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BeitragVerfasst: Fr 15. Jun 2012, 09:06 
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Wer in Deutschland (und den meisten EU-Ländern) sicherstellen möchte, dass sein FPV-Flug legal ist, muss einiges beachten.

Frequenzen und Sendeleistungen
Frequenznutzungsplan der BNetz Agentur
Für unsere Video-Übertragung sind nur 2 Frequenzen ohne spezielle Lizenzen legal nutzbar.
5.8GHz (genauer gesagt nur der Bereich 5725MHz bis 5 875MHz) und 2.4GHz.
Die erlaubte Sendeleistung liegt für 2.4GHz bei 10mW und für 5.8GHz bei 25mW.
Diese Angabe bezieht sich auf die ERIP Leistung. Also nicht auf die reine Sender-Leistung, sondern, dass was am Ende aus der Antenne kommt.
Daher dürfen am Sender auch keine Antennen mit höherem Leistungsgewinn verwendet werden (zumal die Abstrahlcharakteristik dann immer an Homogenität verliert und am Sender wollen wir ja möglichst in alle Richtungen gleich stark senden).

Am Empfänger wird nicht gesendet, daher dürfen dort auch Antennen mit starker Richtwirkung und hohem Gain verwendet werden.

Spotter
Je nachdem, bei welcher Versicherung ihr eure Modellflugaktivität versichert habt (eine Versicherung für den Modellflug ist gesetzlich Pflicht!), benötigt ihr eine zweite Person als sogenannten "Spotter".
Dieser muss in der Lage sein, das Modell jederzeit übernehmen und landen zu können. Diese Vorgabe beinhaltet natürlich gleichzeitig, dass man nicht weiter weg fliegen darf, als der Spotter den Flieger noch gut erkennen kann.

Nun folgen die allgemeinen Regeln, denen auch jeder normale Modellflieger unterliegt.

Kontrollierter Luftraum
Außerdem darf man nicht in den kontrollierten Luftraum eindringen (geschweige denn in Flugverbotszonen fliegen). Dieser beginnt meistens ab Höhen von ca. 730 Metern und wird in der Nähe von Flughäfen stark herabgesetzt (im Netz kann man extra Karten (z.B. die ICAO Karten)finden, bei denen diese Zonen eingetragen sind).

Dateianhang:
Legende.png
Legende.png [ 767.95 KiB | 18264-mal betrachtet ]


Verbrenner
Verbrenner-Modelle dürfen darüber hinaus nicht in direkter Nähe zu Städten/Siedlungen betrieben werden.
Am besten fliegt ihr diese Modelle auf eingetragenen Modellflugplätzen oder mit einem Mindestabstand von 1,5km zum nächsten Dorf.

Freiflieger
Da ich den Begriff "Wildflieger" abwertend und negativ empfinde, benutze ich lieber den Begriff "Freiflieger" für alle,
die lieber auf Feldern und Wiesen fliegen, als auf dem eingetragenen Modellflugplatz.
Als Freiflieger solltet ihr das Okay vom Grundstückseigentümer haben, auf dessen Grund ihr euer Modell starten und landen möchtet (der Luftraum selbst ist prinzipiell erst mal frei).
Dies muss nicht schriftlich vorliegen, würde auch aber davor schützen, dass der Eigentümer evtl. später sein Einverständnis leugnet.
Übrigens, vergesst den möglicherweise aufkommenden Gedanken, dass man dies doch prima umgehen könnte, wenn man auf öffentlichen Wegen startet/landet. Hier müsstet ihr genauso die Genehmigung haben (auch wenn jeder dort lang laufen darf).

Gewerblicher Flug
Sobald der Flug (bzw. die dabei erstellten Aufnahmen) später gewerblich genutzt werden, steigen die nötigen Anforderungen zur Einhaltung der Gesetze exorbitant an.
Die normale Modellflugversicherung greift dort in der Regel nicht mehr, daher muss eine erweiterte Versichungsoption abgeschlossen werden.
Die Flüge werden außerdem genehmigungspflichtig. Man muss diese also beim Landkreis vorher ankündigen und genehmigen lassen (das kostet wieder Gebühren).
Es gibt bei gewerblichen Flügen wohl auch noch ein paar weitere Details, die berücksichtigt werden müssen, aber alleine die oben genannten Auflagen,
sind schon so erschwerend, dass diese Option für die meisten Interessenten hinfällig ist.

