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 Betreff des Beitrags: bon appetit
BeitragVerfasst: Sa 13. Jun 2015, 11:26 
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Wir Wissen zwar das unsere Nahrung nicht gesund ist aber Wissen wir auch was so alles drin ist, warscheinlich nicht :?
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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Sa 13. Jun 2015, 12:10 
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FPV Profi

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Name: Andreas
heikles Thema...

NUR Pflanzen werde ich nie essen . ich liebe fleisch und fertig.. aber ....

was darf man heute noch essen ? ... nicht mehr viel.. warum ? was ist alles drinnen ? .. gut...

eigen anbau im garten... Gemüse , Apfel usw.. woher sind die Samen ? Genmanipoliert ? ka, weis keiner .. Geld Regiert die WELT !

Ich Persönlich kaufe Zwiebeln, Eier und Kartoffeln bzw Salat . was halt einheimisch beim bauern da ist . da kann ich mir den bauern raus suchen, und sehen wie leben die Tiere dort usw ( soweit möglich )

Nur weis ich auch da teils nicht was dort passiert ? Düngemittel für die Pflanzen / Gras usw.. Futter für die Tiere ?

auch nen anderes Thema.. Getränke , im Bezug auf Kunststoffflaschen und deren Weichmachern. Verpackungen etc. dinge aus dem Rohstoff Erdöl

Aluminium ? gefährlich oder nicht.. siehe Deo mit Aluminium ist schädlich , aber wir packen unsere Milch , Speisen in Aluminium ein ?

was wirklich wichtig , ist das scheiß Geld.. da wird aus Bio Geld gemacht , und da wird aus Scheiße Geld gemacht.

verarscht wird man von hinten bis vorne warum ? GELD !

ein ist sicher. Wir machen uns selbst zu nichte .

Meine Persönliche Meinung


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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Sa 13. Jun 2015, 12:40 
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Name: Thomas
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen es geht nur um das Geld und es wird weiter so gehen.
Sicher Wissen wir nicht womit Bauer Franz seine Tiere füttert Fakt ist aber das selbst die Tierfutter Industrie ein ganz Böses Spiel damit treibt siehe BSE Und für die Tierliebenden/Besitzer unter euch kauft mal das Büchlein von Hans- Ulrich Grimm "Katzen würden Mäuse Kaufen" nix für weicheier
https://www.youtube.com/results?search_ ... rich+Grimm
darin hat er aufgedeckt was die Fa. Masterfood den Haustieren an tut. In diesen Bericht geht es in erster Linie um Tiernahrung aber auch um unsere

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Mo 3. Aug 2015, 10:20 
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Schwieriges Thema. Ich esse gerne Flaaaaisch, aber auch Salat (z.B. Fleischsalat, oder Wurstsalat :lachen: ). Aber so einiges läuft da sowas von schief, dass ich den Menüplan doch ziemlich umgekrempelt habe.
Schaut euch mal den Film "Samsara" an, die Food-Sequence:

https://vimeo.com/73234721

Fressen, fressen, fressen, und danach zur Fettabsaugung. Das ist die moderne Variate von Neros Kotzrinne im Palast. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Di 4. Aug 2015, 08:57 
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Team Maulwurf
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Wir brauchen uns nicht zu wundern - alle wollen andauernd Fleisch fressen und dann soll es ja auch immer schön billig sein. Wenn ich schon die Werbung höre: 1 kilo Schweinefleisch, nur zweineunundneunzich, jetzt bei Real und nur heute!
Billich und Fleisch muss es doch für die Mehrzahl der Bevölkerung sein. Einen angemessenen Preis (bei angemessener Qualität) will doch keiner zahlen.
Warum schliessen überall die ECHTEN Bäcker? Weil "Backfactory" und der Scheiss aus dem Discounter billiger sind. Qualität interessiert nicht, billig muss es sein.
Wir sind selber schuld und müssen uns an die eigene Nase fassen. Denkt daran wenn ihr das nächste Mal Grillfleisch fürs Wochenende kauft. Bei Aldi oder beim Metzger (der Euch sagen kann woher er das Fleisch hat)? Zu teuer? Wie wäre es dann mit etwas weniger? Selber entscheiden.

