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BeitragVerfasst: Do 28. Mai 2015, 11:55 
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Habe mir eine alte ASW24B als FPV Plattform gekauft. Der Vorbesitzer flog diese mit 6s5000mAh und erreichte dabei >1 Stunde Flugzeit.
Als Akkus hatte er 4s und einen 2s seprat verteilt damit das unter die Haube passt, der CG passte so mit 6kg Abfluggewicht ohne Blei.
Die ASW24 verträgt grundsätzlich noch etwas Blei für Hangeinsatz, deshalb würde da auch meine 12s5000er Helistangen gehen, ich habe mit aber extra neue 6s5000er SLS-Xtron dafür geordert.

Als allererstes habe ich einen Flitschenhaken mit 3 Sperrholzbrettern eingeharzt.

Was super ist das ist der riesige Rumpf mit viel Platz, was garnich schön war das waren die 2 Servobretter die ungünstig eingebaut waren. das Servobrett war ohenhin arbeitslos da der Vorbesitzer die T-Leitwerkservos nach hinten in das T-Leitwerk verlegt hatte nutze er das hintere brett nur als Akkuhalterung für den 2s Lipo. der 4s war vorne hinter dem Motor verstaut.
Ich hatte von Anfang vor diese Bretter durch ein großes zu ersetzten, das Problem war das herausdrehmeln des 10mm dicken Hartholzsperrholzes :shock:
Auf dem Brett war zu wenig Platz für den 6s5000er Lipo da die Kabinehaube weit runter reicht.

Mein Brett besteht aus einem 3mm Pappelsperrholz mit einem 2mm Hartholzsperrholz (Dekorplatte) verleimt. Dieser Verbund ist erstaunlich stabil und Biegesteif.
Ich hatte zuerst ein Muster aus Pappe und danach die Bretter angefertigt und verleimt.
Eigentlich muss der Akku ganz vorne hin, aber ich ahbe zur Sicherheit noch ein Klettband in der Mitte eingebaut.

Auf dem Brett sollen alle Komponenten unterkommen, also Lipo, Videoswitch, Empfänger, Stabi, Schalter für Redundante Stromversorgung, Stepup etc. Angedacht wäre bei den Servosteckern Aussparungen und die Kabel dann unter dem Brett verstecken, mal schauen ob ich das so hin bekomme.

Beim Einharzen des Brettes hatte ich unten sehr Zähe Mumpe (Harz / Baumwollflocken) und dann oben zum verstreichen weiche Mumpe (wenig Baumwollflocken)

Sepp


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BeitragVerfasst: Do 28. Mai 2015, 19:13 
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Name: Sepp
So bin schon ein wenig weiter, habe beschlossen das FY-41-AP Lite zu verbauen weil die bestellten MFD Autopiloten noch ein paar Wochen dauern. So geht halt der Tracker nicht, für Strom und Spannung verwende ich den 100A MFD Stromsensor mit den Potis zum abgleichen.
Damit ich die Kabel besser einfädeln kann sind Empfänger und Stabi wieder lose, werden einfach nur geklettet.

Zum Größenvergleich meine Tochter, das Onboardbild ist klasse, mit dem will ich FPV fliegen. Kamera die Runcam HD in Full-HD.

Bei allen Servoleitungen sind Ferritekerne, da hatte wohl einer Problem mit 35mHz ?
Der Flieger macht einen soliden Eindruck, die Flächen werden mit einer Feder gehalten, das habe ich so auch noch nicht gesehen, ist eine tolle Lösung.

Sepp


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BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2015, 11:13 
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hast du schonmal überlegt die empfängerantennen sauber zu verlegen?
das sieht nicht so super aus.


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BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2015, 11:57 
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überlegt schon, aber keine Lösung gefunden. das Kabel wandert unter einen Klettverschluß der noch fehlt, die eine liegt, die ander steht (am Rumpf angeklebt), dadurch 90° und maximal auseinander. Erwarte da keine Probleme bei 5G8 Video, auch wenn der Lipo vor der Antenne seitlich versetzt liegt.

