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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 19:10 
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Im Empfänger sind keine offensichtlichen Schäden erkennbar, es riecht auch nicht nach Ampere.
Der Akku mit dem ich den letzten Test durchgeführt habe , hat es hinter sich.
Merkwürdig jedoch ist, keine Erwärmung, kein Aufblähen kein Geruch oder Rauch während des letzten Versuchs.
Mit einem frischen Akku läuft die Telemetrie& Motor.
( mit Ground im BEC Stecker)
Grüße an alle Beteiligten


Zuletzt geändert von 123abc am So 10. Feb 2019, 20:51, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 19:37 
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Wowbagger hat geschrieben:
Ja, Sepp, wenn er es so macht, wie Du beschreibst, dann bekommt der Empfänger und die Servos das GND vom Stromsensor über der SPort. Genau das, was Du beschreibst. Genau das ist das gefährliche!

Punkt 3 ist ein Problem beim Zusammenstecken. Das Fibre auf auch noch.

Aber auch danach. Schau Dir den Vorschlag von Sepp an. Der Gesamtstrom aller Servos fließt quer durch den Empfänger über eine dünne Leiterbahn, statt nur direkt über dicke Leitungen an der Servoleiste.

Ich kann es gerade nicht aufmalen und mache es morgen.

Nein das stimmt so nicht, es fließt kein Servostrom über die Smartportleitung weil der 2s Akku nur über die Smartportleitung mit dem Empfänger/ESC verbunden ist.

Nochmals zum Mitschreiben:
Masse geht vom 3s Akku zum Stromsenor, ist aber anscheinend dort galvanisch mit Masse Smartport getrennt.
Masse geht weiter zum ESC und über das ESC Kabel zum Empfänger und versorgt diesen mit Masse und 5V.
Vom Empfänger geht die Masse und 5V zu allen Servos und versorgen diese mit Strom, es geht von den Servos nicht weiter und endet dort.
Diese 5V und diese Masse gehen vom Empfänger ebenso über den Smartport raus zum Stromsensor und versorgen dessen Elektronik mit Strom.
Vom Stromsensor über Smartport geht die Masse und die 5V weiter zum MLVSS und versorgen diesen mit Strom.
Die Masse vom MLVSS geht von da weiter zum 2S Akku (da Masse durchverbunden ist) und zur Kamera und zum Videosender und enden dort, es geht nichts auf irgend einem Weg zurück zum Empfänger.

So ist das nun mal.

Markus Bitte überlege das genau, Du hast Dich da in einen Groundloop verrant den es so nicht gibt.
Das kann schon mal passieren dass man sich da gedanklich wo verrennt, passiert jedem mal.

Spielt nur eine Rolle wenn alles an eine FC angeschlossen ist, da dort die massen ebenso verbunden sind, hat er aber nicht.
Spielt auch eine Rolle bei mehr als 6S, wie Beispielsweise 12S Setup weil dann 6 Zellen Kurzgeschlossen würden, hat er aber nicht.
Spielt keinerlei Rolle beim messen von Mehreren unabhängigen Akkus die ansonsten keinerlei Verbindung haben dürfen! Das ist hier der Fall.

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 19:57 
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Sepp, ich male es Dir morgen auf, dann siehst du es auch.

In Deiner letzten Beschreibung sind zwei Fehler. Zum einen ist am Stromsensor GND-Akku mit GND-SPort verbunden. Das habe ich ihn ja nachmessen lassen. Und zum anderen hast Du geschrieben, er soll GND zwischen ESC und Empfänger auftrennen. Wenn man es so macht wie Du beschreibst, hat man keinen Groundloop, dafür eben die Belastung einer dünnen Leitung.

Wie geschrieben, ich werde morgen mal ein paar Zeichnungen machen. Dann wird es klarer.


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 20:04 
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Wowbagger hat geschrieben:
Sepp, ich male es Dir morgen auf, dann siehst du es auch.

