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 Betreff des Beitrags: Mini Talon als Quad-VTOL
BeitragVerfasst: Mo 5. Feb 2018, 20:18 
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Der Mini Talon wird nicht selten zum Quad - VTOL (Starten als Quadrokopter - Fliegen als Pusher mit ausgeschalteten Quadrokopter-Motoren) umgebaut. Bei Interesse: Greg Covey hat viel Erfahrung mit Quad-VTOLS https://discuss.ardupilot.org/t/mini-ta ... sion/19763

Mich interessiert, ob das Quad-VTOL Konzept grundsätzlich effizienter als andere Senkrechtstarter (Tailsitter, Tiltrotor) sind, da man am Quad zwar mehr überflüssiges Gewicht im Flächenflug mitschleppt, andererseits aber Vortrieb und Auftriebserzeugung jeweils kompromisslos optimieren kann.

Der günstig geschossene Mini Talon wird erst mal mit längs montierten Aluaufhängugnen der Quadmotoren aufgebaut. Die Aluprofile sollen bei Erfolg später gegen Carbon getauscht werden. Ich habe an 4s Antrieb gedacht, aber mit 2 Akkus. Einen für den Vortrieb und einen kleinen zum Schweben.

Mein Kollege Walter hat die Halterungen an den Flügeln fertig gestellt, ein weiterer Freund die Motorhalterungen 3d-gedruckt. Die Quadprops sollen nach unten gerichtet sein (leiser und einen Hauch effizienter).

Dateianhang:
bild1.jpg
bild1.jpg [ 50.47 KiB | 211-mal betrachtet ]


In den nächsten Tagen wird die "Lötorgie" losgehen, nämlich Servos/BLHeli ESCs/Stromversorung pro Flügel zu verkabeln.

Dateianhang:
tl1.jpg
tl1.jpg [ 279.15 KiB | 211-mal betrachtet ]


Danach wird Probeliegen von Pixhawk etc + Batterien im Rumpf erfolgen.

LG Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Mini Talon als Quad-VTOL
BeitragVerfasst: Mo 5. Feb 2018, 21:04 
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Rolf hat geschrieben:
Mich interessiert, ob das Quad-VTOL Konzept grundsätzlich effizienter als andere Senkrechtstarter (Tailsitter, Tiltrotor) sind,
Sehr schön! Wie willst genau du das vergleichen? Welche Parameter sollen verglichen werden? Ist ja immer schwierig, unterschiedliche Dinge sinnvoll zu vergleichen.
Rolf hat geschrieben:
Ich habe an 4s Antrieb gedacht, aber mit 2 Akkus. Einen für den Vortrieb und einen kleinen zum Schweben.
Warum diese zusätzliche Gewichts-, Fehler-, Platz-, und Flexibilitätseinschränkugs-Quelle?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mini Talon als Quad-VTOL
BeitragVerfasst: Mo 5. Feb 2018, 22:18 
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Ich bau das gerade ähnlich auf, allerdings mit einem EagleEye als Basis-Flieger anstatt Mini Talon. Ich werde jedenfalls nur einen Akku verwenden für beide Antriebe verwenden.

_________________
Gruß: - Reinhard -


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 Betreff des Beitrags: Re: Mini Talon als Quad-VTOL
BeitragVerfasst: Di 6. Feb 2018, 01:16 
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Rolf, kannst du die Propeller vom quad gleichmässig ausrichten?

Bremsen tun sie alle 4 ABER:
Die beiden vorderen verändern auf einem grossen %ualem Bereich die anströmung nicht unerheblich.
Abgesehen von der destabilisierenden Bremskraft was passiert bei Prop vorne LH in Flugrichtund u Prop vorne RH quer zur Flugrichtung? Der fall sollte tunlicht vermieden verden oder was meinst Du /Ihr?

Oder hab ich da zu viel Angst?
Gutes Gelingen u denk dran schwarz an rot und plus an minus :lachen:

Lg matze

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Mini Talon als Quad-VTOL
BeitragVerfasst: Di 6. Feb 2018, 21:26 
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Hallo Matze,

stehe gerade auf dem Schlauch , was meinst Du mit gleichmäßig ausrichten ? MEinst Du , wenn die Props abgeschlatet sind, wo sie dann stehen geblieben sind ?

