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BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2016, 11:54 
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Es will mir noch immer nicht in den Kopf, wie PLA bei solchen Temperaturen funktionieren kann. Wenn das bei 190 Grad nicht schnell genug aus der Düse kommt, dann ist die Druckgeschwindigkeit zu hoch. Wenn das Hotend natürlich +/- 30 Grad neben der Soll-Temperatur liegt, dann ist das kein Wunder.
Ja, man kann PLA schnell durch 240 Grad Hotend drücken, dann ist die Verweildauer einfach kurz genug, damit es nicht zu heiss wird. Aber bei längeren Wegstrecken ohne Vorschub verbrennt das Zeug schlichtweg. 240 Grad sind zu heiss! 190 Grad und 60mm/sec, und das fliesst wie Honig :)
Als ich meinen Prusa vor 6 Jahren gebaut hatte, hatte ich mit ABS angefangen, und bin erst später auf PLA umgestiegen. Da hatte ich exakt genau die gleichen Probleme mit dem Verstopfen...

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BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2016, 12:01 
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Habe Filament dass lässt sich bei 190°C drucken, aber ich habe auch welches das lässt sich erst ab 205°C drucken, da es davor viel zu zäh ist.
Und manches muss man mit 215°C drucken, damit sich die Layer überhaupt richtig schön Verbinden, das kriegt man aber nur mit 1 Perimeter Drucken raus.

PLA ist halt nicht PLA, jeder Hersteller mischt es etwas anders und der eine tut mehr oder weniger recyltes Material hinzu...

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 02:17 
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Sagt mal Jungs,

wie kann man Über- und Unterextrusionen gleichzeitig haben?
Hab eben mal ein Test-Flügel-Segment von 3DLabPrint in PETG auf das Heizbett zaubern wollen, musste aber den Extrusion-Multiplier um ca. 20% hochdrehen, um den Spalt zwischen den Perimetern wegzubekommen. Einige kurze Infill-Abschnitte ließen sich sonst auch gar nicht drucken, weil kaum Material aus der Düse kam.
Gleichzeitg habe ich die Temperatur auch noch auf 230°C hochgesetzt und nun habe ich nachwievor Lücken in einigen Infills und Blobs in den Perimetern und Aufhäufungen an Stellen mit Solid-Infill.
Das kann doch nicht richtig sein?!

Filament-Durchmesser stimmt und ist sehr konstant, E-Steps sind auch kalibriert.

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Viele Grüße
Maren

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 07:37 
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Geht es um die P47 Slic3r Version oder benutzt Du einen anderen Slicer?


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 08:10 
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Beiträge: 1415
Wowbagger hat geschrieben:
Geht es um die P47 Slic3r Version...?


Volltreffer!
Ich nutze dazu den Slic3r in der Prusa-Version.

Unterextrusionen bzw. Spalte zwischen den Perimetern und mittelmäßiges Layerbonding hatte ich bislang bei anderen Teilen auch, bloß war es da egal...

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Viele Grüße
Maren

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 08:34 
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Bei mir (Slic3r 1.3.0dev aktuell von Github, aber auch 1.2.9stable) funktioniert es auch nicht. Ich stehe mit dem Support im Kontakt.

Wenn ich die Testfläche drucke, dann kommt bei den "Rippen" und der äußeren Schale viel(!) zu wenig Material aus dem Extruder, praktisch nur Tröpfchen. Drucke ich einfach einen Würfel mit den gleichen Einstellungen und 1 Perimeter klappt das problemlos.

Ich habe mir sowohl die normale P47 als auch die Slic3r-Version in netfabb angeschaut und vermessen. Warum die normale Version nicht im Slic3r funktioniert, ist da klar. Die äußere Schale der Fläche z.B. ist nicht manifold und hat nur eine Außenseite, aber keine Innenseite. Auf jeden fall haben die "Rippen" bei der normalen P47 eine Dicke von ca. 0,4mm.

In der Slic3r-Version haben Rippen und äußere Schale eine Dicke von ca. 0,24mm. Dann versucht der Drucker eine 0,24mm breite Wand mit einer 0,4mm Düse zu drucken. Kann man auch entsprechend im Gcode sehen, dass da viel zu wenig extrahiert wird. Das geht natürlich schief. Stelle ich den Flow auf 0,42mm/0,24mm=175%, dann funktioniert der Druck und die Wände in der Realität sind auch 0,42mm. Allerdings sind dann alle Wände, die im Modell dicker angelegt sind, viel zu dick und somit z.B. der Rumpf zu schwer.