In Deiner letzten Beschreibung sind zwei Fehler. Zum einen ist am Stromsensor GND-Akku mit GND-SPort verbunden. Das habe ich ihn ja nachmessen lassen. Und zum anderen hast Du geschrieben, er soll GND zwischen ESC und Empfänger auftrennen. Wenn man es so macht wie Du beschreibst, hat man keinen Groundloop, dafür eben die Belastung einer dünnen Leitung.

Wie geschrieben, ich werde morgen mal ein paar Zeichnungen machen. Dann wird es klarer.

Ja GND Akku und GND Smartport sind verbunden, und sonst nichts mmehr was zurück zum Empfänger geht vom 2S Akku. deshalb darf das so.

Und wie schon weit ober festgestellt ist der Stromsor wohl mittlerweile Galvanisch entkoppelt, deshalb Masse am ESC Anschluß dran lassen.

Wenn Du mir jetzt noch Glaubhaft erklären warum 2A BEC über 0,15mm² Smartportkabel alles Grillen, und über 0,15mm² ESC Kabel nicht :lachen: :lachen: :lachen: :lachen: :lachen:

Aber mir ist das nun egal, ich bin hier raus.
Wie es geht weiß er nun, und er kann machen was er will.

Und wenn noch 1000x umsteckt geht nur das eine oder andere kaputt.

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 20:06 
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123abc hat geschrieben:
So eine verf..... Schei..... !!!
Ich brauche einen neuen Empfänger.

Wenn der X8R Spannung bekommt, leuchtet die Led kurz& schwach auf und geht dann aus. Ich bin für heute raus.

Grüße Karsten

Karsten schau nach ob der Akku nicht mir lauter testen Tiefentladen ist, sofern Du nichts verpolt hast bekommst den nicht kaputt.

Sepp

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 Betreff des Beitrags: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 20:16 
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Sepp, ich rede überhaupt nicht von dem 2S-Akku. Der hat mit der Problematik nichts zu tun. Und keiner behauptet, dass GND-Akku und GND-SPort nicht verbunden sind. Oder habe ich das übersehen.
Ich rede auch nicht über die 0,15 oder 0,25 Kabel, sondern über eine Leiterbahn im Empfänger.

Warte bitte auf die Zeichnungen. Dann wird es klar.

Das Problem existiert bei allen nicht galvanisch getrennten Sensoren. D. h. Es wird ausreichen, nur den 3S-Akku, den Stromsensor, ESC mit BEC, X8R und Servo aufzuzeichnen. Bereits in dieser simplen Kombination ohne FC, ohne 2. Akku, ohne weiteren Sensor tritt das Problem auf und lässt sich der Unterschied zwischen unseren beiden Lösungen zeigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 20:28 
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Wowbagger hat geschrieben:
Sepp, ich rede überhaupt nicht von dem 2S-Akku. Der hat mit der Problematik nichts zu tun. Und keiner behauptet, dass GND-Akku und GND-SPort nicht verbunden sind. Oder habe ich das übersehen.
Ich rede auch nicht über die 0,15 oder 0,25 Kabel, sondern über eine Leiterbahn im Empfänger.

Warte bitte auf die Zeichnungen. Dann wird es klar.

Da kann nichts klar werden. Am 3s Lipo ist nur 1 Stromsensor der glavanisch getrennte Masse hat. Wo der hin geht spielt keine Rolle.
Dann ist noch am 3s Akku das ESC, das liefert wie beschrieben 5V und Masse zum Empfänger und versorgt von dort alles mit 5V und mit Masse.

Dass dann am Smartport noch ein 2S Akku über einen nicht getrennten Sensor angeschlossen ist macht nichts.

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 20:43 
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...der Akku nicht mir lauter testen Tiefentladen ist....
Das verstehe ich nicht, was meinst du Sepp?


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 20:52 
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Wenn der Akku zu leer geworden ist geht der Empfänger nicht mehr... also unter 4V leer Gesamtspannung.
Ansonsten solange am 3-Poligen Anschluß + in der Mitte ist kannst anstecken wie Du magst, es geht nichts kaputt.
Nur wenn Masse am Signal ist geht halt nichts bis man umdreht.

