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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 09:38 
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Server-Netzteile haben zwar brachial Power, aber nur 12V. Und diese 12V sind üblicherweise nicht potentialfrei, d.h. man kann sie nicht in Reihe schalten. Der Umbau auf potentialfrei ist schwer bis unmöglich, je nach Typ.
Darum würde ich ein gutes 24-48V Netzteil vorziehen, zumindest bei schwächeren Ladegeräten. Erwähnter Junsi 4010 bringt seine volle Leistung (2.8kW, 2x40A an 8S ) auch nur an 50V, aber dafür auch an 12V schon mehr als was alle meine Lipos vertragen :D

Von wegen 30Euro China-Lader:
Die Dinger funktionieren natürlich. Wenn man aber 3 Tage Vorlaufzeit braucht, um alle Lipos zu laden, und danach weiter 5 Tage, um sie wieder zu entladen, nur weil es am Wochenende geregnet hat, dann ist man in Versuchung, die Lipos geladen zu halten, um wenigstens etwas spontan zu sein. Und das ist Gift für die Dinger.
Mit einem dicken Lader ist das kein Problem, meiner zieht problemlos 10A pro Kanal aus den Lipos raus. Damit ist auch ein 5000er in einer halben Stunde leer, und in 20min auf Storage Level.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 09:59 
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Sichtflieger

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WDZaphod hat geschrieben:
Wenn man aber 3 Tage Vorlaufzeit braucht, um alle Lipos zu laden, und danach weiter 5 Tage, um sie wieder zu entladen, nur weil es am Wochenende geregnet hat, dann ist man in Versuchung, die Lipos geladen zu halten, um wenigstens etwas spontan zu sein. Und das ist Gift für die Dinger.

Genau das ist mein Schmerz. Deshalb muss jetzt endlich was stärkeres her. Bin gerade nur noch am Überlegen, ob es doch der 4fach-Reaktor sein muss oder ob nicht der 2fach-Reaktor plus mein altes Teil mit Parallelboard reicht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 10:05 
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WDZaphod hat geschrieben:
Wenn man aber 3 Tage Vorlaufzeit braucht, um alle Lipos zu laden, und danach weiter 5 Tage, um sie wieder zu entladen, nur weil es am Wochenende geregnet hat, dann ist man in Versuchung, die Lipos geladen zu halten, um wenigstens etwas spontan zu sein. Und das ist Gift für die Dinger.

Ok. das ist Ansichtssache. Wie gesagt, hat man hauptsächlich größere Akkus, wird man um einen stärkeren Lader nicht herumkommen.

Die Sache mit dem Entladen wird jedoch meiner Meinung nach überbewertet. Kann man machen, muss man aber nicht. Ich entlade nur beim Fliegen und nach dem Flugtag wird wieder alles geladen, um immer spontan flugbereit zu sein. Auch im Winter. Meine Lader (ich habe nur zwei 50W Billig-China-Lader mit Parallelboard, reicht für meine hauptsächlich 3S 2200er) sind auf LiIo mit 4,1V Ladespannung eingestellt, das verschenkt zwar 10-15% Kapazität, aber schont die Akkus. Das mache ich seit Beginn der Lipozeit so und bisher sehe ich keinen Grund das zu ändern. Eine Storage-Funktion brauche ich nicht. Sie erzeugt nur mehr Ladezyklen, die den Akku wieder schneller altern lassen.

Aber das kann natürlich jeder machen wie er will, auch teure Lader müssen unter das Volk gebracht werden. Alles im Leben ist eine Frage der Prioritäten, auch die Geldeinteilung beim Hobby :winken:

Gruß Jörg

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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 10:09 
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Nimm den 2-fach, und bei Mehrbedarf nochmal einen 2-fach? Das hält den Kabelaufwand gegenüber 4 Einzelladern in Grenzen, und falls ein Duo abfackelt, hat man immer noch den anderen :D
Ich bin auch am überlegen, zusätzlich noch einen Reaktor Quad zu kaufen. Da ich meine Lipos nur noch unbalanced lade, kann ich mit meinem Junsi nicht mehr 4 Lipos gleichzeitig laden (je zwei 4s zu einem 8s ein Reihe geschaltet). Da wäre ein Quadro-Lader für die Wiese was feines...