_________________
Gruß, Thorsten

Sei Pilot, nicht Drohnen-Benutzer.

Die coolsten Videos von überhaupt und sowieso: https://www.youtube.com/channel/UClpSni ... -a3i4folnA


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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Di 4. Aug 2015, 09:28 
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Name: Michael
Wir haben auch diesesmal wieder 14kg Rindfleisch von ganzjährig freilaufenden Black Angus und Hereford Rindern aus Paraguay mitgebracht. 10kg davon liegen eingeschweisst im Kühlschrank zum Nachreifen, und kommen dann ins Gefrierfach. Die anderen 4kg kommen in Goretex-Beutel zum trockenreifen (Dry Age), das wird eine Weile dauern. Wenn es fertig ist, kommt es für 45 Sekunden pro Seite bei 900°C in den Beefer. Das ist kein Geschmack, sondern eine Offenbarung :grillen:

So sieht so ein Steak aus, wenn es noch mobil ist:

Bild

Hab mal in einer Herde gestanden, schon beeindruckend. 1300kg Gewicht, davon 400 Stück um einen herum. Man hofft darauf, dass nichts unerwartetes passiert :lachen:
Das ist so ziemlich das einzige Fleisch, das ich esse. Alternativ noch das Number One Dry Aged vom Edeka, aber nur wenn das "richtige" weggefuttert ist. Schwein und Geflügel: No way. Ebenso keine Eier, die Haltung der Tiere ist einfach nicht mit dem Gewissen vereinbar.
Wenn man sieht, wie die mit den Hühnern in Samsara umgehen :shock: . Und die arme Sau sieht auch nicht wirklich glücklich aus. :x

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Di 4. Aug 2015, 12:55 
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Bio ist hald auch so eine Sache, ich komm aus der Branche und kann euch garantieren, dass zwischen "nur"-Bio und den Anbauverbänden wie Bioland, Demeter, Naturland, etc nochmal ein Unterschied liegt der genau so groß, wenn nicht sogar größer als der von Konventionell zu EU-Bio ist.

Wer beim Aldi Bio kauft hat eh nicht verstanden worum es geht...

Wegen Bio und Teuer, schaut euch mal ganz genau eine Wertschöpfungskette (inklusive der Mitarbeiter) im Biobereich (nicht Aldi oder ähnliche, ich meine richtiges Bio mit Anbauverband) an und dann eine Konventionelle "Wert"schöpfungskette. Die Unterschiede könnten nicht gravierender sein. Man erkennt wenn man einen Blick hinter die Kulissen hat dass echtes Bio nicht zu teuer ist, konventionelles ist einfach viel zu billig. Das hört man nur nicht gern, denn geiz ist geil...
Wenn man nach hochwertigen Lebensmitteln sucht kommen die meisten aus Familienbetrieben und werden von langfristig beschäftigten Fachkräften Handwerklich hergestellt. Da gibts nur wenig Industrie bei der sich der Vorstand die Taschen mit mehr Geld füllt als man ausgeben kann und die die Mitarbeiter am Existenzminimum halten.
Aus einem Führungskräfteseminar:
Zitat:
Ein gut bezahlter Mitarbeiter wird sich immer wieder mal beschweren und irgendeine verbesserung seiner Situation fordern, ein schlecht bezahlter Mitarbeiter wird sich nie ernsthaft beschweren, sein Arbeitsplatz ist seine Existenz, er kann es sich nicht leisten diesen aufs Spiel zu setzten.


Ich ess auch gerne Fleisch, aber wenn dann solls auch richtig gutes sein und ich will sicher sein können dass die Tiere artgerecht gehalten wurden und nur gesund und mit Respekt zur schlachtbank geführt werden. Wenn ich Artgerecht sage meine ich das was man unter Artgerecht verstehen sollte und nicht das was der Gesetzgeber als Artgerecht definiert (das ist eh der blanke Hohn). Ich kenn meinen Metzger genau...
Wenns gutes Fleisch ist dann bin ich auch mit etwas weniger zufrieden. Das freut auch den Geldbeutel.