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: So 10. Feb 2019, 21:17 
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Alles gut, ich hoffe es besteht kein Missverständniss bei dem Currentsensor.
Im ausgebauten Zustand kein Durchgang von dem BAT. oder ESC Anschluss auf Ground der SmartPort Leitung. Soll ja auch so sein, da galvanisch getrennt.
Im eingebauten Zustand Durchgang von SmartPort auf Ground wenn der ESC im Empfänger steckt.

Grüße Karsten


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2019, 08:10 
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123abc hat geschrieben:
Alles gut, ich hoffe es besteht kein Missverständniss bei dem Currentsensor.
Im ausgebauten Zustand kein Durchgang von dem BAT. oder ESC Anschluss auf Ground der SmartPort Leitung. Soll ja auch so sein, da galvanisch getrennt.


ARGH!
Doch, das macht einen Riesenunterschied. Da ich das Ding noch nicht in der Hand hatte, hatte ich Dich gebeten, per Messung zu überprüfen, ob der galvanisch getrennt ist. Im eingebauten Zustand kannst Du das nicht messen, da hast Du einfach die Verbindung über den ESC gemessen, über den das natürlich galvanisch verbunden war. Daher bin ich die ganze Zeit davon ausgegangen, dass der Stromsensor galvanisch nicht getrennt ist. Das erklärt dann auch, warum bei meinem Vorschlag kein sensor gefunden wurde, der MLVSS aber blinkte und der Stromsensor kein Licht zeigte. Das konnte dann nicht funktionieren.

Im Endeffekt haben daher Sepp und ich teilweise Recht gehabt. Ich bin an der Zeichnung dran, aber aufgrund dieser neuen Information, muss ich doch mehr einzeichnen, um das Problem zu schildern. Kommt aber heute noch. Das Problem tritt immer dann auf, wenn man einen galvanisch nicht getrennten Sensor in dem Stromkreis hat, der auch den Empfänger mit Strom versorgt.


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2019, 09:27 
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Wowbagger hat geschrieben:
123abc hat geschrieben:
Alles gut, ich hoffe es besteht kein Missverständniss bei dem Currentsensor.
Im ausgebauten Zustand kein Durchgang von dem BAT. oder ESC Anschluss auf Ground der SmartPort Leitung. Soll ja auch so sein, da galvanisch getrennt.


ARGH!
Doch, das macht einen Riesenunterschied. Da ich das Ding noch nicht in der Hand hatte, hatte ich Dich gebeten, per Messung zu überprüfen, ob der galvanisch getrennt ist. Im eingebauten Zustand kannst Du das nicht messen, da hast Du einfach die Verbindung über den ESC gemessen, über den das natürlich galvanisch verbunden war. Daher bin ich die ganze Zeit davon ausgegangen, dass der Stromsensor galvanisch nicht getrennt ist. Das erklärt dann auch, warum bei meinem Vorschlag kein sensor gefunden wurde, der MLVSS aber blinkte und der Stromsensor kein Licht zeigte. Das konnte dann nicht funktionieren.

Im Endeffekt haben daher Sepp und ich teilweise Recht gehabt. Ich bin an der Zeichnung dran, aber aufgrund dieser neuen Information, muss ich doch mehr einzeichnen, um das Problem zu schildern. Kommt aber heute noch. Das Problem tritt immer dann auf, wenn man einen galvanisch nicht getrennten Sensor in dem Stromkreis hat, der auch den Empfänger mit Strom versorgt.

dann ist es klar weil dann Motorstrom über das 1,15mm² Kabel fließt. Bei Beispielsweise 50A kann es sein dann mehr als 5A über das dünne Kabel fließen, aber dass der Galvanisch getrennt ist war doch sehr schnell klar, das hattest wohl übersehen.

Mit Masse weg vom ESC blieb es dunkel... den Test mache ich immer, außer ich vergesse das :roll:

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2019, 10:39 
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Dank an euch beide das ihr euch da so reinhängt, und entschuldig für meinen Messfehler. :oops:
Der Wiki Eintrag aus dem Frsky-forum ist echt gut.