Warum ist dies wichtig?
Den Sinn oder Unsinn einiger Gesetze, möchte ich hier und jetzt gar nicht in Frage stellen, aber es gibt einen sehr einfachen Grund, warum wir uns an diese Gesetze halten sollten (und eventuelle Verstöße auf einer öffentlichen Plattform wie einem Forum oder Youtube besser nicht gepostet werden sollten):
Wir wollen, dass unser Hobby endlich voll akzeptiert wird und die Gesetze + Versicherungsvorschriften uns entsprechend berücksichtigen.

Wenn man haufenweise Videos und Threads mit gefährlichen Flügen und fragwürdiger Frequenznutzung findet, entsteht ein entsprechend negativer Eindruck vom Hobby.

In diesem Sinne, all zeit guten Flug ;)

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Zuletzt geändert von Matzito am So 17. Mär 2013, 09:47, insgesamt 1-mal geändert.
Legende der Icao-Karte ergänzt


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BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2013, 08:45 
speziell bei den Freifliegern
also Genehmigung von Grundstückseigentümer vorhanden
1,5km vom nächsten Wohnort bin ich weg
Wie sieht es mit dem Abfluggewicht aus :?:
Gibt es da auch Vorschriften zu beachten :?:


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BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2013, 09:12 
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Du musst unter 20kg bleiben, wenn ich mich nicht täusche


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BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2013, 09:21 
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ab 5 kg aufstiegserlaubnis erforderlich, also verein.
1,5 km gilt für verbrenner, nicht für elektro.
ab 25 kg musterzulassung erforderlich (einzelabnahme).
im kontrollierten luftraum besonders wichtig klasse delta, also CTR um fluggäfen, da hier keine untergrenze. betrifft in deutschland so gut wie alle ballungsgebiete mit flughafen, so z.b. das gesamte hamburger stadtgebiet. kann hier nur immerwieder die direkte kontaktaufnahme mit der dfs empfehlen. die google-map-overlays der icao-karten sind nur endlich genau. eine schriftliche bestätigung, dass die koordinaten des avisierten flugortes außerhalb des ctr liegen, ist nie verkehrt.

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BeitragVerfasst: Do 25. Jul 2013, 11:35 
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Ich hab mir die die google-map-overlays der icao-karten runtergeladen, aber in meinem Gebiet Mülheim-Kärlich ist keine Flugzone eingezeichnet. Was jetzt ?

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BeitragVerfasst: Do 25. Jul 2013, 12:53 
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Gerade festgestellt dass der Dankebutton hier im Forum fehlt.

Ergänzend möchte ich dazu beitragen dass generell die Genehmigung des Grundstückeigentümers oder Pächters Erforderlich ist, die Willenserklärung mancher Versicherung dennoch für einen Schaden zu haften legalisiert den Verstoß gegen die Luftfahrtordnung nicht!

Dann darf bei der DMFV der FPV Pilot nur am Schülersender sitzen und steuert das Modell offiziell nicht, die volle Haftung und Verantwortung hat dabei der Spotter. Auch wenn das Modell dem FPV-Piloten gehört.
Bei der DMO reicht es aus wenn der Spotter daneben steht und korrigierend einsagen oder im Notfall den Sender übernehmen kann!

Grundsätzlich gilt in ganz Deutschland für Wildfliegen eine Obergrenze von 5kg, bei 5.01kg Abfluggewicht muss die Verischerung nicht mehr Haften, Sie bezahlt und holt sich das Geld per Regressforderung zurück! das steht im Kleingedruckten der Verträge drinnen.
In machen Bundesländern wie in Bayern besteht die Möglichkeit die Gewichtsgrenze auf 25kg anzuheben, das macht bei uns die Regierung von Oberbayern, diese personalisierte erweiterte Aufstiegsgenehmigung mit vielen Einschränkungen gilt dann Bayernweit.
Verboten ist Beispielsweise das überfliegen von Parkplätzen, Straßen müssen mit mindesten 25 Meter höhe überflogen werden, der Mindestabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern beträgt 50 Meter usw.