Auch geschmacklich liegen teilweise Welten zwischen den Produkten Konventionell<->Bio. Man merkt den Unterschied am Anfang nicht so, aber wenn man sich mal ein paar Monate von Bio ernährt hat, dann wundert man sich schon wie man das früher genießen konnte. Ich z.B. bekomme einfach keinen Konventionellen Käse runter... Das hat mit Käse oft nicht mehr viel gemeinsam...

Echtes Bio ist so viel mehr als nur ein Zusatzstoff- und Pestizidfreies Lebensmittel

Noch ein Zitat von mir im bezug auf "Bio ist teuer":
Zitat:
Konventionelle Lebensmittel sind auch nicht billiger, den Preis bezahlt nur jemand anderes...

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Di 4. Aug 2015, 14:13 
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Ich bin seit fast 20 Jahren kein Fleischesser mehr. Wenn ich mir das angucke wird mir schlecht und ich weiß warum. Dafür esse ich Fisch. Ich bin mit Verantwortlich das es in Somalia Piraten gibt.
Hier kann ich nur sagen, man kann nicht an allen Fronten kämpfen. Und weder jeder nur ein Wenig dazu beiträgt wird es vielleicht auch noch mal. Bei der Population auf der Erde denke ich aber eher nicht. Wir sind einfach zu viele.

Über Bio werde ich mir noch mal ein wenig Gedanken machen. Der wirklich einzige Grund warum ich nicht zum Bauer um die Ecke fahren ist Faulheit und Gewohnheit.

... Muss mich hier noch mal ein wenig Refaktorisieren. :)

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Gruß

Ingo


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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Di 4. Aug 2015, 14:48 
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Name: Michael
vl5 hat geschrieben:
Ich bin seit fast 20 Jahren kein Fleischesser mehr. Wenn ich mir das angucke wird mir schlecht und ich weiß warum. Dafür esse ich Fisch. Ich bin mit Verantwortlich das es in Somalia Piraten gibt.


Nicht nur das. Auch für die leergefischten Meere, aussterbende Tierarten dort u.s.w. :winken:
Das Problem ist wohl wirklich die Weltbevölkerung, plus die Art und Weise, wie man isst.
Muss man futtern, bis man satt und rund ist? Oder reicht es, bis zur nächsten Mahlzeit keinen Zusammenbruch wegen Unterzuckerung zu haben?
Auch noch eine Todsünde: Diesen blöden E10 (oder mehr) Sprit tanken. Nahrungsmittel im Tank sind der Untergang. Und je teuerer pflanzliche Grundnahrungsmittel aufgrund dieses Wahnsinns werden, um so mehr steigen ganze Länder um auf tierische Alternativen. Der chinesische Ansatz ist da allerdings recht pragmatisch: Als es dort eine Invasion von Riesenquallen gab, wurden diese kurzerhand zur Delikatesse erklärt. Hatte sich wohl schnell erledigt, das Problem :lachen:

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Di 4. Aug 2015, 15:55 
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Bioenergie ist wahrlich ein schlechter Scherz...

Ich hab mich schon mit Biolandwirten unterhalten die dringend benötigte Flächen nicht erweitern können weil der Bauer der (Boden auslaugenden) Mais für Biogasanlagen anbaut einfach mehr zahlen kann... Betrifft sicherlich aus konventionelle Landwirtschaft, aber davon haben wir mehr als wir brauchen...