Grüße Karsten


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2019, 16:17 
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satsepp hat geschrieben:
dann ist es klar weil dann Motorstrom über das 1,15mm² Kabel fließt. Bei Beispielsweise 50A kann es sein dann mehr als 5A über das dünne Kabel fließen


Du hast mich immer noch nicht verstanden. :)
Es geht mir nicht um irgendwelche Kabel, sondern um eine Leiterbahn im Empfänger. Aber das Problem tritt bei ihm wegen der galvanischen Trennung im Stromsensor nicht auf. Daher später dazu.

Zitat:
aber dass der Galvanisch getrennt ist war doch sehr schnell klar, das hattest wohl übersehen.


Jein, wie ich schrieb, habe ich ihn das sicherheitshalber messen lassen, denn ich kenne auch Sensoren, die nicht galvanisch getrennt sind und die man bei korrekter Verkabelung trotzdem benutzen kann.

Ich habe noch einmal die gewünschte Verkabelung inklusive der Leitungen in den Geräten aufgezeichnet. Weg gelassen habe ich nur den Motor und den FPV-Teil, weil der damit nichts zu tun hat.

Dateianhang:
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richtig.png [ 63.45 KiB | 82-mal betrachtet ]


Man sieht, dass es weder im Zweig GND, noch +5V irgendwelche Kreise gibt und auch alle GND miteinander verbunden und somit ein einheitliches Potential haben. Das funktioniert so ohne Probleme.
In diesem speziellen Fall (MLVSS soll einen zweiten Akku überwachen, der nicht zur Spannungsversorgung des Empfängers dient), ist die fehlende galvanische Trennung im MLVSS sogar vorteilhaft. Ein FLVSS würde bei der gleichen Verschalung nicht funktionieren, den die GND vom 2S-Akku und die restlichen GNDs wären getrennt. Hier müsste man eine eigene Verbindung legen (z.B. Brücke am FLVSS oder die GNDs von beiden Akkus verbinden oder...).


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2019, 16:59 
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Im weiteren möchte ich kurz erläutern, um welches Problem es mir eigentlich ging und welcher vor allem beim MLVSS im normalen Einsatz (Überwachung des Akkus, der auch den Empfänger versorgt) zu echten Problemen führen kann und welche Lösung es gibt.

Bei den folgenden Zeichnungen lasse ich den 2S-Akku und den dortigen MLVSS weg, weil der mit dem Problem, um das es mir ging, überhaupt nichts zu tun hat.
Ich war davon ausgegangen, dass der Stromsensor nicht galvanisch getrennt war. Also so wie in dieser Zeichnung:
Dateianhang:
Kreis.png
Kreis.png [ 54.84 KiB | 78-mal betrachtet ]


Man erkennt nun, dass eine GND-Leitung im Kreis vorkommt (Sensor-X8R-ESC-Sensor).

Einen ähnlichen Kreis erhält man, wenn man einen MLVSS so einbaut, wie Inder FrSky-Anleitung vorgesehen:
Dateianhang:
MLVSS.png
MLVSS.png [ 53.07 KiB | 78-mal betrachtet ]


Im ersten Moment würde man denken, dass das kein Problem ist, da die Leitung zwischen Sensor und ESC deutlich dicker=niederohmiger ist. Der Strom sollte also fast nur über dicken Leitung laufen. Im FrSky-Forum von Engel wurde dann mal nachgemessen, wie viel Strom über den unteren Weg (also quer durch den Empfänger) fließt. Das war nicht unerheblich.

Die Kabel sind dabei das geringste Problem. Der dünnste und empfindlichste Weg ist innerhalb des Empfängers von dem GND-Anschluss links (Sport) zum GND-Anschluss rechts (Servoanschlüsse). Diese Leiterbahn (und auch die korrespondierende +5V-Leitung) ist deutlich dünner als zwischen den Servoanschlüssen. Sie ist nur dafür gedacht, den Strom für die Sensoren durchleiten zu können. Servoströme sind bereits viel zu hoch. Versorgt man den X8R von der Sport-Seite mit Strom und hat rechts mehrere Servos angeschlossen, ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Leitung durchbrennt und damit der Empfänger stromlos ist.