Was zum Glück derzeit nicht geregelt ist das ist die Entfernung welche das Modell zurücklegen darf. Mit Autopilot und RTL kann ich ja auch per Sichtflug 5km weit weg fliegen, ich erkenne dann einen Punkt...
Mit Tracker und guter Richtfunkantenne und freier Sicht kann das Möglich sein. Meistens gibt es aber vorher schon RC Probleme bei 2G4 Sendern und das Bild ist auch nicht mehr das beste.

Übrigens ist die maximale freie Flughöhe 760 Meter sofern kein sonstiger kontrollierter Luftraum vorliegt.

Sepp

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Habe ne kleine Heliflotte, einiges an Fliegern. FPV mit 2,40 Meter Skysurfer, Mercury und Nuris.


Zuletzt geändert von satsepp am Do 25. Jul 2013, 13:32, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do 25. Jul 2013, 13:16 
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Super zusammengefasst/ergänzt, danke Satsepp.

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BeitragVerfasst: Fr 26. Jul 2013, 11:58 
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Ich lese hier immer Grundstückseigentümer?
Wir sollten hier aufpassen nicht das ganze deutsche Rechtssystem zu erklären.
Es bedarf wohl keiner Erwähnung das ich die Erlaubnis des Eigentümers brauche um sein Grundstück zu betreten.

Ich brauche aber keine Erlaubnis ein Grundstück zu überfliegen. Zumindest kenne ich kein solches Gesetz.

Ich bin als Modellflieger im übrigen auch Verkehrsteilnehmer. Darf also (zumindest laut unserer Rennleitung) die Strasse für Starts und Landungen benutzen wenn ich dabei niemand anderen gefährde. Ob der Bauer rechts und links dann sein Einverständnis zum Überflug gibt ist irrelevant.
Aber Achtung beim Parken. Da kann der Bauer dann einen Strick draus drehen. Jeder cm neben der Strasse gehört in der Regel schon ihm.

Ich spreche hier natürlich von ländlicher, landwirtschaftlich genutzter Zone und meine nicht die Hauptstrasse Innerorts.

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BeitragVerfasst: Fr 26. Jul 2013, 15:57 
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ach und wemmer schon dabei sind... autonom fliegende dinge sind auch nicht gestattet... thema Wegpunkte, PH oder RTH :P

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Gruß,
Jin'


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BeitragVerfasst: Sa 27. Jul 2013, 10:18 
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Da musst du komplett Autonom und Kontrolliert Autonom Unterscheiden
Also dem Fluggerät vorher per PAD die Wegpunkte geben, und mit Tastendruck den Flug Starten bis er wieder da ist, ist nicht erlaubt
Die Wegpunkkte abspeichern, fliegen, und dann mit Schalter an der Fernsteuerung starten, und jederzeit unterbrechen, wenn es ein Problem gibt, wie Hinderniss in Form vom Baum/Haus, oder anderen Fluggerät, und dann per Fernsteuerung weiter fliegen, natürlich das ganze auf Sichtweite, ist ein anderer Punkt, und im Graubereich


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BeitragVerfasst: Mo 24. Mär 2014, 21:55 
Ich habda mal ne frage...
1) Darf ich audf meinem eigenen Grundstück/privat Grundstück ein quadrokopter autonomfliegen lassen?
2) Brauch ich eine versicherung, wenn ich den quad auf meinem grundstück fliegen lasse?
3) was ist wenn das grundstück in einer controll zone (ctr) wie z.b. berlin ist?


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BeitragVerfasst: Mo 24. Mär 2014, 22:12 
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Der entscheidene Knackpunkt ist: du fliegst ja nicht "auf" deinem Grundstück, sondern du startest nur von da. Sobald das Fluggerät in der Luft ist, gelten die Reglen für den Luftraum, denn dieser gehört in diesem Sinne nicht zu deinem Grundstück. Mit diesen Annahmen kannst du dann auch deine Fragen beantworten, zumindest rechtlich gesehen.
Wie es zu bewerten ist, wenn jemand anderes ÜBER dein Grundstück fliegt, ist i.A. gar nicht so einfach zu beantworten. Dort geht es dann wohl eher um die Frage der Privatzone (vllt. genauer aus dem Persönlichkeitsrecht und der damit gesetzlich beschriebenen Privatsphäre http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6 ... schland%29 )

Edit: evtl. liege ich falsch - anscheinend hat ein Grundstücksbesitzer doch gewisse eigene Rechte über "seinen" Luftraum. Wer kennt sich aus?

