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 Betreff des Beitrags: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Mo 4. Nov 2013, 22:17 
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Viele kennen ja das Problem von Bildrauschen all zu Gut, ich möchte hier die Schaltung "vom Frank" mal für die Allgemeinheit posten.
Leider hatte ich die kleinen Kondensatoren verlegt und einfach vorhandene NF Kondensatoren dafür benützt.
Es werden für 3 Filter vom Reichelt folgende Teile benötigt:
Zitat:
L-PIS4728 100µ 3
RAD FC 680/16 3
SB 120 3
Z5U-2,5 100N 3

Und am besten 3 Servo Verlängerungskabel. Da ich gerne die Spannung Steckbar mache war das nachrüsten von meiner Katana kein Problem, ich hatte zuerst nur den Sender + GPS gefiltert und das rauschen war schon komplett weg.
Der Filter an der Kamera brachte keine merkbaren Verbesserungen mehr, aber ich werde den Sicherheitshalber lassen. Stabi ist das FY41-AP und für den Tracker noch ein TINI-OSD zusätzlich.
Mehr zur Katana: viewtopic.php?f=44&t=2642

Nach dem Filtermod fand das OSD auch schnell 7 Sats, das Tini mit dem kleinen OSD nur 3 nach 10 Minuten, aber das ist ja soweit auch bekannt. Vorher fand e smeistens 0.
Nun sollte auch der Tracker gehen wenn ich so 15-20 Minuten warte, das GPS ruft förmlich nach dem teueren GPS Empfänger der ja ca. 50 Euronen kostet.

Hie rnun mal Bilder vom Bau der Schaltung und im 2. Post dann Bilder mit der Änderung.

Sepp


Dateianhänge:
IMAG2290.jpg
IMAG2290.jpg [ 57.3 KiB | 9593-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Mo 4. Nov 2013, 22:25 
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Und hier nun die Bilder vom Groundrecorder und Handy.
Leider muss ich das Bild insgesamt noch viel dunkler stellen, auf dem Monitor passt es Perfekt, aber für die Brille ist es viel zu Hell.
Da die Kamera vergossen ist wird das nicht so einfach.

Sepp


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Dateikommentar: Den Filter habe ich einfach dazwischengesteckt
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IMAG2304.jpg [ 119.75 KiB | 9590-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Ohne Filter starkes rauschen
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Dateikommentar: ohne Filter!
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Dateikommentar: mit LC Filter
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IMAG2303.jpg [ 79.14 KiB | 9592-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Filter zum Sender und OSD drinnen
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vlcsnap-00002.jpg [ 39.99 KiB | 9592-mal betrachtet ]
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IMAG2307.jpg [ 100.67 KiB | 9592-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Auf dem Monitor ist es super Kontrastreich
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vlcsnap-00003.jpg [ 48.97 KiB | 9592-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Licht aus, die Sony hat immer noch ein Bild
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vlcsnap-00006.jpg [ 21.79 KiB | 9592-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Draußen mit Licht vom Keller
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vlcsnap-00005.jpg [ 26.73 KiB | 9592-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Auf der Brille viel zu hell
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IMAG2308.jpg [ 76.79 KiB | 9592-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Das Tini-OSD fand nur 4 Sats und war total desorioentiert. Ich wohne in ca. 760 Metern höhe!
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IMAG2315.jpg [ 74.42 KiB | 9592-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Di 20. Jan 2015, 22:17 
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ein kleines Update zu den LC-Filtern.
Ich nehme mittlerweile ganz popelige Feritringe und wickle mit Kupferlackdraht selber soviel Windungen drauf wie geht, tut den Dienst genau so.
Beim Blitz-RC Skysufer hatte ich schon immer das Problem dass das EZ-OSD nur lesbar war bei vollgas oder Motor aus, bei vollgas auch mit bösen breiten Streifen. Die Filter saßen dabei direkt vor dem Vieosender (ca. 1 Meter in Tragfläche vom Rumpf weg) und einmal im Rumpf direkt vor der Kamera.
Nach Umbau auf 1G2 war das Bild mit Motor absolut unbrauchbar, auch bei vollgas. Und nach Monaten der Ratlosigkeit habe ich einfach 2 neue Filter gebaut und direkt nach der Sicherung (eine Feinsicherung für FPV die den Lipo schützt falls da mal was ist, der Flieger wäre dann ohne Bild fliegbar) zusätzlich eingebaut. das war besser aber noch nicht gut.
Dann habe ich die Filter vor dem Sender und Kamera raus, und das Bild war auf einmal absolut super, auch mit Motor im Teillastbetrieb!

Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei ähnlichen Problemen. Warum das so ist verstehe ich nicht ganz aber ist eindeutig nachstellbar.
Die Ausführung selber ist... naja sprechen wir nicht drüber, es funktioniert :wat:
Die Dioden sind im Schrumpflauch zur Sicherung drunter!
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IMAG4340.jpg [ 79.36 KiB | 9227-mal betrachtet ]

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Der Groundrecorder hatte etwas zu viel Videopegel, habe ich am Verteiler Mittlerweile reduziert, hier mal Beispiele.
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vlcsnap-00001.jpg [ 27.68 KiB | 9227-mal betrachtet ]

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So war das früher mit 5G8 und den alten Filtern:
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Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Di 20. Jan 2015, 22:39 
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Du hast nen Filter direkt neben dem Sender.....eine Spule....die darauf wartet HF Energie aufzunehmen...... merkst was? :popcorn:


Also wenn der wirklich kurz vorm TX gelegen ist dann ists kein Wunder. Die Spule (vor allem eine ohne Schirmung) nimmt richtig schön HF Energie auf und ballert das dann voll in die Stromversorgung des Fliegers.


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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2015, 06:23 
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fofi1 hat geschrieben:
Du hast nen Filter direkt neben dem Sender.....eine Spule....die darauf wartet HF Energie aufzunehmen...... merkst was? :popcorn:

jetzt wo Du das sagst, wobei die ja eher auf Magnetfelder reagiert und deshalb wollte ich die weg haben vom Leistungsführenden Kabelzeugs/ESC.
Bei 5G8 war dann weniger Einstreuung und bei 1G2 passte wohl die Frequenz besser zum Filter :oops:

Die Überlegeung war nichts auf dem ungeschirmten Kabel einzufangen bzw. das was ich einfange wegfiltern. Aber vermutlich Satz mit X, war wohl nix :bier:

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2015, 18:08 
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denke auch das bei deiner lösung n sehr großes risiko des ab vibrierens der elko beinchen da sind, wenn ich sehe wie die da teilweise frei im raum hängen und/oder als zugentlastung missbraucht werden ^^

die sind mechanisch nicht belastbar... lösung-> kleks heißkleber hilft wunder.


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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2015, 18:38 
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Die sind mit heisskleber vergossen :bier:
Aber nach den Fotos erst. :mrgreen: i

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2015, 09:06 
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Übrigens können die Störungen mit einer Kombination aus LC-Filter und Stepup noch besser beseitigt werden, ich benutze dazu diese Stepupwandler mit integriertem vorfilter: http://www.ebay.de/itm/201207832684?_trksid=p2057872.m2749.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT direkt am Servoport und nachgeschaltet einen LC-Filter mit Diode.
Stelle dazu den Stepup auf 12,7V ein und habe nach der Diode/Filter stabile 12V die absolut vom ESC/Motor entkoppelt sind.
Und die 12V bleibten stabil egal was der Lipo macht, und das ganze geht auch bei nicht 3s Lipos. also 2s, 4s, 6s, 12s etc.

Zusätzlich schließe ich am Servoport über einen Schalter einen 4s eneloop als Backuplösung an, kan so ohne lipo alles einstellen und testen und der Motor ist safe aus.
Auch nach leerfliegen des Lipos wegen Flayaway, Außenlandung etc. sendet der Videosender weiterhin wa szum finden absolut klasse ist.