Zurück zum Groundloop:
Die ganzen Probleme mit den Teilströmen kann man vermeiden, wenn der Groundloop irgendwo aufgetrennt wird. Auf den ersten Blick dürfte es egal sein, ob man ihn auf der SPort-Seite auftrennt (wie ich vorgeschlagen habe) oder auf der ESC-Seite (wie Sepp vorgeschlagen hat). In beiden Fällen ist der Groundloop nicht mehr da und das Problem der Teilströme weg.

Anhand der folgenden Abbildung sieht man aber, dass das Trennen auf der ESC-Seite fatal ist (deshalb habe ich so vehement reagiert):
Dateianhang:
ESCtrennung1.png
ESCtrennung1.png [ 62.62 KiB | 78-mal betrachtet ]

Dateianhang:
ESCtrennung2.png
ESCtrennung2.png [ 63.31 KiB | 78-mal betrachtet ]

Ich habe mit pink in diesen beiden Zeichnungen den Weg des Servostromes markiert. Er fliesst vom BEC des ESC zu den Servoanschlüssen des Empfängers, zum Servo, zurück zu den Servoanschlüssen des Empfängers, zum SPort-Anschluss des Empfängers, zum Sensor und dann zurück zum BEC des ESC.
In diesen beiden Fällen läuft der Servostrom immer über die dünne Leitung im Empfänger, die dafür nicht ausgelegt ist. Irgendwann brennt die durch. Im ungünstigsten Fall im Flug.

Richtige Lösung für einen galvanisch nicht getrennten Sensor (z.B. MLVSS) ist nur diese Variante, Trennung der GND-Leitung am SPort:
Dateianhang:
Trennung1.png
Trennung1.png [ 54.04 KiB | 78-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Trennung2.png
Trennung2.png [ 53.06 KiB | 78-mal betrachtet ]

In beiden Fällen ist kein Groundloop mehr da, alle GNDs sind miteinander verbunden und die Servoströme fließen nur über die Servoanschlüsse, wofür diese ausgelegt sind.

Echt traurig, dass diese gefährliche Problem nicht in der FrSky-Anleitung drin steht, oder noch einfacher, dass der MLVSS galvanisch getrennt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2019, 17:18 
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Wow, bin sprachlos. :up:
Mache später mal einen Probelauf mit 6x 40g Servos um zu sehen ob der Empfänger i.o. ist .

Grüße Karsten


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2019, 20:07 
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Also, habe den X8R mal probeweise in meine Spitfire (1500mm Holz, Servos dementsprechend ) gebaut.
Alle Ruder + Flaps und Ezfw gleichzeitig betätigt, das hat ohne Probleme funktioniert.
Das ich gestern die Ladung meines Testakkus vor dem Versuch nicht überprüft habe ist war nicht so schlau.
Das ganze Geraffel ist jetzt in der P47 verbaut, und läuft wie es soll.
Beide Sensoren werden erkannt nix wird warm oder qualmt.
Der 3. Absatz aus dem Frsky-forum hAT es schon in sich!

3. Ist der Akku über den Balanceranschluss eingesteckt, während das
System am Hauptanschluss an-/abgesteckt wird, ist die Masse bereits über
den Balanceranschluss verbunden. Wird nun die Hauptverbindung zuerst
über die Plusleitung geschlossen, wird der Stromkreis aller Komponenten
über den Smart Port geschlossen. Hierbei können zu hohe Ströme fließen,
die den Sensor oder andere Komponenten zerstören können.


Nochmal vielen Dank für die Hilfe und die ausführlichen Erklärungen.