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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 11:08 
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Stimmt das Entladen tut weh. Bisher habe ich das nachlassen einzelner LiPo's auf das Lagern im vollen Zustand geschoben, wenn ich z.B. keine Lust hatte die mit dem Kopter in der Wohnung leer zu schweben oder den halben Tag mit dem Lader zu entladen. Wenn das so lange dauert neige ich dazu die Dinger am Ladegerät zu vergessen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 11:29 
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Ich hatte mir früher immer mit einem Lipo-Warner (diese Pieper mit Einzelzellen-Überwachung) und einer H4-Autolampe geholfen. Das zieht rund 4A weg, zumindest bei 3S. Für 4S müsste man sich was anderes überlegen, vielleicht 2x H4 in Reihe, und noch so ein 2er-Pack parallel dazu.
Bei zwei 12V/50W Lampen in Reihe bleiben an 16V noch rund 2.6A, mit 4 Lampen dann 5.2A. Das ist ehr angemessen für einen grösseren Lipo.

Voll lagern würde ich nicht. Zum einen steigt die Selbstzerstörungsgefahr (Galaxy-Effekt :lachen: ) stark an, zum anderen hab ich bei meinen Nanotech beobachtet, dass die sich blähen. Das ging nach 3 Wochen entladen-lagern wieder weg!

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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 11:50 
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Zur Behandlung von Lipo-Akkus hat Gerd Giese eine Menge Erfahrung und wie ich finde, das Thema gut und auch für Laien verständlich beschrieben: http://elektromodellflug.de/lipo-leitfaden-faq.html

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Gruß: - Reinhard -


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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 12:05 
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Sichtflieger

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WDZaphod hat geschrieben:
Ich hatte mir früher immer mit einem Lipo-Warner (diese Pieper mit Einzelzellen-Überwachung) und einer H4-Autolampe geholfen.

Eigentlich ist dieses ganze Entladen schon eine blöde Verschwendung von Energie. (Halt leider nicht vermeidbar, dieses Hobby hängt nun mal von den Launen des Wetters und der Familie ab...)

Wäre doch toll, wenn man mit dieser überschüssigen Energie was sinnvolleres anstellen könnte als die Bastelecke zu beleuchten oder zu beheizen. Beim 4fach-Lader von Turnigy (der Reaktor QuadKore) habe ich in der Beschreibung einen Satz gefunden, der interessant klingt:
Zitat:
When using a 12V lead acid battery (i.e. the battery in the car you use to drive yourself and your gear to the field or track) as the power supply you can use the regenerative function of the Reaktor QuadKore to discharge your battery into the supply battery and get the full 20A discharge.

Das ist klingt sinnvoll! Steht beim 2fach-Reaktor nicht dabei, aber vielleicht geht das da ja auch?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 13:13 
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Wo willst Du das reinladen? Das würde nur etwas bringen, wenn Du zurück ins Stromnetz speisen könntest, und die 5Ah * 16V = 80Wattstunden pro dickem Lipo sind nichts, was sich auch nur entfernt lohnt.
Montier Dir einen 500l Wassertank auf den Dachboden, und pumpe mit der Energie Wasser hoch. Vor dem nächsten Flugtag kannst Du damit dann eine Turbine antreiben, die Dir wieder den Lipo lädt :lol:
Es wird Zeit, dass E-Autos auf breiter Front kommen. Dann könnte man das wenigstens in's Auto füllen :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 14:22 
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Ich dachte z.B. an meine Wohnmobil-Batterie, wenn ich unterwegs bin und klar ist, dass ich die nächsten 2 Tage nicht mehr fliegen kann. Aber natürlich hast du Recht, WDZaphod. Es ist nur so bitter, Energie zu verbrennen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 14:27 
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Ja, generell natürlich schon. Aus finanzieller Sicht ist natürlich unerheblich.
Wobei genau genommen die Energie ja weder verloren, noch ungenutzt ist. Der Lader verheizt das in einem Lastwiderstand, die entstehende Wärme wärmt mein Zimmer geringfügig auf, und das Raumthermostat regelt entsprechend die Hausheizung etwas runter. Dadurch ist es auch praktisch (zumindest im Winter) kein Verlust.
Beruhigt vielleicht ein bisschen :)

Im Wohnmobil mit entsprechenden Amperestunden unter der Haube ist es natürlich auch ok!

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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 15:50 
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ich mag den Junsi 4010 Duo eigentlich auch, Vorteil von Junsi, wenn man Wert aufs Balancen legt, 1,2A ist schon mal gut, die anderen sind meisten bei 300-500mAh.
Und mal eben schnell los, kein Problem mit 3C oder 4C laden, entsprechendes Netzteil vorrausgesetzt.