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Mo 26. Okt 2015, 11:53 
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satsepp hat geschrieben:
Es werden für 3 Filter vom Reichelt folgende Teile benötigt:
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Sepp

Wenn ich 2A brauche/möchte, muß ich dann nur eine 2A Diode nehmen oder noch ein Bauteil welches größer ausgelegt werden muß? Die Spule hat nur 1,7 A, welche müste statt dessen nehmen?

oder eher diese Variante?
satsepp hat geschrieben:
ein kleines Update zu den LC-Filtern.
Ich nehme mittlerweile ganz popelige Feritringe und wickle mit Kupferlackdraht selber soviel Windungen drauf wie geht, tut den Dienst genau so.

Sepp

hat aber den Nachteil, ist schwerer und klobiger.

fofi1 hat geschrieben:
Du hast nen Filter direkt neben dem Sender.....eine Spule....die darauf wartet HF Energie aufzunehmen...... merkst was? :popcorn:


Also wenn der wirklich kurz vorm TX gelegen ist dann ists kein Wunder. Die Spule (vor allem eine ohne Schirmung) nimmt richtig schön HF Energie auf und ballert das dann voll in die Stromversorgung des Fliegers.

wie sieht das aus wenn man den Filter(Spule) selber noch abschirmt, sprich Alu rum wickelt? Würd das nicht was bringen?

Gruß
Oliver


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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Mo 26. Okt 2015, 12:44 
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für mehr Strom auf jeden Fall Diode die das mit Reserve kann, ich gehe da maximal auf 50% weil auch der Kondesnator geladen werden muß und Einschaltspitzen da sind.
Die Spule muß passen und auch den Kondensator würde ich bei mehr Strom vergrößern.

Die selbstgewickelten sind größer und schwerer, stört im Flieger aber nicht bei mir.
Habe mir aber dennoch nun 5 von einem Fliegerkollegen geordert der diese in SMD-Technik und gut geschirmt baut.

Was auch viel bringt ist eine geschirmte Videoleitung im Modell, ich habe da Restbestände einer sehr dünnen 50 Ohm Koaxleitung, die hat ca. 3mm Durchmesser und ist sehr leicht.

Aber 2A? selbst ein 2 Watt 5G8 Sender zieht unter 1A und die Kameras die ich kenne liegen auch bei 0,1A oder weniger.

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Mo 23. Nov 2015, 23:00 
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ichhab ihn gebaut und fliege ihn in meinem Bix3 ... funktioniert halt einfach ... ;)
hab mir aber auch nicht die Mühe gemacht vorher und nachher-Aufnahmen zu produzieren ... ich hab keine Streifen, das wars was ich wollte ...

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2016, 02:02 
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Ich hab mal noch ein paar grundsätzliche Fragen zu dem LC-Filter.

In meinem BEC ist schon eine Diode vorhanden. Kann ich dann die Diode(pink) vor der Spule weck lassen?

Macht es Sinn eine geschrimte Spule zu verwenden, oder geht es auch mit einer ungeschrimten Spule mit eventuell höheren Induktivätswert?

Kann ich die Spule auch in die Minusleitung einsetzten? Und macht es eventuell Sinn, eine Spule in der Plus- und MinusSeite zu verwenden.


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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2016, 05:51 
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- Leitung auf keinen Fall was reinmachen, weder Diode noch Spule. das gibt Potenzialverschiebungen.
Diode kannst weg lassen.
Ob Geschirmt oder ungeschirmte Spule ist fast egal.

Sepp

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2016, 07:26 
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In deinem BEC ist eine Diode (weil Schaltregler) die aber nichts mit der im LC Filter gemeinsam hat. Die Diode bei den LC-Filtern wird meist als Verpolschutz verwendet und kann rausgelassen werden. Die im Schaltregler dagegen ist "lebensnotwenig" . Falls dich die Funktionsweise eines Schaltreglers interessiert lies dir mal das hier durch: http://www.sprut.de/electronic/switch/schalt.html

Geschirmte Spule benötigt man beim LC Filter eher nicht.