Ich vermute (auch aus der ersten Antwort des Supports), dass die wollen, dass eine im Modell 0,24mm dicke Wand vom Slic3er automatisch dicker (quasi Mindestdicke 0,42mm) gedruckt werden. Sie meinen, dass dazu der Parameter "Detect thin walls" wäre. AFAIK macht dieser Parameter aber etwas anderes. Zudem irritiert mich auch die Einstellung der Druckbreite für den ersten Layer von 120%. Wie ich es verstehe, wollen Sie damit mehr Material herauspressen für eine bessere Haftung. Allerdings heißt 120% beim Slic3r an der Stelle nicht 120% der normalen Breite oder 120% des normalen Materials, sondern 120% von der Schichtdicke (keine Ahnung, warum die das so definieren). D.h. der erste Layer würde mit 0,25mm*120%=0,3mm Breite gedruckt. Das ist auch Unsinn.

Ich vermute fast, dass die einen Bug in einer bestimmten Version von Slic3r ausnutzen, welche Wände unterhalb der Perimeterbreite "automatisch" zu dick druckt. Ein ähnliches Problem gibt in 1.2.9 ja auch mit dem Gap infill.


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 09:03 
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Aaaah, das würde vieles erklären!
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Da habe ich abgebrochen...

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Maren

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 09:17 
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Ja, sieht bei mir ähnlich aus. Teilweise bei der äußeren Hülle aber so Tröpfchenmuster. Kann man schwer beschreiben, kann ich jetzt auch nicht mehr fotografieren, weil schon entsorgt. Muss ich aber eh nochmal drucken, da der Support ein Foto sehen will. :)

Im Prinzip ist aber ein Probedruck gar nicht nötig. Ich kann schon im erzeugten Gcode mir eine von den "Rippen" heraussuchen und schauen, wie viel da pro mm Strecke extrudiert wird. Da kann sich schon sehen, ob es geht.
Z.B. habe ich bei 0,2mm Schichtdicke und 0,42mm Breite eine Extrusion von ca. 0,030mm Filament pro mm Strecke.
Bei der "Rippe" und der äußeren Haut habe ich da nur 0,017mm Filament pro mm Strecke. Viel zu wenig. Mein Slic3r versucht also tatsächlich 0,24mm dicke Wände zu drucken...

Ich werde heute Nachmittag noch mal ein wenig mit den Slic3r Versionen herumspielen und einen Druck für den Support machen. Weiter als wie bei Deinem Foto habe ich auch nicht gedruckt. Ist ja sinnlos.


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 09:23 
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Wowbagger hat geschrieben:
Ja, sieht bei mir ähnlich aus. Teilweise bei der äußeren Hülle aber so Tröpfchenmuster. Kann man schwer beschreiben, kann ich jetzt auch nicht mehr fotografieren, weil schon entsorgt. Muss ich aber eh nochmal drucken, da der Support ein Foto sehen will. :)

Im Prinzip ist aber ein Probedruck gar nicht nötig. Ich kann schon im erzeugten Gcode mir eine von den "Rippen" heraussuchen und schauen, wie viel da pro mm Strecke extrudiert wird. Da kann sich schon sehen, ob es geht.
Z.B. habe ich bei 0,2mm Schichtdicke und 0,42mm Breite eine Extrusion von ca. 0,030mm Filament pro mm Strecke.
Bei der "Rippe" und der äußeren Haut habe ich da nur 0,017mm Filament pro mm Strecke. Viel zu wenig. Mein Slic3r versucht also tatsächlich 0,24mm dicke Wände zu drucken...

Ich werde heute Nachmittag noch mal ein wenig mit den Slic3r Versionen herumspielen und einen Druck für den Support machen. Weiter als wie bei Deinem Foto habe ich auch nicht gedruckt. Ist ja sinnlos.


Irgendwo habe ich gerade gesehen, dass jemand mit 0,2mm dicken Schichten wesentlich bessere Ergebnisse erzeugt hat, als mit den in der ini vorgegebenen 0,25mm. An der falschen Slic3r-Berechnung ändert das dennoch nix.