Sepp

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BeitragVerfasst: Mi 3. Jun 2015, 22:57 
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Name: Sepp
Der Erstflug ging ja mächtig in die Hose, drall rein bekommen, zu hoch und zu langsam, gerade noch abgefangen dann Motorabsteller und Sie reagierte nicht mehr Tiefe da kaum mehr Fahrt.
phpBB [video]

Vermutlich war Sie auch Hecklastig, der Verkäufer bestätigte aber nochmals dass der CG bei den Strichen auf den Flächen stimmt.
Motorabstelelr hatte er nie, vermutlich sind die SLS-Xtron zu gut dafür gewesen.

Habe Heute mal angefangen den Rumpf zu rekonstruieren, alles ausgerichtet, mit Sekundenkleber fixiert, ausgeschliffen.
Morgen wird mit Epoxy und 50er Gewebe Geschäftet. Dann zugeschliffen, Lackiert.
Das Messingrohr habe ich nach langem Kampf raus bekommen, das Streckungsroht ist eine Banane und unbrauchbar. Überlege ein CFK Rohr zu nehmen um Gewicht zu sparen, Durchzug brauche ich keinen.

Was aber komplett offen ist, das ist wie die Fläche repariert werden soll. Da traue ich mich vermutlich nicht drüber, habe mit Holzflächen 0,0 Erfahrung.

Sepp


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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 00:30 
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LongJohnRonny

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Sorry Sepp aber du hast die Kiste 3 mal total übersteuert.
Am Anfang würde ich behaupten zu viel Höhe und dann kam eine leichte Böhe von rechts. Da kippt sie nach links weg. Dort voll gegen zu steuern ist normal war aber zu stark sie rollt rechts herum. Und dann ziehst du wie ein wilder wieder an der Höhe und erzeugst einen Strömungsabriss an der linken Fläche.
Es gibt mir aber zu denken was du hier in der letzten Zeit präsentierst. Dein Bignuri Projekt überschreitet für mich jede Grenze.
Das man mal abstürzt ist ja ok. Aber ich glaube du hast keinen Flieger den du noch nicht Atomisiert hast. Und wieder zusammen gespachtelt.
Echt schade um das tolle Modell. Ich kann von solch einem Flieger nur träumen.

Naja ich bin gespannt ob du auch diesen Flieger wieder in die Luft bringst.


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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 06:36 
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Team Maulwurf
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Name: Kaffi
Schon der Startwurf war völlig ungeeignet für so ein Modell. Sowas wirft man NIE mit der Nase nach oben. Hat mich gewundert dass du überhaupt so weit gekommen bist. Das funktioniert so nur mit einer reichlich motorisierten Schaumwaffel. Da hat schon beim Start die Fahrt gefehlt. Wenn du sie jetzt wieder mit reichlich Harz und Glasfaser reparierst wird es noch problematischer Vom pilotieren her schliesse ich mich Icsory an. Ich sehe da mehrere Pilotenfehler. Da hilft auch kein besserer Schwerpunkt. Und selbst wenn man es auf "ausgefallene" Technik schieben kann - es ist dein Job vorher zu kontrollieren ob das unter Belastung funktioniert und nicht erst in der Luft. Das geht schon mal gar nicht.
Sepp, wie es scheint fehlt dir für Modelle dieses Formats schlicht die Erfahrung. So lange du nur dein Material vernichtest ist das egal. Aber irgendwann verletzt du jemanden damit. Je grösser und schwerer die Dinger werden, um so gefährlicher wird das. Das ist meine Befürchtung.

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Gruß, Thorsten

Sei Pilot, nicht Drohnen-Benutzer.
Und versuch´s mal mit einem Modell aus der EU. Bei uns gibt es erstklassige Konstrukteure. Echt jetzt. Buy local!

YT: https://www.youtube.com/channel/UClpSni ... -a3i4folnA


Zuletzt geändert von Kaffiflight am Do 4. Jun 2015, 07:17, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 06:43 
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teamXdream

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Es gibt Leute die müssen sehr lange sparen, um sich sowas leisten zu können. Du schrottest ein Modell nach dem anderen und filmst das auch noch so als wenn das gefeiert werden muss.
Finde ich irgendwie traurig.....