Anmerken muß ich, mein erster Duo ist nach 25/26 Monaten mit nem Knall ins Jenseits geraucht, fürn Austauschgerät muste ich dann noch mal 160€ hinlegen. < guter Service.
Aber das kann ja bei jeder Marke passieren, ausser der 2te hält auch nicht länger :roll: ,
heute kann man sich ja nicht mehr sicher sein :roll:
Es kann aber auch nen Fehler meinerseits gewesen sein, dass ich dem Lader von Netzteil(2 NTs) zuwenig Strom gegeben habe. Bin nicht auf die Idee gekommen, dass wenn ich die Lüfter per Poti regele, damit auch die Leistung regel :roll: Naja, wieder was gelernt.
In einem Jahr weis ich genaueres :roll: :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 16:11 
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Also volle Akkus zuhause rumliegen haben bewegt sich für mich persönlich auf einer Gefährdungsskala von 1 bis 10 irgendwo im Bereich von Note 7.

Was den Lader angeht, werfe ich mal einen Imaxklon mit Cheali Firmware in den Raum.
Die Firmware hat aus meinem Turdigy 400W Duo einen wirklich guten Lader gemacht. Vorausgesetzt man hat ein ordentliches Multimeter zum Kalibrieren Zuhause.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 17:06 
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Don Promillo hat geschrieben:
Also volle Akkus zuhause rumliegen haben bewegt sich für mich persönlich auf einer Gefährdungsskala von 1 bis 10 irgendwo im Bereich von Note 7.

Es ist schon sinnvoll, sich hier Gedanken zu machen. Geladene Akkus stellen immer allein wegen ihres Energiegehalts eine Gefährdung dar, besonders solche mit hoher Energiedichte wie LiIons und Lipos.

Man sollte sich aber auch nicht durch die Storagefunktion der Lader in falscher Sicherheit wiegen. Diese entläd die Akkus üblicherweise auf etwa 3,8V - 3,85V, was immernoch einem Energiegehalt von ca. 50% entspricht und damit fast genauso brandgefährlich ist wie ein voller Akku. Wenn es um Brandsicherheit geht, müsste man besser auf 3,7V (10% Energiegehalt) entladen, was aber wieder dicht an der alterungskritischen Grenze von 3,6V liegt und damit wenig praktikabel ist. Nachzulesen ist das u.a. in der oben schon mal verlinkten LipoFibel von Gerd Giese.

Ich persönlich setze bei der Lagerung eher auf Kälte, da wird jede Chemie träge und damit sicherer. Meine Lipos liegen im Kühlschrank oder draußen, vor der Nutzung werden sie geheizt.

Sorry für offtopic, aber ich finde das passt hier gut rein und gibt dem einen oder anderen vielleicht einen Denkanstoß.

Gruß Jörg

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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 20:47 
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Hallo,

diese Information ist für mich als Neuling ziehmlich wichtig und interessant.
Darüber habe ich mir bislang keine Gedanken gemacht und meine Akkus immer direkt nach einer Session voll aufgeladen damit sie einsatzbereit sind.
Gemessen hab ich bislang nie...
Jetzt hab ich so ein Lipo-Tester und werde meine Akkus nun nur noch teilgeladen lagern.
Ich hab auch ein digitales Multimeter und werde mal Testen in wie weit die Anzeige des Lipostesters vom realen Wert abweicht.

Wenn ich das richtig verstanden habe dann sollten die Lipo-Akkus bei etwa 3,6-3,8Volt Zellspannung (lastfrei) gelagert werden - richtig?
Denke ich werde diese zukünftig auch auf dem Balkon im Schatten lagern, da können sie auch im schlimmsten Fall nicht wirklich Schaden anrichten.

Hier im Odenwald ist vor einem Jahr eine Elektronikfirma komplett abgebrannt weil es eine Fehlfunktin in einer Lipo Lade- und Teststation zu einer Fehlfunktion kam. Das waren aber richtig grosse Lipos für Elektroroller. Das war ein richtiges "Höllenfeuer", das Gebäude ist komplett zerstört.

Danke für diese wichtigen Infos.
LG
Jürgen

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IchbinderwodieindividuellangepasstenKorrektulinsenfürdieFatSharkFPV-Brillenmachentut.
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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 23:32 
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Mit allen Junsiladern kann man die EntladeEnergie auch in einen VersorgungsAkku zurückspeisen, also z.B. in den WohnmobilAkku oder in einen PV-Akku zu Hause.

Bei dem kleinen Junsi106b(Reaktor250W) Reicht ein 12VNT aus, um die vollen 250W Ladeleistung nutzen zu können. Da bietet sich also so ein 12V-ServerNT bestens an, bzw. ist auch der ´Umbau´ relativ simpel. Beliebt sind solche handlichen 100A ServerNTs. Klein, leicht, leise und mehr als genug Leistung. Und du könntest auch noch dein alten 60W mit daran betreiben.