In einer Sache muss ich Sepp widersprechen: Spule in der Minusleitung gibt es und wird auch gerne von mir verwendet. Nennt sich dann Common Mode Choke und wird zur Gleichtaktunterdrückung verwendet. Bei den üblichen Setups eher sinnfrei, aber es gibt manchmal Fälle wo man die Störungen nicht anders wegbekommt weil die Masse mitschwingt.


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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2016, 08:09 
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Nochwas zur Spule: Mit "geschirmter" Spule meinst du sicher solche mit geschlossenem Ferritkern. Diese haben gegenüber den einfachen "offenen" Spulen, wo die Wicklung zu sehen ist, einige Vorteile. Zum einen ist bei geschlossenen Kernen die erreichbare Induktivität bei gleicher Stomstärke und Baugröße höher. Weiter ist die Empfindlichkeit auf magnetische Störfelder geringer. Dagegen kann die offene Spule sehr gut Störungen von direkt daneben liegenden Hochstromleitungen aufnehmen, der LC-Filter wird dann eher zum "Störverstärker". Wenn du die Wahl hast, nimm besser Spulen mit geschlossenem Kern.

Die Diode vor dem LC-Filter kannst du weglassen, sie trägt zur Filterwirkung nur bei, wenn die Spule nur geringe Induktivität hat.

Gruß Jörg

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2016, 14:18 
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Da VTX und Kamera vom gleichen Schaltregler versorgt werden, und ich auch kein Osd verwenden will, wäre einen MinusPotenzialverschiebung durch das LC-Filter wohl vermutlich eher unkritisch. Das LC-Filter soll halt mit auf die SchaltreglerPlatine, und da sind die Platzverhältnisse halt sehr begrenzt. Und mechanisch wäre es halt einfacher, die vorhandene Lötinseln in der MinusLeitung für die Spule mit zu verwenden. Daher wäre es für mich einfach praktischer, wenn ich die Spule auch in die Minusleitung legen könnte. Ist halt nur fraglich, ob das auch elektrisch sinnvoll ist.

Zweite Frage dis sich mir stellt ist, ob die LC-Spule von der HF des VTX gestört/beeinflußt werden kann. In meinem Fall liegt die SPule dann ja sehr exponiert in der Strahlungskeule der VTX-Antenne. Einfluss durch Magnetfelder der Hochstromleitungen kann ich wohl ausschliessen, da Akkukabell, Stromverteiler und ESC's unter dem FlugAkku verlaufen, und das FPV-Modul auf dem FlugAkku geklemmt wird.

Wie verhält sich eine RingkernSpule auf Störfelder? Ist das Verhalten vergleichbar mit einer geschrimten SMD-Spule?

Was ist ein zu empfehlender Mindestwert für die SpulenInduktivität(µH), damit ich die Diode im LC-Filter weck lassen kann?
.60A Spitzenbelastung für den 4s2200mAh 40C Lipo. vier ESC's mit insgesamt 1300µf Kondensatorkapazität.

Spielt die Eigenresonanz der SPule eine Rolle? Der lm2675 arbeitet mit 260Khz.


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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2016, 15:08 
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In deiner Anwendung könntest du auch die Minusleitung durch die Spule leiten. Macht aber nur Sinn, wenn du einen Ringkern nimmst, diesen bifilar, also mit zwei Drähten bewickelst und diese dann als Hin- und Rückleitungen zum Elko beschaltest. Das bringt dann eine bessere Gleichtakt-Dämpfung wie von fofi schon geschrieben. Wichtig ist dabei die richtige Polung, sonst wäre der Ringkern schnell in der magnetischen Sättigung und der Filter wäre wirkungslos. Ich würds aber nicht so machen, wirkungsvoller ist ein normaler LC-Filter aus geschlossenem Schalenkern und Low-ESR-Elko mit möglichst hohen L- und C-Werten, 47µH und 470µF sind ein guter Kompromiss aus Filterwirkung und Baugröße/Gewicht.