Sind wir nicht ein FPV Forum, wo Gleichgesinnte untereinander Fragen stellen und tolle Videos austauschen? Videos von schönen Ländern ect.
Viele Erfolg weiterhin und lass bitte Dritten keinen Schaden zukommen.

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teamXdreamFPV@facebook


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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 08:27 
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Sichtflieger

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Ach komm schon, selbst wenn er nur Modelle zerstört, ist das sein Ding.

Ist halt Modellbau, größtmöglicher Aufwand mit dem geringsten Nutzen. Je mehr Modelle verkauft werden umso billiger wird es auch für uns.

So bleibt mir nur zu sagen: Schade um das Flugzeug, viel Erfolg beim reparieren und dann einen guten Erstflug!

Greez Termi


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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 09:11 
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Die Abrisse hatte ich ja schon beschrieben, also von Boeen kann da nicht die Rede sein.

Aber so doch wohl nicht, rot die Risse gelb Dein "Anschliff" gruen so wie man min anschleifen kann und sollte, denn sonst haelt es nicht, aber du wirst es wahrscheinlich trotzdem so versuchen :( :


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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 09:57 
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Matze Danke, ändere ich dann. Aber ein sauberes U bekomme ich so großflächig nicht hin.

Hier nochmal das Bild mit Höhe, ich hatte die meiste Zeit massiv gedrückt. Es sieht vom Flugbild so aus als würde ich ich wie Irrer voll Höhe ziehen auf Anschlag, ist aber nicht so. deshalb bezweifle ich den CG und werde beim nächsten mal 5mm weiter vorne versuchen.
Und ohne Fahrt kann ich steuern was ich will, es tut sich da nichts weil die Ruder nicht angeströhmt werden. Ich hatte nach dem Abfangen voll Tiefe gedrückt, Sie stellte sich dennoch auf.
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Beim Schäften wird das Modell nicht schwerer, nur repariert.

FPV ist ein teurer Sport 600 EUR für 5 Sekunden, das ist doch mal ein "Stundenlohn"

Bezüglich Videos, ich weiß ja auch dass 99% der Piloten das verschweigen, tunlichst jeden Pilotenfehler aus den Vidoes verbannen und eine Heile Welt präsentieren, das will ich nicht. Ich mache die Videos ungeschöhnt für mich, da es Freunde gibt die sich das gerne ansehen möchten teile ich das, und nicht mehr und nicht weniger.
Will damit keine Geld verdienen und habe deshalb Monetarisierung strikt ausgeschaltet, ich lade das in erster Liie für mich hoch.
Und ich bin nunmal so, ich stehe zu meinen Fehlern und versuche nicht diese zu verstecken.

Sepp

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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 14:47 
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Das ist ein Anfang

Zu Fehlern stehen dazu muss man sie erkennen
Wenn du sie siehst vermeide sie beim naechsten Mal

Dazu gehört vermessen der EWD Abgleich mit dem Profil und dem Schwerpunkt und ich täte einfach mal einen richtig guten Piloten ranlassen es gibt in jedem verein super reaktionsschnelle Cracks da gibt man sich keine Blöße

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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 15:05 
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Unser Verein ist noch 1,5 Monate gesperrt wegen dem Brachvogel, deshalb habe ich auch meinen Modellflugplatz nicht zur Verfügung um Erstflüge zu machen.

Ich habe das mal angezeichnet nach Deiner Vorgabe aber noch nicht geschliffen, sondern mir nach Tel. Support mal die Fläche zur Brust genommen, die Folie abgerissen und dann die Losen Teile rein gedrückt zum eingedrückten Teil, diesen nicht raus gezogen sondern drinnen gelassen.
Mit Laminierharz dann vorgepinselt (die Risse ebenfalls), dann mit Microballons eine Mumpe engerührt und die engedrückten Stellen mit dieser Mumpe aufgefüllt.
Das wird dann morgen abgeschliffen und anschließened großflächig mit einer 50er Glasmatte (Gewebe für Matze) verstärkt, diese mit Plastik außen angedrückt.
Wenn es TOP läuft braucht das garnicht mehr nachgeschliffen werden, was Problematisch wird weil das Holz viel weicher als das Gewebe ist.
Anschließen neue Folie drüber und fertig.