Die Junsi208b(Reaktor 300W) bringen ihre volle Ladeleistung erst ab einem 18V NT. Dazu kann man zwei 12V-ServerNTs in Reihe schalten. In Reihe schalten ist aber deutlich aufwendiger, wenn man es richtig machen will. Sonst riskiert man halt solche Schwierigkeiten:.
RedSky hat geschrieben:
Anmerken muß ich, mein erster Duo ist nach 25/26 Monaten mit nem Knall ins Jenseits geraucht,
Da macht es dann fast schon Sinn, ein passendes MeanwellNT zu verwenden(ist aber relativ teuer).

Nächst höhere Leistungsklasse sind dann die 1000W SingelLader von Junsi(306B/3010B). Die brauchen auch mindestens ein 24V-NT um ihre volle Leistung zu erreichen. An einem 12V-NT erreichen sie aber immerhin schon 500W Ladeleistung, was sie als auch in Verbindung mit einem 12V NT interessant macht.

Dann kommen die neueren DuoLader von Junsi(308DUO/406DUO), die auch mindestens 24V-NTs für volle Ladeleistung brauchen. An einem 12V NT sind es dann ´nur noch´ gut 600W Gesamtladeleistung.

Zum Schluß bleibt dann nur noch das Flaggschiff Junsi4010DUO. Mit einem 12V-NT sind es fast 700W, mit 24V NT gut 1400W, und ab 35V die vollen 2000W Gesamtladeleistung. Da der 4010DUO aber mit bis zu 50V NT-Spannung umgehen kann, biete sich hier auch wieder ein einzelnes 50V-ServerNT an.

Ich wollte nur mal zeigen, das es auch nicht ganz unwichtig ist, die Laderwahl an Hand der Stromversorgung(NT, Versorgungsakku, WohnmobilAkku...) zu betrachten.
https://drive.google.com/drive/folders/ ... sp=sharing

Ich fliege meine Lipos immer bis auf 3.7V Ruhespannung leer, und lass sie dann so bis zum nächsten Einsatz liegen. Sollange die Lipos in Ordnung sind ist das kein Problem. Selbst nach 6Monaten Lagerung haben die Zellen dann immer noch 3.68V. Spätestens nach 6 Monaten sollte man den Lipos aber mal einen ´Pflegezyklus´ gönnen(laden auf 4.1V, entladen auf 3.7V). Sonst besteht die Gefahr das sie sich auf blähen, oder der Innenwiderstand überdurchschnittlich ansteigt. Das passiert auch, wenn der Lipo mit weniger als 3.6V rumliegt. Daher haben sich bei mir die 3.7V Lagerspannung am besten bewährt.

Die IMAX Lader(und Clone) sind durchaus zu gebrauchen, besonders wenn man so eine Opersource Software drauf spielt. Nur leider können die kein ´regeneratives Entladen´ oder ´externes Entladen mit Lastwiderstand´.Oft haben die auch keine EinzellzellenInnenwiderstandmessung und EinzellzellenSpannungsauswertung(beim Laden), was die Ladezeit gerade bei höheren Ladeströmen deutlich verlängert.


Dateianhänge:
1-2kg-1300W.JPG
1-2kg-1300W.JPG [ 114.47 KiB | 3202-mal betrachtet ]


Zuletzt geändert von Provotroll am Mi 26. Okt 2016, 14:10, insgesamt 1-mal geändert.
falscher Name im Zitat korrigiert
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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Di 25. Okt 2016, 09:56 
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Danke, s.nase, für die ausführlichen Infos. Sehr gut. Aber könntest du noch eine Sache erklären? Und zwar, was mit dem "Umbau" eines ServerNTs genau gemeint ist. Ich hab da wirklich keine Ahnung von, kam bisher in meinem Modellbauer-Leben nicht vor.... :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Di 25. Okt 2016, 10:02 
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Einfach mal nach "Servernetzteil" suchen, gabs auch hier im Forum schon einige Male viewtopic.php?f=32&t=6022

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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Di 25. Okt 2016, 11:19 
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Kommt halt schwer darauf an, was man überhaupt laden will. Sind es viele 4S/1300 für den Racer? Oder ein paar wenige 6s/20.000 für dicke Copter? Oder mittelgrosse 12S für einen Heli? Den perfekten Lader für alles wird man kaum finden.

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Zuletzt geändert von WDZaphod am Mi 26. Okt 2016, 14:16, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lipo-Ladegerät - welches?
BeitragVerfasst: Di 25. Okt 2016, 18:28 
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Zuletzt geändert von lioon am Di 25. Okt 2016, 20:13, insgesamt 2-mal geändert.

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