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Zuletzt geändert von trailblazer am Mo 24. Mär 2014, 22:19, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 24. Mär 2014, 22:14 
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Versicherung brauchst Du sobald du 1mm außerhalb deines Hauses fliegst, und selbst bei einem 1 Gramm Mikroflieger.
In deinem Haus/Scheune drinnen darfst Du auch Autonom fliegen lassen wenn Du das kannst.

Sepp

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BeitragVerfasst: Di 25. Mär 2014, 09:09 
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trailblazer hat geschrieben:
anscheinend hat ein Grundstücksbesitzer doch gewisse eigene Rechte über "seinen" Luftraum. Wer kennt sich aus?


Bei euch da nördlich des Bodensees mag das ja im Detail alles noch etwas anders sein...

Aber das Thema ist klassisch eines derjenigen, die rechtlich nicht bis ins Detail geregelt sind. Da Spielen auch verschiedene bestehende Gesetze mit hinein, das geht von Datenschutz übers Baurecht und allfällige Polizeiverordnungen bis ins Strafgesetzbuch. Und wie das dann so ist, würde im Einzelfall jeweils ein Richter alles gegeneinander abwägen müssen. Praktisch gibt's dann jeweils viel eher einfach Krach und man macht's dann halt nicht mehr (was auch immer).

Grundsätzlich gehört aber die Luftsäule über einem Grundstück nicht zum Grundstück. Sie ist nicht Eigentum des Grundeigentümers. Der Eigentümer kann nicht das Überfliegen verbieten, weil's ihm einfach nicht passt.

Und so haben diverse "Stakeholder" schützenswerte Interessen. Das können auch Anwohner etc. sein, auch wenn die nur Mieter sind oder z.B. einen Spielplatz benutzen. Die haben das Recht, vor übermässigem Lärm geschützt zu werden, vor Bildaufnahmen geschützt zu werden und auch vor der Gefahr eines abstürzenden Fliegers geschützt zu werden.

Was den Grundeigentümer betrifft noch etwas: Wenn jemand sein Grundstück nicht absperrt, dann gilt kein grundsätzliches Verbot, es zu betreten. Das ist in D wohl nicht anders. Verboten ist natürlich, irgendwas kaputt zu machen (Sachbeschädigung), also z.B. Futtergras niederzutreten. Aber Hausfriedensbruch ist es nur, wenn man irgendeinen Zaun oder sonstwas (allenfalls mindestens ein eindeutiges Schild) missachtet. Man darf ja auch in ein Grundstück rein um einen Brief in den Briefkasten zu werfen oder um an der Tür die Klingel zu drücken etc. Von einem interessanten Stück Wiese irgendwo weiss man ja nicht automatisch, ob es privat oder öffentlich ist. Und dann könnte es noch vermietet, verpachtet oder im Baurecht abgegeben sein oder es könnte ein ganz anderer Vertrag bestehen - den man als Aussenstehender natürlich nicht kennen kann.

Und vielleicht zum Schluss noch: Gottseidank gilt in der Schweiz wie auch in Deutschland: Was nicht verboten ist - ist erlaubt!

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Das habe ich schon gelernt: FPV heisst, dass man eigentlich immer auf irgend ein Paket wartet.


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BeitragVerfasst: Di 25. Mär 2014, 10:35 
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Ich kenne nur einen einzigen Menschen der sich tatsächlich den Luftraum über seinem Grundstück gekauft hat.

Und das ist jemand mit sehr sehr und noch ein sehr, viel Kohle und Einfluss.
Er ist begeisterter Flugpionier und wohnt in der Nähe von Salzburg.
Berühmt geworden ist er mit Dosen die Flügel verleihen (wir brauchen unbedingt einen Smilie mit Flügeln, fällt mit gerade auf :lol:)

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Alle sagten: "Das geht nicht!" Dann kam Einer, der das nicht wusste und hats einfach gemacht.


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BeitragVerfasst: Sa 29. Mär 2014, 14:15 
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Pussy Galore hat geschrieben:
Ich kenne nur einen einzigen Menschen der sich tatsächlich den Luftraum über seinem Grundstück gekauft hat.