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Viele Grüße
Maren

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 09:30 
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Ja, habe ich auch gelesen. Wobei das eher ein Problem beim Ansetzen einer neuen Bahn ist, was man mit etwas zusätzlichem Vorschub nach einem Retract auch in den Griff bekommen sollte.

Den ersten Druck hatte ich mit den vorgeschlagenen 0,25mm gemacht, danach mit 0,2mm, weil ich meist damit drucke. Hat aber auf das eigentliche Problem und das Druckbild praktisch keine Auswirkungen.


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 10:12 
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Hast du es mal mit manueller Extrusionsbreite versucht?

Ein anderer Slicer macht das daraus:
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Braucht definitiv Finetuning, scheint aber generell besser zu sein...

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Viele Grüße
Maren

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 10:19 
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Beiträge: 735
Maren hat geschrieben:
Hast du es mal mit manueller Extrusionsbreite versucht?


Was meinst Du?

Zitat:
Ein anderer Slicer macht das daraus:
Bild
Braucht definitiv Finetuning, scheint aber generell besser zu sein...


Das ist die Spitfire, also eine andere STL, oder?


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 11:44 
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Wowbagger hat geschrieben:
Maren hat geschrieben:
Hast du es mal mit manueller Extrusionsbreite versucht?


Was meinst Du?


In den Print-Settings, unter Advanced, da kann man doch die Extrusion Width für die verschiedenen Bereiche einstellen. Dort habe ich schon öfter 0.6mm für den Infill eingestellt , weil ich auch bei anderen Modellen sonst gelegentlich Lücken hatte, vermutlich wegen des höheren Speeds. Vielleicht hilft das hier ja auch? Im Profil, das 3DPrintLabs mitliefert, steht das auf 0="auto".

Zitat:
Das ist die Spitfire, also eine andere STL, oder?


Boah, ich dumme Nuss. Ja natürlich. Die Files heißen beide gleich und ich hatte wohl beide im Download-Ordner, einmal mit dem Zusatz "-Slic3r" und einmal ohne. Hab einfach das ohne genommen, ohne zu merken, dass das ein anderer Flieger ist :roll:

Wird heute Abend noch mal getestet.

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Maren

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 12:05 
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Beiträge: 735
Maren hat geschrieben:
In den Print-Settings, unter Advanced, da kann man doch die Extrusion Width für die verschiedenen Bereiche einstellen. Dort habe ich schon öfter 0.6mm für den Infill eingestellt , weil ich auch bei anderen Modellen sonst gelegentlich Lücken hatte, vermutlich wegen des höheren Speeds. Vielleicht hilft das hier ja auch? Im Profil, das 3DPrintLabs mitliefert, steht das auf 0="auto".


Ach so, das meinst Du. Ich dachte schon, Du meinst eine Option, die ich noch nicht kenne. :)
Ne, das nützt nichts. In dem Profil ist ja eine Breite von 0,42mm als Standard vorgegeben und dann werden auch 0,42mm für alle genommen. Für Perimeter nun manuell ich einmal 0,42mm zu erzwingen bringt keinen Unterschied (habe ich auch probiert).

Zitat:
Zitat:
Das ist die Spitfire, also eine andere STL, oder?


Boah, ich dumme Nuss. Ja natürlich. Die Files heißen beide gleich und ich hatte wohl beide im Download-Ordner, einmal mit dem Zusatz "-Slic3r" und einmal ohne. Hab einfach das ohne genommen, ohne zu merken, dass das ein anderer Flieger ist :roll:


In den anderen STLs sind die "Rippen" auch 0,4mm breit. Warum die die in den STLs für Slic3r dünner gemacht haben, erschließt sich mir nicht.

Die anderen Slic3r kommen halt mit den eigentlich defekten STLs klar und man kann die auch so einstellen, dass überlappende Teile nicht automatisch verbunden werden. Slic3r hingegen repariert die STL, vereinigt dann die "massive" Fläche mit den inneren Stützstrukturen und dadurch ist das Ergebnis kaputt.


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 12:36 
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Registriert: Fr 23. Okt 2015, 19:02
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Wowbagger hat geschrieben:
...

@Landflieger meinte mal zu mir, dass ein 3D-Drucker 'ne sinnvolle Anschaffung wäre, ich habe nur die Befürchtung, dass ich dann nix mehr raffe ... :lachen: Nur böhmische Dörfer hier ... :mrgreen:.