Übrigens, seit 3 Jahren haben wir massive Versorgungsschwierigkeiten mit Dinkel, sowol Bio als auch Konventionell. Mein Hauptlieferant kann seit April nicht mehr liefern, aber Biogas ist soooo gut!!! :evil:

Wir (v.a. Bayern, aber trifft genau so auch DE als ganzes) exportieren unmengen Landwirtschaftliche Erzeugnisse, weil wir so viel mehr produzieren als wir essen können, aber Biolebensmittel müssen wir importieren, weil eine fehlgeleitete Subventionspolitik immer noch auf konventionelle Großbauern ausgerichtet ist, Kleinbauern und Biobauern (die ja prinzipbedingt kaum die möglichkeit haben wirklich groß zu werden) haben das nachsehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Mi 5. Aug 2015, 17:10 
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Fleischesser und kognitive Dissonanz - das passt gut zusammen.

Übrigens, schaut mal hier:
http://rette-die-natur.ning.com/group/e ... ches-china


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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Do 6. Aug 2015, 07:39 
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fpvler hat geschrieben:
Fleischesser und kognitive Dissonanz - das passt gut zusammen.
:roll: :?:

Regel 1 zum Thema Mahlzeiten: Wenn nichts dafür gestorben ist, ist es nur ein Snack. :lachen:

Hier ein interessantes Exemplar, hat seine Ernährung weitreichend umgestellt. Interessante Ansätze, wenn auch sehr drastisch:
http://robrhinehart.com/?p=1331
Essen als sinnlose Zeitvergeudung, der Geschmack als unnötige Verführung, mehr zu essen als eigentlich nötig wäre. Der Ansatz, dieses mit einer geschmacklosen Nährstoffpampe zu umgehen, hat durchaus was. Man schluckt es schnell herunter, damit man sich nicht unnötig mit diesem Erlebnis befassen muss. Kein Kochen, keine Küche nötig, keine verderblichen Lebensmittel im sinnlos gewordenen Kühlschrank. Für das Geschmackserlebnis dafür öfters ins Restaurant gegangen. Interessante Grundsatzfrage: Ist der Genuss am Essen sinnvoll und nötig? Wieviel Zeit kann man sparen, wenn man "Geschmack" nicht als Voraussetzung für eine Ernährung sieht?

(es wäre nichts für mich, aber ich setze mich gerne mit radikal anderen Ideen auseinander)

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Do 6. Aug 2015, 09:47 
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Weils grad passt...

Sanifair Werbung parodiert:
https://www.facebook.com/quer/videos/10152880638755728/

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Do 6. Aug 2015, 10:12 
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WDZaphod hat geschrieben:
fpvler hat geschrieben:
Fleischesser und kognitive Dissonanz - das passt gut zusammen.
:roll: :

Ich denke, du bist sicherlich gegen Massentierhaltung und Tierquälerei? Stört es dich wirklich nicht, dass Tiere nach einem elendigem Leben nur zum Verzehr getötet werden? Die wenigsten Fleischesser würden dies selber tun. Das einzig valide Argument fürs Fleischessen ist "Ich will", lediglich eine primitive Befriedgung der Bedürfnisse, mit Ausblendung anderer Einstellungen zum Thema ... ich nenne das Gehirnakrobatik. Und kognitive Dissonanz, welche xxxrier und xxxaner nicht ertragen können.

Generell herrscht ein fetter blinder Fleck bei Fleischessern, man verdrängt diesen oder bemerkt man tatsächlich nicht. Es ist genauso wie die dämliche unlösbare Diskussion als Atheist mit überzeugten Theisten.


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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Do 6. Aug 2015, 10:19 
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Name: Jörg
fpvler hat geschrieben:
Es ist genauso wie die dämliche unlösbare Diskussion als Atheist mit überzeugten Theisten.

Genau. Darum lasst es doch einfach sein :winken: . Übt Toleranz, lasst jedem seine Meinung und versucht nicht, den anderen umzustimmen. Denn das schafft ihr durch Diskussionen im Netz sowieso nicht. Und in einem FPV-Forum ist das nicht anders.

Gruß Jörg

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Do 6. Aug 2015, 11:00 
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Name: Michael
fpvler hat geschrieben:
Ich denke, du bist sicherlich gegen Massentierhaltung und Tierquälerei?


Absolut! Ich verstehe allerdings nicht, was das mit Fleischgenuss zu tun hat?