Und das ist jemand mit sehr sehr und noch ein sehr, viel Kohle und Einfluss.
Er ist begeisterter Flugpionier und wohnt in der Nähe von Salzburg.
Berühmt geworden ist er mit Dosen die Flügel verleihen (wir brauchen unbedingt einen Smilie mit Flügeln, fällt mit gerade auf :lol:)


Der fliegt ja auch im "garten" Fullscale 3D Heli mit RFPV(real live first person view) XD


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BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 05:33 
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Wg. Luftraum was ist mit der regelung für spielzeug...fluggeräte unter nem bestimmten gewicht die nicht in der lage sind über 30m zu fliegen ( dachte da hab ich mitte 2010 ) mal was gelesen...z.b. die silverlit teile ...fallen nicht unter fluggeräte? !


Und was is wenn ich mit meinem <5kg 3, 99m e-segler und spotter von privatgelände mit schriftlicher Genehmigung 762m hoch flieg und nen crash mit nem helicopter oder UL hätte...? ( die fliegen auch gern unter 150m hier )
Und was wär bei 765m ?

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BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 07:04 
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Und was is wenn ich mit meinem <5kg 3, 99m e-segler und spotter von privatgelände mit schriftlicher Genehmigung 762m hoch flieg und nen crash mit nem helicopter oder UL hätte...? ( die fliegen auch gern unter 150m hier )
Und was wär bei 765m ?[/quote]

Naja dann zählen immer noch die im Luftverkehr gültigen Ausweichregeln.
Des weiteren bezweifel ich dass du einen 3,99 Segler unter 5kg in 762m Höhe noch ordentlich siehst bzw auf Sicht sicher Steuer kannst da er bei diesem Gewicht sicher keine Dicke Scale KA8 ist sondern eher ein sehr schlankes Zweckmodell womit die Frage der Haftung bzw ordnungsmäßigere des Fluges wieder sehr stark hinterfragt werden ..... :ugeek2: :winken: :bier:

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Nicht weil wir alt werden hören wir auf zu Spielen.... Weil wir aufhören zu Spielen werden wir alt

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BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 13:14 
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Zitat:
Naja dann zählen immer noch die im Luftverkehr gültigen Ausweichregeln.
Des weiteren bezweifel ich dass du einen 3,99 Segler unter 5kg in 762m Höhe noch ordentlich siehst bzw auf Sicht sicher Steuer kannst da er bei diesem Gewicht sicher keine Dicke Scale KA8 ist sondern eher ein sehr schlankes Zweckmodell womit die Frage der Haftung bzw ordnungsmäßigere des Fluges wieder sehr stark hinterfragt werden ..... :ugeek2: :winken: :bier:


zweckmodell nicht unbedingt...schon ein semiscalenachbau - aber stimmt 762m mit so was schlanken is doch was anderes als 200m mit nem fetten Maxi Swift
- da hast wohl recht

wie wirds eigentlich bei modellflug(thermik)wettbewerben gemacht ?
und bei grösseren modellen >5m ?
is doch schade wenn man grad in so ner blase aufsteigt...und muss dann abbrechen weils man sonst über die "magischen" 762m kommen würde?
wie siehts aus in den Bergen ?
gibts sonst noch irgendwo in der EU die möglichkeit legal höher zu fliegen ? ( ensprechendes fluggerät vorrausgesetzt )

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BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 05:20 
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Name: Matzito
Bei uns am Platz wird auch bis 1000m geschleppt, das hat mal einer gemessen, in der Regel haben die Thermikflieger kein OSD und die Telemetrie ist ja auch noch recht neu.
In den Alpen sind die Flugzonen entsprechend angehoben, auch die entsprechenden Flightlevel gehen hoch siehe Karte prinzipielle Darstellung rechts unten:
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fhome.arcor.de%2Fflugberge%2Finfo%2Fluftraum.gif&imgrefurl=http%3A%2F%2Fhome.arcor.de%2Fflugberge%2Finfo%2Fluftraum.htm&h=500&w=700&tbnid=-Mh-o13ua7OxNM%3A&zoom=1&docid=1solgBZ1X0i7dM&ei=GD46U5nAOIOEtQbdlYFY&tbm=isch&iact=rc&dur=4907&page=1&start=0&ndsp=22&ved=0CGEQrQMwAw
Gruss Matzito

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