Die HF des Senders stört übrigens nicht merkbar in die Spule rein. Manche Schaltregler haben jedoch offene Spulen und diese können einen ebenfalls mit offenen Spulen gebauten Filter stören. Ich habe das bei einigen Nano Stinger Sendern mal erlebt.

Ein Ringkern ist weniger störempfindlich als die offene Spule, noch besser ist aber der geschlossene Schalenkern.

Eine genaue Dimensionierung des LC-Filters ist bei unserer Anwendung nicht möglich, da das vorhandene Störpotential nicht vorhersehbar ist. Besonders die verwendeten Schaltregler, aber auch die Verkabelung hat hier großen Einfluss. Viele kommen ganz ohne LC-Filter aus, andere brauchen Filter. Generell gilt: Je höher L und C gewählt werden umso bessere Filterwirkung, Letzlich setzt die Baugröße/Gewicht die Grenze. Ausprobieren ;)

Noch was grundsätzliches zu deinem Schaltregler. So wie ich dein Bild verstehe, liegt dein Schaltregler mit dem LM2675 nach dem LC-Filter. Das könnte Probleme bereiten, da diese relativ niederfrequent getakteten Schaltregler selbst fiese Bildstörungen (diagonale wandernde Linien) produzieren. Wenn schon Regler nach dem LC-Filter, dann besser welche mit hoher Taktfrequenz nehmen. Die kleinen Pololus haben meist so um 1-1,5MHz, da sieht man kaum noch Bildstörungen.

Gruß Jörg

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2016, 15:10 
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Ich würde es einfach mal testen. Ich habe meinen LC Filter am Wipeout direkt neben den Sender in die + Leitung gebaut, ging platztechnisch leider nicht anders, und kann keine Störungen durch die direkte Nähe am Sender feststellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2016, 15:20 
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Oder die Störungen einfach an der Quelle beseitigen, z.B. durch einen höherwertigen Wandler ersetzen, spart ne Menge Platz....
System ohne Masseschleifen aufbauen hilft auch enorm.

Hier ein gutes Beispiel:
Gut http://www.ebay.de/itm/Mini-3A-DC-DC-ve ... Sw37tV-4hy
Schrott http://www.ebay.de/itm/mini-DC-DC-Spann ... SwKIpV~tBc
Benutzen beide den 1MHz Chip, allerdings ander Spule. Das macht hier schon den Unterschied.

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 Betreff des Beitrags: Re: LC Filter selber bauen
BeitragVerfasst: Fr 19. Aug 2016, 03:22 
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Wenn selbst eine bifilar gewickelte Ringkernspule scheinbar keinen Vorteil bringt, werde ich es klassisch mit einer geschlossenen Schalenkern-Spule in der Plusleitung versuchen. Die bekomme ich auch mechanisch noch problemlos unter.
http://www.segor.de/#Q=100uH%252F0%252C6A-SMD&M=1

Das der LM2675 Regler nur so niedrig getaktet ist, soll ja gerade der Vorteil dieses Reglers sein. Die 260khz lassen sich wohl allein mit Tantal- und KeramikKondensatoren noch gut glätten. Ob das tatsächlich so ist, muß ich aber nochmal mit einem Oszilloskop anschauen. Bei einem höher getakteten Schaltregler ist der Spannungsripple ja nicht verschwunden, sondern vermutlich nur in geringeren Abständen und mit geringerer Amplitude immer noch vorhanden. Und solchen hochfrequenteren Ripple lässt sich dann nur wieder mit einer zusätzlichen Spule am Reglerausgang glätten.

So einen hochfrequenten MP1584 Schaltregler mit billiger PlastikSpule setze ich auch als STromversorgung für meinen FC ein. Das die im Originalzustand nicht besonders gut funktionieren, hab ich auch schon festgestellt. Ich hab mir da erstmal mit einem größeren AusgangsKondensator beholfen, was schon ne spürbare Besserung brachte. ABer wenn es tatsächlich nur an der SpulenQualität liegt, werd ich da wohl bei Gelegenheit auch mal die Spule tauschen.


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