Zitat:
Stört es dich wirklich nicht, dass Tiere nach einem elendigem Leben nur zum Verzehr getötet werden?


Interessanter Diskussionsstil, eine vorgefertigte Meinung in eine Frage einzubauen. Typisch für Extremisten jeglicher Art.
Nein, mich stört es nicht, dass Tiere nach dem Leben zum Verzehr getötet werden. Genauso, wie mich das Pflücken von Apfeln zum Verzehr nicht stört. Mich stört ein elendiges Leben davor, und ich versuche, soetwas zu vermeiden bzw. nicht zu unterstützen.

Eine Kuh, die Ihr Leben auf einer riesigen Steppe verbracht hat, und am Schluss ohne Vorwarnung auf dieser Steppe per Schuss erlegt wurde, hat nie gelitten. Wenn man dann noch Sorge trägt, möglichst viel davon sinnvoll zu verwerten, ist kaum etwas verwerfliches daran zu entdecken.

Zitat:
Das einzig valide Argument fürs Fleischessen ist "Ich will", lediglich eine primitive Befriedgung der Bedürfnisse, mit Ausblendung anderer Einstellungen zum Thema ... ich nenne das Gehirnakrobatik. Und kognitive Dissonanz, welche xxxrier und xxxaner nicht ertragen können.


Dieses "einzige" Argument hält sich komischerweise recht hartnäckig bei Mensch (und Tier) über viele 100.000 Jahre? Tiere essen ist nicht das Problem. Wie man mit Lebewesen umgeht schon ehr. Mir würde auch nie einfallen, einen Vegetarier bekehren zu wollen. Schon ehr aber, einen Käufer von 1.99/kg Schweinehack zu fragen, ob es wirklich sein muss, das zu unterstützen.

Zitat:
Generell herrscht ein fetter blinder Fleck bei Fleischessern, man verdrängt diesen oder bemerkt man tatsächlich nicht. Es ist genauso wie die dämliche unlösbare Diskussion als Atheist mit überzeugten Theisten.


Nein, das kann man nicht vergleichen. Einem imaginären Freund zuzuhören, ist Sache für einen Psychologen. Die Diskussion, ob es sinnvoll ist, sich ohne Fleisch zu ernähren, b.z.w. wie man das ohne Mangelerscheinungen hinbekommt, ist eine objektive und nachvollziehbare, die man sowohl aus medizinischer als auch ethischer Sicht führen kann/muss. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Do 6. Aug 2015, 19:20 
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Ja, viel relevanter ist das Leben vor der Schlachtung und nicht das Schlachten selbst. Viele Menschen legen viel Wert darauf und essen trotzdem ihr Aldischwein, du vielleicht auch. Das passt nicht zusammen. Mich als Extremisten zu titulieren finde ich schon überzogen. :mrgreen: (Kognitiv dissonante) Fleischreligiöse erklären Menschen, die Fleischverzehr meiden, immer als Ökofaschisten..das erhält die widersprüchliche Einstellung zum Fleischkonsum trotz Aufzeigen logischer Inkonsistenzen. Eine wahre Kunst eben, darum schrieb ich von Gehirnakrobatik.

Und weiter diskutieren hat keinem Zweck, Fleischreliöse sind Betonköpfe wie militanten Theisten..aufgründ von Verblendung,Dummheit oder schlicht Verdrängung.


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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Do 6. Aug 2015, 21:44 
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Nun ja das schlachten selbst ist durchaus auch relevant. Zwar ist das Leben wichtiger, aber die Fleischqualität leidet schon sehr. Würde man 2 Tiere nehmen, beide von der Weide, eines auf eben jener geschossen, das andere über hunderte Kilometer transportiert, ggf ruhiggestellt weils ausflippen wird wenn die sicherheit der gewohnten umgebung fehlt. danach für ein paar Stunden in Gitterboxen zum "entspannen" gesperrt und dann doch wieder mit Elektroschocker (auch wenns verboten ist, aber ohne den Dingern funktioniert akkordarbeit nun mal nicht richtig) durch gänge getrieben und wenn der Bolzen gesetzt wird leidet das Vieh an Schmerzen und hat Panik.

