt, dass sie genau das verursacht.

Um Dir mehr sagen zu koennen muesste ich den Flieger mal live sehen und in die Hand nehmen.
Wie weich sind die Ruder? kannst du die Ruderendleiste mehrere mm rauf und runter bewegen mit wenig bis kein Widerstand, d.h. Spiel oder geringe Elastizitaet?
Wenn dann das ruder in eine Richtung dreht z.B. nach Oben und der Fluegel nach unten will merkt die FCTRL das und steuert Höhe genau in dem Moment wo der Fluegel eh "zurueckpeitschen" wuerde dann wird der Effekt verstaerkt oder erst recht dadurch hervorgerufen.

Mein Vorschlag den Flieger komplett ohne FCTRL einfliegen und ihn vorher "Steif" machen. wenn dann alles gut fliegt die FCTRL zum Einsatz bringen.
Viel Erfolg lg Matzito

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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: Mo 2. Jan 2017, 18:20 
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Hallo Matzito ,

Danke für Hilfe und Anleitung. Du hast natürlich Recht, dass der erst Mal ohne elektronisches Helferlein eingeflogen werden muss. Bezüglich der Festigkeit bin ich mir keiner Nachlässigkeit bewusst - falls da doch noch irgendetwas nachgibt oder Spiel hat, wird das Spiel eleminiert werden.

LG Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Wing Wing Z-84
BeitragVerfasst: So 15. Jan 2017, 20:00 
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Das Flattern ist so gut wie behoben:

Fehler 1 waren nicht fest im Schaumstoff angezogene (bzw. gelockerte) Ruderhörner - Danke an Matzito für den Hinweis, alles auf "Schlabbrigkeit" zu prüfen.

Gestern und heute habe ich endlich den Fehler Nr.2 gefunden.

Es lag zusätzlich an einer grob fehlerhaften Ardupilot Parametrisierung:
Aber nicht durch miese PID Werte, sondern ausgelöst durch einen von mir zu Anfang verstellten MIXING_GAIN Parameter (für die Verstärkung der Ruderausgabe NACH der PID-Regelung) Den Wert hatte ich viel zu weit hochgestellt, nachdem zuerst noch während der Einstellarbeiten der FC beim Kippen/Neigen nur mikroskopoisch kleine Ruderausschläge machte, was wiederum an einem fehlerhaft eingestelltem Airspeedsensor lag: Dieser gaukelte dem FC unglaubliche 200 m/s im Stand vor. Logisch, dass der FC bei solchen Geschwindigkeiten nur minimale Ruderausschläge steuern würde. Nachdem der Airspeedsensor später korrekt eingestellt war, hätte ich statt an den PID-Werten zu drehen einfach nur MIXING_GAIN zurücknehmen müssen.

Heute war ich mit wesentlich weniger MIXING_GAIN in der Luft und er flog jezt weitgehend ohne Flattern FAST einwandfrei. Ab und zu kam er noch ins Aufschwingen. Die Neutralstellung beim horizonalen Geradeausflug mit knapp 45 kmh habe ich aus dem LOG ausgelesen und nebnbei bemerkt, dass die Ruderübersetzung deutlich zu hoch ist. Also mechanisch die Rudergestänge um 2 Löcher nach Innen verlegt und die im Flug ermittelte Neutralstellung mechanisch bei 1500 mSek justiert.

Freue mich schon auf die nächste Fluggelegenheit. Bei 49 km/h betrug der Stromverbrauch 2,4 Ampere an 3s 3500 mAh.

Bei dem Wetter heute habe ich den Kleinen nur wenig besser als im schlechten GoGpro Filmchen gesehen. Beim Landen Flatterte er nebenbei wieder - denke aber, dass das mit den mechanischen Änderungen weg sein wird.

https://vimeo.com/199547617

Jemand hatte gefragt, wie die analogen Airspeedsensoren sind. Die sind - so wie es im Moment ausschaut - nicht schlechter als der digitale am SkyEye oder VTOL.

Gruß Rolf


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BeitragVerfasst: Mo 16. Jan 2017, 06:08 
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