Muss man für bspw. einen Ultimaker 2+ auch die ganzen Begrifflichkeiten schon mit der Muttermilch aufgesogen haben? Ein Prusa-Bausatz o.ä. ist eher nichts für mich.

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Gruß: - Reinhard -


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 12:51 
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Registriert: Mi 27. Nov 2013, 03:01
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Auf der Internetseite von 3DLabPrint gibt es eine nette FAQ, dort stehen schon gute Hinweise https://3dlabprint.com/faq/
Und wenn du die Teile ohne größeren Aufwand und ohne massive Filamentverschwendung drucken willst, empfiehlt sich Simplify3D ;)
Bin mit der Edge540 bald durch, warte gerade nur auf neues Filament um weiter zu drucken. Bis jetzt musste ich kein Teil zweimal drucken.

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 14:16 
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Die haben mir geschrieben, dass sie mit diesen Einstellungen ständig erfolgreich drucken, deshalb sollte es eigentlich bei mir am Slicing selber liegen.

Ich habe noch mal alles neu gemacht, d.h. nochmal die alte 1.2.9 von slic3r.org heruntergeladen, nochmal die Konfiguration importiert, gesliced und: Es funktioniert. Die Rippen und Hülle werden nun mit 0,42mm Breite gedruckt und dann klappt es auch. :)

Zur Kontrolle habe ich mit den gleichen Einstellungen mit der aktuellen 1.3.0-dev gesliced und da sind Rippen und Hülle wieder so dünn wie in der STL. :(

D.h. die nutzen tatsächlich einen Bug in der 1.2.9-Version aus, welcher schmale Wände mit mind. der Perimeterbreite druckt.
Du benutzt doch auch nicht die originale 1.2.9, oder? Probier die mal.
Du brauchst ja auch nicht jedes mal drucken, sondern Dir einfach den Gcode anschauen, ob im ersten Layer die "Rippen" mit der gleichen Menge an Filament pro mm Strecke gedruckt werden wie die anderen Linien.

Ich habe dann das Profil an meinen Drucker und Filament angepasst und drucke gerade. Sieht endlich halbwegs vernünftig aus. Optimieren muss ich auf jeden Fall noch "Extra length on restart" für Retract. Die Layerbreite für den ersten Layer habe ich von 150% (=0,375mm) auf 0 gesetzt, denn warum der erste Layer dünner sein soll als die anderen (0,42mm) erschliesst sich mir nicht.

Trotzdem werde ich wohl mit weniger Schichtdicke (0,15-0,2) drucken. Die Verstärkungen laufen ja im 45°-Winkel hoch und bei 0,25mm Schichtdicke und 0,42mm Linienbreite ist die Überlappung ziemlich wenig. Dürfte die Qualität dieser Verstärkungen auch verbessern.


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 20:06 
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Registriert: Di 19. Nov 2013, 17:53
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Name: Thorsten
Target0815 hat geschrieben:
Wowbagger hat geschrieben:
...

@Landflieger meinte mal zu mir, dass ein 3D-Drucker 'ne sinnvolle Anschaffung wäre, ich habe nur die Befürchtung, dass ich dann nix mehr raffe ... :lachen: Nur böhmische Dörfer hier ... :mrgreen:.

Muss man für bspw. einen Ultimaker 2+ auch die ganzen Begrifflichkeiten schon mit der Muttermilch aufgesogen haben? Ein Prusa-Bausatz o.ä. ist eher nichts für mich.

zum Ultimaker kann ich nix sagen ... aber ich halte nen 3D-Drucker immer noch für ne sinnvolle Anschaffung :daumenhoch:

...allerdings: wenn man fertige stl's (die Dateien, die die Beschreibung des Objekts enthalten) benutzt, und der Ersteller einen Fehler in einer bestimmten Version der Slicing-Software (die das Objekt in "Druckersprache" übersetzt) ausnutzt, es aber keinem verrät, schafft das Fehlerpotential und erweckt den Forschertrieb ;)

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Schwerkraft ist ein Mythos ... die Erde saugt ...


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 20:21 
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Landflieger hat geschrieben:
[...] und erweckt den Forschertrieb ;)

Also für meinen Teil würde ich nur die fertigen Druckteile haben wollen; Forschung betreibe ich schon bei anderen Dingen zuviel ... Ich glaub, ich schreib Dir bei Bedarf besser wieder ... ;)

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Gruß: - Reinhard -


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 20:46 
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immer gerne :daumenhoch:

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