Und jetzt ne Blindverkostung.

Natürlich ist fürs Tier das Leben wichtiger, aber lieber "klick" licht aus als so eine Tortur durchzumachen. Ich finde beides ist wichtig, für unseren Genuss genau so wie fürs Tier.

Ich merk den Unterschied immer dann wenn meine Schwiegereltern sehr spontan Grillen und ich nicht dazu gekommen bin für mich und meine Frau Fleisch zu holen.
Es schmeckt einfach nicht, es kaut sich schon unangenehm und bei jedem Bissen zwickt das Gewissen und ein bischen Ekel. Das schlimme ist, es wird ganz langsam immer schlimmer.

Trotzdem möchte ich niemandem meine Meinung aufzwingen, jeder muss es am Ende für sich selbst entscheiden. Dennoch finde ich es extrem wichtig dass diese ewige Diskusion aufrecht erhalten wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Fr 7. Aug 2015, 07:53 
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Name: Michael
fpvler hat geschrieben:
und essen trotzdem ihr Aldischwein, du vielleicht auch. Das passt nicht zusammen.


Wie bereits geschrieben, gibts bei mir weder Schwein, noch Vogel auf dem Grill. Nicht des Geschmacks wegen, sondern weil das die Hauptverlierer der Massentierhaltung sind. Ich esse ausschliesslich Fleisch von südamerikanischen Freiland-Rindern, selbst mitgebracht und nicht auf irgendwelche Aussagen von Firmen verlassend.
Und da Fluggepäck begrenzt ist, reguliert sich mein Fleischkonsum damit so ziemlich von selbst. No1 Dry aged mal ausgenommen, das gibts in Südamerika leider nicht. Aber das versuche ich gerade zu ändern :)

Zitat:
Mich als Extremisten zu titulieren finde ich schon überzogen. :mrgreen: (Kognitiv dissonante) Fleischreligiöse erklären Menschen, die Fleischverzehr meiden, immer als Ökofaschisten..


Nein. Missverstanden fühlende Minderheiten kommen so gut wie immer mit dem gleichen Trick der Revers-Diskriminierung.
"Ich bin Moslem, darf kein Schwein essen, und wenn Du es isst, bist Du ein (wasauchimmer)-Faschist, und diskriminierst mich. Darum darfst Du kein Schwein essen. " Der Diskriminierungsvorwurf als Mittel der Diskriminierung.
Selbes hier. Du darfst Blumen essen, wann und wieviel auch immer Du willst. Das erfordert nicht einmal Toleranz, dafür ist es schlicht zu unerheblich. Obwohl absolut nicht mein Ding, interessiert mich aufgrund naturgegebener Neugierde sogar ernsthaft, aus welchen Beweggründen Du zum Vegetarier / Veganer / ??? wurdest. Ist es, weil Du den Fleischgeschmack nicht magst? Ist es generelle Tierliebe? Oder ist es "nur" die Ablehnung der Massentierhaltung (mit der ich 100% konform gehe)?
Wenn es ein Gemisch aus allem ist, was ist der Schwerpunkt? Ist es einfach nur der Drang, anders sein zu wollen, und mangels anderer spezieller Fähigkeiten oder Eigenschaften wurde halt diese leicht zu verteidigende, maximale Empörung hervorrufende Opferrolle gewählt?
Die obengenannte Taktik solltest Du allerdings stecken lassen, die funktioniert nicht. Ich bezeichne Dich (noch) nicht als Ökofaschisten, solange Du Dich genauso ein meinen Speiseplan einmischst, wie ich es in Deinen tue. Unbetroffen dabei aber wie gesagt die Tierquälerei in Massentierhaltungsbetrieben und auf dem Weg zur Schlachtung. Wäre diese Misshandlung unvermeidbar, würde ich sicher ebenso über einen Fleischverzicht nachdenken. Oder selbst Nutztiere halten, und es besser machen.