Grüße Karsten


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: Di 12. Feb 2019, 07:49 
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Ja, ich bin auch davon ausgegangen, dass nichts kaputt gegangen ist. Die Gefahr eines nicht verbundenen ESC-GND war eher für später da, wenn auch Servos angeschlossen sind und diese im Flug mit hohen Strömen belastet werden.
Zusätzlich hatte ich noch im Auge, dass Du vielleicht in Zukunft auch noch einen MLVSS zur Überwachung des 3S-Akkus einsetzen könntest. Dann wird das Thema wieder aktuell.

123abc hat geschrieben:
Der 3. Absatz aus dem Frsky-forum hAT es schon in sich!


Dieses Problem betrifft Dich aktuell nicht, da Du den überwachten Akku gar nicht für Motor/Empfänger etc. benutzt. Der Strom Deines 2S-Akkus kann gar nicht in diesen Bereich einfliessen. Dieses Problem betrifft auch nur den Fall, dass der MLVSS den Hauptakku überwacht.
In dem Fall ist das dann ein heftiges und evtl. heißes Problem. Dafür gibt es dann zwei Lösungen:
1. Wenn MLVSS als erstes verbunden wird, dann beim Hauptstrom immer erst GND und dann Plus verbinden. Hat man nur einen Stecker würde ich das unterlassen, weil man nicht sicher sein kann, welcher Pin etwas eher Kontakt bekommt.
2. Den MLVSS immer als letztes verbinden. Ich persönlich präferiere diesen Punkt. Zusätzlich natürlich zur vorhergehenden Eliminierung des Groundloop.


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 Betreff des Beitrags: Re: SmartPort mit Current & FLVSS
BeitragVerfasst: Di 12. Feb 2019, 08:41 
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Schön dass es nun läuft, mit dem Akku hatte ich ja voll ins schwarze getroffen, ist mir auch schon passiert :bier:

Wowbagger hat geschrieben:
Dateianhang:
MLVSS.png


Im ersten Moment würde man denken, dass das kein Problem ist, da die Leitung zwischen Sensor und ESC deutlich dicker=niederohmiger ist. Der Strom sollte also fast nur über dicken Leitung laufen. Im FrSky-Forum von Engel wurde dann mal nachgemessen, wie viel Strom über den unteren Weg (also quer durch den Empfänger) fließt. Das war nicht unerheblich.

Das ist genau der Kritische Punkt mit Groundloop und allen Gefahren, vor allem wenn der Balancer erst angeschlossen wurde und dann der Hauptstrom kommt zusätzlich dazu dass wenn + zuerst verbindet der gesamt Aufladestrom der fetten Elkos am BEC über den Empfänger und die dünnen Leitungen fließt, und im Betrieb dann auch der Motorstrom hier zum kleinen Teil mitfließt und die Stecker (die Stecker am Empfänger gehen bis ca. 3A!) und Leiterbahnen usw. Hier ist Vorsicht geboten.
Und ein verpolt anstecken vom MLVSS führt zum Abrauchen und der Lipo kann auch hoch gehen dabei, bei FLVSS ist das zum Glück kein Problem. deshalb nehme ich nur FLVSS her, habe aber bei 12 (2x6 Lipos in Reihe) auch das Problem gehabt dass ich mich da nicht anstecken getraut hatte. Ich habe dann eine Akkuüberwachung für 12s mit Strom und Gesamtspannung verwendet.

Wowbagger hat geschrieben:
Anhand der folgenden Abbildung sieht man aber, dass das Trennen auf der ESC-Seite fatal ist (deshalb habe ich so vehement reagiert):
Dateianhang:
ESCtrennung1.png

Dateianhang:
ESCtrennung2.png

Ich habe mit pink in diesen beiden Zeichnungen den Weg des Servostromes markiert. Er fliesst vom BEC des ESC zu den Servoanschlüssen des Empfängers, zum Servo, zurück zu den Servoanschlüssen des Empfängers, zum SPort-Anschluss des Empfängers, zum Sensor und dann zurück zum BEC des ESC.
In diesen beiden Fällen läuft der Servostrom immer über die dünne Leitung im Empfänger, die dafür nicht ausgelegt ist. Irgendwann brennt die durch. Im ungünstigsten Fall im Flug.