Mein Glück war daß die Fläche insgesamt voll stabil geblieben ist und nicht weich wurde. Wäre aber fast egal gewesen weil anscheinend ja nur die äußere Schicht die Festigkeit bringt bei solchen Flächen.
Ich hatte befürchtet innen drinnen die Holme etc. Flicken zu müssen, das muss aber laut Joachim nicht.

Sepp


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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 19:37 
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Andere Leute laminieren erst und spachteln dann, aber das war wohl gestern? :lachen:
Wenn du so viel Mumpe auf den Fluegel haust wird der schwer.
Warum das Holz nicht mit Porenfueller versiegeln?
Ich haette das Holz flach 1:50 eingeschliffen fuer das Gewebe, du holst die aber erst die alte OB wieder und packst das Gewebe oben drauf. Kann ich nicht nachvollziehen hier hast du doch den Platz zum Schaeften!
Neben der mumpe ist dann noch pures harz, das sichert durchs holz und macht er hast und schwer, daneben ist es weich und leicht, nicht gut, deine Mumpe ist noch viel zu feucht wie das aussieht.
Ausserdem kann man hier schoen mit nem STahllineal oder aehnl abziehen.

Bitte komm nicht auf die Idee saemtliche risse am Rumpf in nur einem Laminiervorgang zu tilgen, schritt fuer schritt !!!!

Das Grundproblem sehe ich aber immernoch darin dass du den Flieger verantwortlich machst, er stand halt still und da haettest du nicht steuern koennen,............."Herr Wachtmeister bei 200 innerorts konnte ich einfach nicht an der roten Ampel halten, das muessen sie doch verstehen". :shock: :shock: :shock:
Ich frage mich wer das Flugzeug in diese Situation gebracht hat, ganz ehrlich nur hinterher zu sagen jau ich hab scheisse gebaut, ist noch keinerlei Erkenntnis und ich sehe im Moment auch nix derartiges am Horizont, deshalb gebe ich Dir Brief und Siegel, auf Dich wird Verlass sein und Du wirst bald wieder abstuerzen, leider. :( :( :( :winken:

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BeitragVerfasst: Do 4. Jun 2015, 21:45 
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Matzito hat geschrieben:
Andere Leute laminieren erst und spachteln dann, aber das war wohl gestern? :lachen:

Der Experte hatte genau das als falsch dargestellt und mir so erklärt:
Der Styrokern ist gestaucht, deshalb das Abachi nicht herausziehen sondern drinnen lassen.
Nicht mit Sekundenkleber fixieren und nicht Schäften, sondern mit Epoxy bepinseln, das Epoxy nicht mit Baumwollflocken sondern microballons als leichte Mumpe anrühren und die Löcher auffüllen.
Auf Form schleifen und dann darüber erst Glasfasergewebe, das dann mit Plastik stramm fixieren.

Als Begründung:
Nur die äußere Lage hält und trägt die Kraft bei dieser Bauweise, ein 50er Gewebe hält dabei schon deutlich mehr aus als wie das Holz.
Würde das Gewebe innen liegen (ca. 5mm Vertiefungen, teils Eckig) so würde das nicht gleichmäßig spannen und wäre suboptimal.
Auch das angebrochene Material nicht lösen, lose Teile nach innen drücken so dass Sie auf dem Styrokern aufliegen.
Dann mit Epoxy den Riss und die eingedrückte Stelle mit Epoxy vorstreichen, dann mit Mumpe auffüllen, mit einer Spachtel abziehen (das hatte ich nicht hin bekommen, habe deshalb mit dem Pinsel wieder auf Übermaß aufgetragen) auf Form zuschleifen so dass das Profil wieder gegeben ist.
Dann vor dem Gewebeauftragen wieder mit Epoxy vorstreichen, diesmal das gesamte Holz und auch unter die Folie möglichst Epoxy bringen damit später ein guter Krafübergang entsteht.
Beim Gewebeauftragen vom Riss nach außen das Gewebe möglichst gut spannen so dass es Zugkräfte optimal aufnehmen kann.
Schleifen danach vermeiden weil das Holz dadurch geschwächt würde weil das Holz viel schwächer als das GFK ist.
Die GFK-Reperaturstelle ist dann deutlich stabiler als wie die Fläche vorher war, bei einem eventuellen späteren Crash wird es wo anders brechen.
Wenn die Fläche nicht wie bei mir stabil, sondern weich und geknickt ist, diese auf einem geraden Tisch fixieren und erst die die Oberseite so komplett fertig machen, dann umdrehen, wieder fixieren, und die andere Seite so machen.