(Kann ich aktiv nicht beeinflussen - am Trikopter Mozart steht der hintere Prop im Flächenbetrieb mal hier und da)

LG Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Mini Talon als Quad-VTOL
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 12:41 
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Ja genau das meine ich:

Dateianhang:
Unbenannt.JPG
Unbenannt.JPG [ 15.71 KiB | 136-mal betrachtet ]


hier steht der rechte prop genau im wind d.h. er bremst wenig
der linke steht quer bedeutet fuer eine RH Prop einen Abwind rumpfseitig und aufwind flügelseitig, die Bereiche werden also anders angestroemt und sind verwirbelt plus der wiederstand den di Latte auf der Linken Seite VOR dem SP erzeugt, das Fluegzeug giert nach links und verliert links dadurch zusaetzlich auftrieb.

soweit theoretische Überlegung, wie stark das ganze sein wird ist die Frage?
Auf der Skizze nimmt der Prop ja einen nicht unerheblichen Teil des Fluegels ein.
Evtl haben die beiden Blaetter weil unterschiedlich angestroemt auch unterschiedlichen wiederstand und der Prop dreht vom Wind in die beste Segelstellung? Beobachtest du sowas beim mozart?

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Mini Talon als Quad-VTOL
BeitragVerfasst: Do 8. Feb 2018, 01:26 
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Ohne Motorbremse würden die Propeller doch ohnehin wie bei einem Tragschrauber mitdrehen?

Das Problem könnte man aber auch über solche Multikopter-Faltpropeller lösen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mini Talon als Quad-VTOL
BeitragVerfasst: Do 8. Feb 2018, 18:22 
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Emk bremse = elektromagnetische kurzschluss bremse
D h bremsen nur bei bewegung
Die propeller sind also im stillstand nie gebremst.

Wenn alle propeller im flug rotieren dann wäre die effizienz ziemlich schlecht weil über die gesamten Kreisflächen gebremmst wird.

Kann jemand berichten wie sich die abgeschalteten Props real bewegen?
Ich bin sehr gespannt...

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Mini Talon als Quad-VTOL
BeitragVerfasst: Do 8. Feb 2018, 21:18 
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Name: Rolf
Die Props rotieren nicht. Der rausgekramte Film mit der Kamera hinten zeigt gut, dass der Motor "einrastet". Wo, ist reiner Zufall. Habe den Prop da schon quer, schräg , längs "eingerastet" stehen sehen.
phpBB [video]


Am Quad wird es wohl nicht anders sein. Funktionieren wird es wohl - aber wie Matzito schreibt, kostet Effizienz.

Speziell zum Mini Talon gibt es eine Menge Diskussionen, ob die Motoren längs am Flügel oder Quer am Rumpf befestigt werden sollten.
https://discuss.ardupilot.org/search?q=mini%20talon

Walter und ich haben uns hier an Matzito gehalten , dass der quer am Rumpf sicherlich noch schlechter ist als längs unter den Flügeln montiert.

Einige berichteten, dass bei Flügelmotage die Stabilität und aufschaukeln bei der Rücktranistion ein Problem sei.

Wir werden sehen.

@Target0815: berichte doch bitte von Deinem VTOL - wäre da gespannt auf Erfahrungsaustausch.

@Gewitterflieger fragte zu den geplanten 2 Akkus
Zitat:
Warum diese zusätzliche Gewichts-, Fehler-, Platz-, und Flexibilitätseinschränkugs-Quelle?

Weil ich mit beim Austesten der maximalen Flächen- Flugdauer/strecke weder Akkus noch Flieger kaputt machen möchte !!!

Hintergrund ist folgender: Bei der senkrechten Landung am Ende des Fluges und somit auch kurz vor dem Ende der Akkukapazität muss der Akku nochmals höchste Leistung abgeben - mehr muss ich nicht schreieben ?

a) Der Spannungseinbruch am Ende der Entladekurve kommt um so früher, je höher der Stromfluss
b) Beim Flächenflug mit deutlich niedrigerem Stromfluss kann ich also noch sehr lange fliegen, im zweifel ja sogar segelnd landen. Muss ich dann aber doch noch Höchstleistung abfordern, laufe ich deutliche Gefahr, dass der Akuu das nicht mehr liefern kann und zweitens schadet das dem Akku sehr.

DIe Idee mit 2 Akkus ist beim Fliegen mit dem Tricopter VTOL und dem Bellysitter gekommen. Jedesmal ist die Frage, wieveil kann ich noch im Flächenflug fliegen , damit am Ende der Flugzeit der Akku nicht einbricht.

Mit 2 Akkus wüsste ich, dass der "Senkrechtflug"-Akku nur für Start und Landung sicher noch genug Kapazität hat, egal wie weit ich den Flächenflug akku runter fliege.

Etwas schwer auszudrücken - aber mal sehen, was daraus in der Praxis wird.

LG Rolf


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