Richtige Lösung für einen galvanisch nicht getrennten Sensor (z.B. MLVSS) ist nur diese Variante, Trennung der GND-Leitung am SPort:
Dateianhang:
Trennung1.png


Hier bin ich nicht der Meinung vom Markus, es kann nichts passieren. Über die dünnen Leitungen und Leiterbahnen im Empfänger fließt maximal der der Strom aller Servos + Elektronik wie Empfänger Eigenverbrauch und Smartport Sensoren.
Der Empfänger ist bis 3A jederzeit belastbar und dafür ausgelegt.

Wo aber auch Hier ein Problem bestehen kann ist bei Großmodellen mit mehr als 4 Standardservos oder größeren Servos, oder auch schon bei 2 sehr starken Digitalservos. Hier können mehr als 5A fließen, das halten weder die Steckverbindungen noch die Servostecker aus.
deshalb gibt es für Großmodelle auch andere Lösungen, aber ich Denke das ist hier nicht das Problem. Dennoch wollte ich das an dieser Stelle mal der Vollständigkeit halber erwähnen.
Ich selber nutze Beispielsweise in meiner großen Ultimate eine Powerbox Weiche, diese hat 2 Akkus als Stromversorgung und dicke Leiterbahnen für hohe Ströme, die Servos werden vom Empfänger nur über die Signale versorgt, die Stromversorgung übernimmt die Powerbox.

Sepp

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BeitragVerfasst: Di 12. Feb 2019, 09:01 
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satsepp hat geschrieben:
Und ein verpolt anstecken vom MLVSS führt zum Abrauchen und der Lipo kann auch hoch gehen dabei, bei FLVSS ist das zum Glück kein Problem. deshalb nehme ich nur FLVSS her,


Ja, der ist konzeptionell besser. Keine Ahnung was FrSky beim MLVSS geritten hat. Auch das Kaskadieren für 12S ist beim FLVSS kein Problem, beim MLVSS gibt es ein Feuerwerk.

Zitat:
Hier bin ich nicht der Meinung vom Markus, es kann nichts passieren. Über die dünnen Leitungen und Leiterbahnen im Empfänger fließt maximal der der Strom aller Servos + Elektronik wie Empfänger Eigenverbrauch und Smartport Sensoren.
Der Empfänger ist bis 3A jederzeit belastbar und dafür ausgelegt.


Hier bist Du im Irrtum und genau das ist der Grund, warum Du mich vorgestern nicht verstanden hast. Ich habe die ganze Zeit nur über diese eine Leiterbahn geschrieben und das auch mehrfach erwähnt. Du hast immer nur geglaubt, dass es mir um dünne Kabel außerhalb geht.

Der Empfänger ist auf der Servoanschlussleiste bis 3A belastbar und dafür ausgelegt. Aber die Verbindung zwischen Servoanschlüssen und SPort-Anschluss ist es nicht. Das ist ein bekanntes Problem. Wer den Servostrom über den Sport-Anschluss führt, riskiert einen Schaden.

Wenn Du das noch immer nicht glaubst: Schau Dir die Leiterbahnen zwischen den Servobuchsen selber und die Leiterbahn zwischen Servobuchsen und SPort selber an oder schicke mal testweise 3A von GND-SPort nach GND-Servobuchsen (den Rest des Empfängers brauchst Du ja nicht bestromen).

Zitat:
Wo aber auch Hier ein Problem bestehen kann ist bei Großmodellen mit mehr als 4 Standardservos oder größeren Servos, oder auch schon bei 2 sehr starken Digitalservos. Hier können mehr als 5A fließen, das halten weder die Steckverbindungen noch die Servostecker aus.


Ja, das ist ein anderes Problem und lässt sich leicht beheben, indem die Stromversorgung der Servos außerhalb des Empfängers zusammengeführt wird und nur das Signalkabel an den Empfänger kommt.


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