Ob das alles so seine Richtigkeit hat weiß ich nicht, hörte sich Plausibel an, und Joachim hat schon viele Flieger gebaut und repariert, und er hatte die Fläche auch nach dem Absturz begutachtet!

Warum im Styrokern keine "Spanten" kontrolliert/geflickt werden müssen weiß ich nicht.

Übrigens das mit Gewebe ganz außen, erinnert mich an Deine Steinererklärungen, Gurte etc.

Sepp

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BeitragVerfasst: Fr 5. Jun 2015, 06:50 
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Das Stimmt mit dem Steiner, die Schale soll tragen deshalb ist sie aussen und das STyro Innen, deine Mumpe ist alles andere als leicht, eine leichte mumpe ist so gross wie ein Elefant und klebt am ach so kleinen Eisstiel, probier das mal aus, dann weisste was ich meine dann und nur dann ist die Konsistenz wie Balsa, so wie die Mumpe bei Dir aussieht mus da 3mal so viel Microballon rein.
Klar liegt das Gewebe ganz aussen, aber tunlicht nicht auserhalb der Aussenhaut, und das Gewebe sollte man spaeter auch anschleifen damit es spitz auslaeuft auf den fluegel.

Der fluegel soll an der Rep stelle nicht mehr festigkeitbeommen und wenn dann soll die zu den Raendern hin flach in die alte festigkeit uebergehen. Brueche passieren nur aus einem Grund, weil kraftverlaeufe viel zu sprunghaft sind.

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BeitragVerfasst: Di 9. Jun 2015, 20:42 
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Habe die Flügel auch zugeschliffen damit das ein weicher Übergang wurde, aber mit dem bespannen stehe ich auf Kriegsfuß. Habe zuerst mit dem Föhn probiert, weißes Oracover? (die mit silberner Klebefläche die nur nach heißwerden klebt) nun das wurde faltig und runzelig.
Also wieder ab und mit dem Bügeleisen probiert, das wurde gerade aber sehr metallsich. Je mehr ich bügelte um so mehr metallisch :wat:
Habe die Folie dann auch nicht mehr so ab bekommen, da löste sich teilweise die Plastikschicht und ein klebriges weißes Zeugs blieb bappen.
Ich habe da bestimmt 30 Minuten mit dem Teppichmesser das Zeugs abgekratz :twisted:

Weiße Folie war dann aus, gelb und rot gefiel mir nicht, rot ist ja schon, habe deshalb die Reperaturstelle Neonorange gemacht. Das sehe ich dann wenigstens in 1km Entferung noch leuchten :bier:

Es ist ja kein Scaler mehr, schön ist auch was anderes, nun muss das Teil nur noch fliegen. :bier:

Habe den Rumpf verschliffen, ich die Kante für die Haube so gut ich konnte und das ganze 3x lackiert (eigentlich 4x weil ich das erste wieder abwaschen musste weil es stark geronnen war).