Zitat:
Betonköpfe ... militanten Theisten... Verblendung ... Dummheit ...Verdrängung.


Die typisch hohlen Phrasen von jemanden, der keine Argumente hat. Vergessen wurde noch die Nazi-Keule, z.B. ein vergleich mit einem KZ oder sowas. Hirnloses um-sich-schlagen gegen einen nicht vorhandenen "Gegner", bzw. Missionierungsversuche dessen.

Achja, falls der Fleischverzicht nicht auf Geschmack beruht (warum gibt es soviele Vegi-Grilldinger mit "authentischem Fleischgeschmack"?):
Wie schaut's denn moralisch bei verwertetem Roadkill aus? Reh aus Versehen geplättet, und das dann auf den Grill geworfen? Das Tier wurde nicht zum Verzehr gehalten, hat (bis auf die letzten Millisekunden) nie gelitten oder Angst gehabt, und hat immer in der Natur gelebt. Würdest Du an solch einem Mahl teilnehmen?



duzt hat geschrieben:
Es schmeckt einfach nicht, es kaut sich schon unangenehm und bei jedem Bissen zwickt das Gewissen und ein bischen Ekel. Das schlimme ist, es wird ganz langsam immer schlimmer.


Das liegt am Alter, und der oftmals damit einhergehenden Weisheit (oder einfach nur Erfahrung). Es wird schlimmer, weil man mehr darüber nachdenkt. Und weil man oftmals erst dann die finanziellen Mittel einsetzen möchte, um etwas dagegen zu tun. Ich hab Verständnis für den Studenten, der die Aldi-Bratwurst für 1.99 kauft, weil das Geld sonst nicht für die Disco reicht. Ich hab kein Verständnis dafür, 120 Euro pro Tankfüllung in das Auto zu rüsseln, um danach 20Eur am Fleisch zu geizen, oder wegen noch weniger Geld Eier aus Kafighaltung zu kaufen.
Unser Hobby hier könnte man in dem Zusammenhang auch nennen. 500Eur/Monat für Spielsachen ausgeben, aber keine 50Eur mehr für artgerechteres Grillgut ausgeben ist vielleicht auch etwas für die guten Vorsätze für 2016 :winken:

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 Betreff des Beitrags: Re: bon appetit
BeitragVerfasst: Fr 7. Aug 2015, 12:36 
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WDZaphod hat geschrieben:
Das liegt am Alter, und der oftmals damit einhergehenden Weisheit (oder einfach nur Erfahrung). Es wird schlimmer, weil man mehr darüber nachdenkt. Und weil man oftmals erst dann die finanziellen Mittel einsetzen möchte, um etwas dagegen zu tun. Ich hab Verständnis für den Studenten, der die Aldi-Bratwurst für 1.99 kauft, weil das Geld sonst nicht für die Disco reicht. Ich hab kein Verständnis dafür, 120 Euro pro Tankfüllung in das Auto zu rüsseln, um danach 20Eur am Fleisch zu geizen, oder wegen noch weniger Geld Eier aus Kafighaltung zu kaufen.
Unser Hobby hier könnte man in dem Zusammenhang auch nennen. 500Eur/Monat für Spielsachen ausgeben, aber keine 50Eur mehr für artgerechteres Grillgut ausgeben ist vielleicht auch etwas für die guten Vorsätze für 2016 :winken:


Geh mal über nen Aldi-Parkplatz und schau dich um welche Autos dort stehen. Das bestätigt deine Aussage.

Der Deutsche muss immer das beste/neueste/beeindruckenste haben, aber am Essen spart er. Ist ja auch logisch, der Nachbar schaut ja nicht in seinen den Kühlschrank.

Die Deutschen geben meines Wissens prozentual vom Einkommen in der EU am wenigsten für Lebensmittel aus. Quelle kann ich leider nicht angeben, ich hab da vor ~3-4 Jahren mal in ner Fachzeitschrift was gelesen.

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