Die Messinghülse habe ich gerade gebogen mit einem Trick, soweit es leicht ging auf das Edelstahlteil gesteckt, dieses im Schraubstock eingespannt. dann das GFK in das andere Ende vom Messing und es so lange gebogen bis es wieder ein Stück leicht ins Edelstahl ging, dann wieder gebogen und geschoben, und nach wenigen Minuten passte es mit leichter Gewalt.
Die Enden vom Messing dann an das Edelstahl angepasst mit leichten Hammerschlägen, den ganzen Kleber abekratz und auf Hochglanz angeschliffen.
Dann im Flieger wieder eingepresst, hier musst ich auch kleine Überlaufstellen abdrehmeln, und dann von innen mit etwas Mumpe gesichert. Es muss ja nichts tragen sondern nur führen. Tragen tut der ca. 8mm dicke Rand vom Rumpf wo das Messing eingepresst ist.

Das schaut soweit wieder ganz flugtüchtig aus, EWD etc. muss stimmen, die schwerere Tragfläche kann ich eventuell mit einer Keycam auf der leichten ausgleichen, wenn das nicht reicht etwas Blei ganz außen.

Der Mystery Regler fliegt auf jeden Fall raus, da kommt ein YEP80A rein.
Dann CG 2-3mm weiter nach vorne und so flitsche ich den nächsten Versuch.
Schade dass unser Platz noch immer gesperrt ist, aber 5 Wochen will ich nicht warten mit dem Erstflug.

Da das Telefly-PRO OSD auch schon gekommen ist werde ich das auch einbauen, dann geht der Tracker wenigstens.

Sepp


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Habe ne kleine Heliflotte, einiges an Fliegern. FPV mit 2,40 Meter Skysurfer, Mercury und Nuris.
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BeitragVerfasst: Di 9. Jun 2015, 21:24 
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weil ich gerade das Video vom Gerlitzen geschaut habe:
phpBB [video]

Auch Profis haben Probleme mit Großseglern auf nicht ebenen Landeplätzen, ich bin nicht alleine, auch wenn alle hier immer so tun als würde nur ich was kaputt machen.

Sepp

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BeitragVerfasst: Di 9. Jun 2015, 21:54 
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BeitragVerfasst: Mi 10. Jun 2015, 05:28 
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Wenn man weiß, dass die Wahrscheinlichkeit fuer den naechsten Absturz hoch ist, geht man dann raus, voellig beruhigt und fliegt einfach?

Ich taete alles tun damit die Wahrscheinlichkeit geringer wird.

Weil das Modell bei seinem letzten Flug so enorme Reaktionen hatte, denkst du gleich, dass der Schwerpunkt nicht passt, ich hatte weiter oben ja schon mal gesagt dass Du die EWD vermessen musst, statt dessen:
satsepp hat geschrieben:
EWD etc. muss stimmen

Das ist ne totale Scheissausage wenn ich das mal direkt so sagen darf, entweder Du weißt dass sie passt oder du weißt es nicht und weil Du zu faul bist die mal eben zu messen gehst Du ein unnoetiges Risiko ein, eins von vielen wo es in den Unfallberichten immer wieder heißt, es war eine Verkettung ungluecklicher Umstaende. Es waere nicht der erste Rumpf der verzogen ist oder wo mal wieder einer der keine Ahnung hatte die HR-Auflage nachgearbeitet / versaut hat, es gibt viele Moeglichkeiten!!!

Deshalb EWD messen, rechts und links am Innenfluegel und am Mittelfluegel und am Aussenfluegel

Den Schwerpunkt kannst du natuerlich 2-3mm nach vorne schieben wenn Dich das beruhigt fuer die Landung wird es Dir helfen, er hat einen schlechteren Gleitwinkel :D

Mach einen sauberen Vorflugcheck, das faengt daheim in der Wekstatt an, da werden alle Servos ueberprueft, unter Last, Belastungsprobe des Fluegels, Schingungstest,.... so dass du weisst (nicht muesste) das dein Airframe i.o. ist. dazu gehoert auch dass ein Fluegel nicht deutlich schwerer ist als der andere. und lass die bloeden Kamerabremsen auf den Fluegeln weg, bis das Ding fliegt und du weisst dass es fliegt.

Machst Du das alles nicht ist die Wahrscheinlichkeit fuer den naechsten Crash recht gross.

Ich wuensche Dir vor allem Geduld, was auch immer DU damit machst(mit der Geduld) ;)
Matzito

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